Die Geschichte der Fußballfans

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07.02.2012

Bundesliga

Hopp kritisiert Stanislawski-Taktik

Text: sid  Bild: Imago

Mäzen Dietmar Hopp hat sich nach dem 2:2 des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim gegen den FC Augsburg kritisch zur Taktik von Trainer Holger Stanislawski geäußert.

Bundesliga - Hopp kritisiert Stanislawski-Taktik


Hoffenheim - Mäzen Dietmar Hopp hat sich nach dem 2:2 des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim gegen den FC Augsburg kritisch zur Taktik von Trainer Holger Stanislawski geäußert. "Es ist schwer, eine Linie zu erkennen. Bei Ralf Rangnick war zu sehen, dass er ein Pressing spielte", sagte der 71-Jährige der Rhein-Neckar Zeitung. Zudem fragte sich Hopp, ob "die Spieler die Köpfe frei haben", oder "die Kraft fehlt".

Stanislawski selbst wollte nach der Kritik von Hopp kein neues Öl ins Feuer gießen: "Ich bin loyal zum Verein, zu jedem Mitarbeiter und genauso zu Dietmar Hopp. Insofern werde ich nicht öffentlich kommentieren, was geschrieben wird." Einen Rücktritt schloss Stanislawski ohnehin aus: "Ich bin immer Optimist und schmeiße nie irgendwas hin."

Unterdessen ließ Hoffenheims Keeper Tom Starke zwischen den Zeilen erkennen, dass er mit den Aussagen von Hopp nicht einverstanden ist: "Ich muss aufpassen, was ich dazu sage. Nur so viel: Es ist nie förderlich, so etwas über die Medien zu kommunizieren."

Ebenfalls äußerte sich der Mäzen zu dem Vorwurf, die Mannschaft hätte durch die Winter-Transfers zuviel Qualität eingebüßt und für Neuzugänge sei kein Geld vorhanden: "Unser Etat ist gutes Mittelfeld. Wir haben nicht nur Spieler verloren, es sind auch Neuzugänge gekommen. Alle wussten doch, was uns erwartet. Dass uns Chinedu Obasi und Vedad Ibisevic wahrscheinlich verlassen würden, war schon im Sommer abzusehen. Da muss man sich drauf einstellen."

Allerdings gab Hopp in einem Interview auf der Vereins-Homepage auch zu, bei den Transfers in den vergangenen Jahren zu leichtgläubig gewesen zu sein. "Ich habe meine Aufsichtspflicht vernachlässigt. Die hatte ich zwar offiziell nicht. Ich hätte sie aber doch wahrnehmen sollen, denn es war ja mein Geld", sagte Hopp.




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Kommentare

  • User
  • 07.02.2012 13:51:39 Octopus_Paul

    spaetestens jetzt wuerde ich mir an Stanis Syelle denken: macht euren Scheiss doch alleine und nix wie weg aus der Provinz. Erst Franzi und nun Hopp, systematisch sag ich nur.

    Stani und Babel gehen da doch ganz einfach vor die Hunde, soll Franzi halt neue Trainerin machen (dann koennte noch das rettende Ufer erreicht werden - wegen gut schwimmen und so).

  • User
  • 07.02.2012 14:39:52 giselher

    (Hat noch jemand den Franzi-Hoffenheim-Thread auf dem Schirm?)

  • User
  • 07.02.2012 14:56:16 Redondo7 1

    "Ich habe meine Aufsichtspflicht vernachlässigt. Die hatte ich zwar offiziell nicht. Ich hätte sie aber doch wahrnehmen sollen, denn es war ja mein Geld"

    Das ist aber auch ein Schmankerl.

  • User
  • 07.02.2012 15:17:00 currygoi

    Ich verstehe das alles nicht. Hoffenheim steht mit einem absoluten Durchschnittskader auf Platz 8. So what?

  • User
  • 07.02.2012 15:18:32 Redondo7 1

    Die Tendenz, das Vorbild Frankfurt, der geringe Abstand nach unten...Gründe gibt es schon, aber juckt ja keinen.

  • User
  • 07.02.2012 15:36:17 UrmelAusmEis

    Wenn sich jetzt noch der Akademiker-Fanclub zu Stani äußert, dann ist das Triumvirat vollzählig. Auf auf, da geht noch was.

  • User
  • 07.02.2012 15:42:17 mehmetwirdankendir

    Und im eigenen Stadion versammeln sich 17.000 Hanseln.

    Da frag ich mich doch:

    Ist das Bundesligatauglich? Ist DAS wirklich bundesligatauglich?
    bundesligataugliches Stadion, Traningszentrum, Trainer, Spieler, Maskottchen und Profilneurotiker als Präsident.
    Nur was stimmt nicht?
    Richtig das Umfeld. Das kann man sich nämlicn niccht innerhalb kürzester Zeit zamkaufen.
    Also:
    Lilly, würdest du woohoohn? Würdest du wirklich woohoohn?
    Would you? Woo?

  • User
  • 07.02.2012 15:44:53 rumpler

    Wieso innerhalb kürzester Zeit?

    Ich dachte Franzi das Goldfickchen ist schon seit der Regionalligazeit Fan!?

  • User
  • 07.02.2012 15:47:12 rumpler

    Ich meine natürlich Goldfischchen - Freudscher Verschreiber

  • User
  • 07.02.2012 15:52:13 AbteilungAttacke

    Warum sich Stanislawski den Umzug nach Hoffenheim angetan hat, ist und bleibt ein Rätsel und eine Art seltsames Experiment.
    Eines mit einer offenbar nur geringen Dauer.

  • User
  • 07.02.2012 16:06:02 suppenteller

    warum er das gemacht hat? weil der spießer stani sich im spießigen hoffenheim beim spießerclub den grossen sprung erhofft hatte. ha, cdu und schlagermucke hat er jetzt, den rest kann er vergessen.

  • User
  • 07.02.2012 16:06:14 Fix

    Was will man denn von einem Fußballlaie wie Hopp erwarten? Allein die Aussage er sehe bei der Mannschaft kein Konzept spricht doch Bände.

  • User
  • 07.02.2012 16:08:30 GTEvo

    Heute 15:52:13 von AbteilungAttacke
    Warum sich Stanislawski den Umzug nach Hoffenheim angetan hat

    Geld stinkt nicht!

    Ich glaube der Stani hat sich vom Weltruhm des Mäzens blenden lassen.
    Der wollte auchmal mit den Großen schwimmen.

  • User
  • 07.02.2012 16:11:33 currygoi

    Stani wirkt ständig mies gelaunt, Hopp mies gelaunt, die Fans im Stadion mies gelaunt, die Mannschaft spielt so mit den unansehnlichsten Fußball der Liga, Franzi mies gelaunt...

    Sieht fast so aus als könnte sich das Problem Hoffenheim schneller lösen, als die meisten von uns es erhofft haben

  • User
  • 07.02.2012 16:14:41 GTEvo

    Aufjedenfall wird der Stanislawski grade mal so richtich schön demontiert.
    Ich persönlich finde den Lavski oft viel zu aufgesetzt.
    Watt heisst oft, eigentlich immer.
    Sone lichtige Labertasche, mit viel Sahne und so.

    Mag ich nicht sowatt.
    Trainer die über Rhetorik kommen und dann blöd ausse Wäsche kucken wennse mal nix in fliessend deutsch erklären können.
    Selbst schuld.
    Mehr Demut tut immer gut.

    Wer den Fußball verklärt, ne Wissenschaft draus macht, bekommts dann doppelt und dreifach wenns nicht aufgeht.
    Find ich gut!

  • User
  • 07.02.2012 16:31:47 Fix

    für einen trainer ist doch ein umfeld wie das von hoffenheim von den trainingsattraktivität, dem medialen druck sowie den erwartungen an das team relativ komfortabel. warum sollte man da nicht trainer sein wollen. einzig die fans heizen ihr team nicht richtig an, aber das ist doch bei chelsea, manchester oder arsenal nicht anders, nur mit mehr publikum.

  • User
  • 07.02.2012 17:09:01 mehmetwirdankendir

    bei chelsea, manchester oder arsenal nicht anders, nur mit mehr publikum.

    Was kann man einem Spieler bieten. Tolle sportliche Aussichten, gepaart mit einerr großen Kompetenz. Siehe Reus/ Bittencourt/ Leitner --> Dortmund.
    Familiäres Umfeld gepaart mit euphorischen Fans. So konnte Dede lange gehalten werden. Wieder Dortmund.

    An dieser Stelle darf aber auch Schalke lobend erwähnt werden.
    Zumindest bin ich so naiv zu glauben, dass Raul in Amerika oder in Malaga mehr verdient hätte, für weniger Stress.

    Der blanke Erfolg mit viel zu viel Geld. Siehe Bayern. (Eine Strategie, die momentan nicht aufgeht)
    Ein tolle Stadt gepaart mit Versprechungen. Siehe van der Vaart - Hamburg.

    Was bietet Hoffenheim? Richtig Geld. Und was denkt er sich der gemeine Profi, wenner ins Stadion einläuft und 15.000 Menschen sieht, wo er doch eine Woche vorher noch gegen einen Abstiegskandidaten (Kaiserslautern Köln) vor ausverkaufter Hütte gespielt hat?
    Richtig, Scheiß drauf. Weils ohnehin keine Sau dort ernsthaft intessiert. Der Hype ist vorbei.

    Was bleibt ist ein Einkaufszentrum in der Wüste.

  • User
  • 07.02.2012 17:35:03 Balkanmaradona

    oh mehmet, dein wort in fußballgottes ohr. da mach ich n riesen-fläschchen auf, wenn die von der bildfläche verschwinden. und jeder der will, ist eingeladen.

  • User
  • 07.02.2012 22:31:14 AntiMöller

    Zumindest bin ich so naiv zu glauben, dass Raul in Amerika oder in Malaga mehr verdient hätte

    Du vergisst, daß Real einen Teil Rauls` Gehaltes auf Schalke mitgetragen hatte. Jetzt muß sich Schalke entscheiden, ob sie Raul ob des auslaufenden Vertrages entgegen kommen können.

  • User
  • 07.02.2012 22:34:30 AntiMöller

    Ich finde auch, daß Stanislawski mit seiner aufgesetzten schlechten Laune extrem zu nerven beginnt. Ein Populist.

  • User
  • 08.02.2012 06:08:29 saloth sar

    Was bietet Hoffenheim?

    und vlt ein sprungbrett?
    auf die schnelle fallen mir demba ba und obasi.

  • User
  • 08.02.2012 09:42:25 MadjerundSolskjaer

    @mehmet
    Ich stell mal eine andere These auf. Hoffe schwächelt nicht, weil da von den Zuschauern nichts mehr rüber kommt. Nein, die sind derzeit so lustlos, weil die Ziele und das Personal nicht zusammen passen.
    Im Team stehen derzeit noch etliche Spieler aus glanzvolleren Zeiten (z.B. Beck, Vorsah, Compper, Salihovic, bis vor kurzem auch noch Ibisevic und Obasi) sowie teuer eingekaufte Stars (z.B. Babel). Diese Spieler verdienen richtig gut und hätten durchaus Potenzial für mehr.
    Aber was hat Hopp gemacht? Verkündet, dass Hoffenheim ein Ausbildungsverein und eine Mittelfeldplatzierung nicht so schlecht sei. Da denk ich mir doch als Spieler: na ja, für Platz 9 reichts auch mit weniger Einsatz, warum für das viele Geld auch noch viel laufen? Ich glaube, dass Stanislawski an dieser Haltung derzeit verzweifelt.
    Dieses Dilemma kann Hoffenheim nur auflösen, wenn die "satten" Spieler weg sind und fast ausschließlich Talente auf dem Platz stehen, die noch persönlichen Erfolg haben wollen und die sich für Platz 9 zerreißen. Siehe Saloth mit seiner Sprungbrett-Behauptung.

    Und zu Hopp: Nach dieser Aussage Ich habe meine Aufsichtspflicht vernachlässigt. Die hatte ich zwar offiziell nicht. Ich hätte sie aber doch wahrnehmen sollen, denn es war ja mein Geld müsste der DFB eigentlich die TSG aus der Buli rausschmeißen. Und mit seinen Aussagen zu Stani und den Vereinszielen erweist er dem Trainer einen Bärendienst. Hopp ist in sportlichen und sportpolitischen Dingen so unbedarft, dass es wehtut. Soll sich zurückhalten und seinem Personal die Dinge überlassen. Aber sag das mal einem alten, reichen, eitlen Mann.
    Vielleicht hat ja curry Recht: Sieht fast so aus als könnte sich das Problem Hoffenheim schneller lösen, als die meisten von uns es erhofft haben

  • User
  • 08.02.2012 10:18:29 misterkite

    also ich weiss nicht, der hopp sollte sich mal untersuchen lassen, in jedem seiner letzten überregional publizierten interviews war mindestens ein klopper drin, bei dem man sich fragt , wie so ein mensch 1. einen weltkonzern gründen, 2. ausbauen und 3. damit milliardär werden konnte. ich meine, das sind doch nicht nur wirre "altersbedingte geistige ausfallerscheinungen" ... das ist doch fernab jedweder professioneller außendarstellung, ich meine, ist dem sein zettelschreiber im urlaub? was der da schwafelt ist eine mischung aus größenwahn, egozentrik, kindlichem verhaltensmuster und schwachsinn gepaart mit realitätsverlust. schlimm eigentlich.

  • User
  • 08.02.2012 10:20:42 saloth sar

    seid ihr verwand?

  • User
  • 08.02.2012 10:23:56 Beschorner

    @madjer: ich finde deine these zu vereinfacht. es kann durchaus sein, dass die von dir genannten spieler viel verdienen. aber persöhnliche ziele haben die auch alle noch. babel wird wohl (warum auch immer) hin und wieder vom bondscoach oder seinen scouts beobachtet, beck und compper stehen auch irgendwie immer auf der schwelle zur n11, da ist es zwar höchst unwahrscheinlich, aber eine schangse auf die em besteht ja evtl noch.
    außerdem lassen die ja nicht ihre karrieren ausklingen, sondern sind mitte 20, da kann man durchaus noch nach höherem streben als in hoffenheim ein paar mios zu scheffeln.
    mein fazit: an der einstellung liegt es nicht in erster linie, ich denke die haben einfach nicht mehr die qualität. also hat curry vielleicht tatsächlich recht.

  • User
  • 08.02.2012 10:27:47 misterkite

    sally du meinst auch ich sei der sohn einer herzensguten frau?

  • User
  • 08.02.2012 10:30:27 saloth sar

    das hab ich nicht behauptet, aber folgendes hat mich doch schwer an dich erinnert

    was der da schwafelt ist eine mischung aus größenwahn, egozentrik, kindlichem verhaltensmuster und schwachsinn gepaart mit realitätsverlust.

  • User
  • 08.02.2012 10:40:50 misterkite

    hömma, lern du erstmal nen royal ts von nem big mac zu unterscheiden!

  • User
  • 08.02.2012 10:41:09 Fix

    Kann mit nicht vorstellen, dass es bei Hoffenheim am spielerischen Potential & Talent fehlt. Da schätz ich sie fast besser als alle unter ihnen in der tabelle stehenden mannschaften ein. Wenn ich mal Obasi herausgreife, der hat das letzte mal 2010 für Hoffenheim getroffen, demzufolge denke ich, dass es an der einstellung liegt.

  • User
  • 08.02.2012 10:42:28 PittiTrueffelschwein

    Was bietet Hoffenheim?

    Ich würde hier auch die Sprungbretttheorie anführen. Obasi, Demba Ba und Carlos Eduardo waren zwar schon nicht sooo unbekannte Talente, als sie in den Kraichgau gewechselt sind, aber gerade für junge, deutsche Talente ist Hoffenheim ne einmalige Chance, in einem mehr als ruhigen Umfeld, mit einer gewissen Einsatzgarantie und letzten Endes auch mit dem einen oder anderen Scheinchen mehr im Portmonee, die Karriere voranzutreiben.

    (Ryan Babel fällt da gänzlich aus dem Raster, was den geritten hat, aufs Land zu ziehen, frag ich mich bis heute, aber egal.)

    Fakt ist aber vor allem das: Ich verstehe das alles nicht. Hoffenheim steht mit einem absoluten Durchschnittskader auf Platz 8. So what? Dementsprechend kann auch ich nicht nachvollziehen, was Herr Hopp will. Er hat einen Trainer geholt, dessen größte Glanzleistung der Aufstieg in die Bundesliga war und der ansonsten in erster Linie als Motivator glänzt, was bei einem Kultclub wie St. Pauli funktionieren mag, bzw. fast ein Selbstläufer ist, was auf dem Land aber erstmal genauso funktionieren muss.

    Insgesamt rechne ich mit einem baldigen Abschied Stanislawskis. Daran trägt jeder seinen Anteil, allerdings war es weniger sportliches Versagen und mehr ein klassisches Missverständnis.
    Es nun aber alles wieder aufs Geld zu schieben (Geld stinkt nicht!) halte ich für megalangweilig.

  • User
  • 08.02.2012 10:43:22 saloth sar

    kite, wie denn? hier gibbet doch nix

  • User
  • 08.02.2012 10:44:00 AntiMöller

    Ja, "die Qualität" verliert man nicht plötzlich mit Mitte Zwanzig. Allerdings haben Leute wie Compper oder Weis 2008 schon am Limit gespielt.

  • User
  • 08.02.2012 10:49:30 Beschorner

    ok, die einzigen spieler, die vielleicht über den "durchschnitt" hinaus kommen sind babel, salihovic, firmino, vielleicht rudy, beck, compper. die halbwegs erfolgreichen zeiten wurden durch eduardo, ibisevic, ba, obasi getragen, die sind nicht mehr da. was bleibt sind geplatzte träume und eine handvoll gute spieler, die das gesamtbild vielleicht etwas verzerren, aber nicht weiter nach oben bringen. zumal gerade die jungen "talente" noch sehr schwankend sind in den leistungen (siehe firmino)
    die spieler verlieren also ihre qualität nicht, sie ist meist gar nicht so vorhanden, wie man sich das dort vorstellt

  • User
  • 08.02.2012 10:53:17 Redondo7 1

    Und Gustavo hat auch noch ein Bankdasein vorgezogen. Der Aderlass ist enorm, daher ist Platz 8 schon ein Erfolg, acuh wenn die Auftritte schwach sind und die Punkteausbeute mittelmäßig ist.

  • User
  • 08.02.2012 10:58:04 MadjerundSolskjaer

    @kite
    Hopp wird Hoffe als Hobby betrachten, und fürs Wochenendvergnügen braucht doch so ein erfahrener Unternehmenslenker keinen Zettelschreiber. Das macht der Mann von Welt selbst.......

    @Beschorner
    Na ja, Beck und Compper sind genauso weit von ihrer Bestform entfernt wie von der N11. Babel, okay, der hat Ambitionen Richtung Elftal. Aber die ganze Mannschaft wirkte auf mich gegen Hannover (war ich im Stadion) so lustlos. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Jungs mit Mitte 20 (dem besten Fußballer-Alter!) plötzlich ihre fußballerischen Qualitäten verloren haben. Unter Rangnick haben die doch noch teils ansehnlichen Fußball gespielt.

    Dass die Mannschaft durch den Weggang von Stars und den Einbau von Nachwuchsspielern Qualität verloren hat ist unbestritten. Dennoch kann das nicht als alleinige Erklärung dienen. Blutleere Vorstellungen, kein Für-den-Anderen-rennen, kein gegenseitiges Anfeuern, häufig späte Gegentore. Eine limitierte Truppe kann mit Einsatz und Teamgeist einigermaßen kompensieren. Aber bei Hoffe? Nichts dergleichen. Außerdem bemängelt Stani oft, dass vorher besprochene Sachen nicht umgesetzt wurden.

    Als Ursache fällt mir eben nur noch die Sattheit der Spieler in Kombination mit den niedrig angesetzten Zielen seitens der Vereinsführung ein.

  • User
  • 08.02.2012 11:01:20 Fix

    Okay, nach den Abgängen haben sie schon stark an qualität verloren. Allerdinsg konnten einige der abgänge nur in der ersten Buli-saison ihre volle qualität auf den platz bringen. danach gab es einen bruch in der mannschaft und seither fehlt es hoffenheim an konstanz.

  • User
  • 08.02.2012 11:01:48 AntiMöller

    Nach der Vorrunde 2008 wunderten sich alle über das Tempo, das Hoffenheim gehen konnte. Dann kam der Knick nach der verweigerten/verpassten Dopingkontrolle. (am Rest des postings bastele ich noch, zusammen mit meinem Anwalt)

  • User
  • 08.02.2012 11:29:20 noorange

    "Okay, nach den Abgängen haben sie schon stark an qualität verloren"

    Die Hoffenheimer könnten doch auch mal wieder auf ihre hervorragende Nachwuchsarbeit zurückgreifen...

  • User
  • 08.02.2012 12:28:18 sgu07

    das könnte ein faktor sein, anti.

  • User
  • 08.02.2012 12:29:58 gelsenkirchen

    ich check mal alle alten hoffenheim-mannschaftsfotos nach fuentes durch...

  • User
  • 08.02.2012 12:30:54 Redondo7 1

    Mache dann weiter bei den beiden Borussias - die sind auch viel zu ausdauernd und schnell!

  • User
  • 08.02.2012 17:17:54 GTEvo

    Offenbar Sondierungsgespräche mit Markus Babbel geplant

    Stanislawski gegen Fürth vor SchicksalsspielQuelle Spox

  • User
  • 08.02.2012 17:51:40 AbteilungAttacke

    @Beschorner

    MadjerundSolskjaer's These ist nicht zu monokausal, sie trifft m.E. den Kern des Problems ziemlich genau.

    Und wie du selbst aufgezählt hast, laufen bei Hoffenheim ja nicht nur Blinde über den Platz.

    Wer diese Saison Gelegenheit hatte, sich selbst einen Eindruck verschaffen zu können, konnte sehen, dass da vereinzelt gute Spieler auf dem Platz standen, aber halt bei weitem keine Mannschaft. Es fehlte die Geschlossenheit *Phrasenschwein-Plink*

    Das fehlende Ziel, vom fehlenden Konzept ganz zu schweigen wirken sich auf Organisation und Konzentration des Vereines verheerend aus.

    Und schaut man sich die Einlassungen Hopps an, der uns leider im Dunkeln lässt, mit welcher Taktik er genau Glanz und Gloria zu erringen gedenkt, ist hier schlichtweg das größte Problem die Hierarchie, bzw. das Fehlen davon.

    Mein Eindruck ist jedenfalls, dass in der Mannschaft von Hoffenheim durchaus 2-3 Spieler nicht an ihr Leistungsmaximum gehen, warum auch immer.

    Ob es wirklich diesen psychologischen Faktor des "dann geb ich nur die Hälfte Gas" seitens der Hoffenheimspieler gibt? Naja.

    In jedem Fall sollte man in so einer Konstellation den Trainer den Rücken stärken bzw. das Maul halten. Das ist aber etwas, wozu Hopp anscheinens weder willens noch in der Lage ist.

    Mir scheint es auch so, also ob das "Spielzeug" Hoffenheim für Hopp seinen Zweck erfüllt hat: Für eine kurze Zeit konnte er sich in der Sonne der Aufmerksamkeit baden, als Hoffenheim als "homo novus" die Bundesliga aufmischte.

    Aber spätestens, als er die "Schattenseiten" (=Fans des BVB) kennenlernte und merkte, dass kein Staatsschutz ihm zur Hülfe eilt, um den "Pöpel auf den Poden" zu knüppeln, erlahmte mehr und mehr sein Interesse am Glamor - und sein Interesse an Geld erwachte anscheinend um so mehr. Die Demissionierung von "Rolf" war doch damals schon das erste Indiz dafür.

  • User
  • 09.02.2012 07:57:29 currygoi

    Soviele Wörter für: "Hopp hat kein Bock mehr."

    Aber 100% richtig, Attacke.

  • User
  • 09.02.2012 09:09:48 linksfuss05

    Hat eigentlich irgendwer irgendwann wirklich ernsthaft gedacht, dass Stani und Hoffenheim auch nur halbwegs zusammenpassen? Es passiert doch nur, was passieren mußte.

  • User
  • 09.02.2012 09:24:58 MadjerundSolskjaer

    @Attacke
    Ich glaube schon, dass Hopp noch Bock hat, sonst würde er sich doch in letzter Zeit nicht so auffällig häufig einmischen.
    Das Problem ist wohl eher, dass der Blitzstart in die Bundesliga im Kraichgau gewisse Erwartungen aufgebaut hat. Immer vorne mitspielen, internationales Geschäft usw. Diesen Lauf haben damals Rangnick und Schindelmeiser genutzt und mit viel Geld eine gute und vor allem teure Mannschaft aufgebaut.
    Papa Hopp wollte aber eigentlich was ganz anderes. Einen Ausbildungsverein, der nach einigen Jahren auf eigenen Füßen steht. Jetzt hat er wohl realisiert, dass dieser Abnabelungsprozess wegen der horrenden Betriebsdefizite der letzten Jahre ins Stocken gekommen ist. Die Ziele hat er ja schon nach unten korrigiert (Mittelfeld). Er hat aber immer noch ne Mannschaft, die eigentlich mehr kann und auch mehr kostet. Und ein Umfeld, das immer noch von mehr träumt.

    Ob und wie Hoffe aus dieser Nummer rauskommt, ist ungewiss. Dazu bräuchte der Verein eigentlich nen starken Mann (Präsi, Manager, etc.), der vom Sportlichen und Wirtschaftlichen ne Ahnung hat. In Hoffenheim stellt der starke Mann aber nur das Geld bereit, sportlich ist der so was von ahnungslos. Ein Dilemma.

  • User
  • 09.02.2012 11:11:22 psycho

    Herr Matthäus übernehmen sie, bitte!

  • User
  • 09.02.2012 11:11:33 misterkite

    mal schauen, wenn babbel wirklich kommt , dann zeigt das nur das hoffenheim ein absolut schmerzbefreiter rückgratloser haufen von machtgeilen karrieristen ist, ohne selbsreflexion und persönlichkeit.....und das gilt dann auch für babbel selbst!

  • User
  • 09.02.2012 11:12:13 einrudithömmes

    Hat sich auch gestern bei jeder Auswechslung schon innig verabschiedet.

    Ich sachma: Wer zweimal das selbe (Kommunikations-, Spiel-, System-)Konzept bei völlig unterschiedlichen Vereinen (Voraussetzungen, Potential, Vision) einsetzt darf sich da schon den ein oder anderen Vorwurf gefallen lassen. Babbel passt super da hin, so in der Außendarstellung schonmal. "Smarter" Typ.

  • User
  • 09.02.2012 11:12:50 saloth sar

    ich dachte der babel spielt da schon in schreibt sich mit nur einen"b", aber man lernt ja nie aus

  • User
  • 09.02.2012 11:14:41 psycho

    Man könnte auch Herrn Skibbe holen oder ist der immer noch bei Hertha?

  • User
  • 09.02.2012 11:17:22 misterkite

    wenn ich trainer wäre und gefragt würde, ich würd sagen: ich machs umsonst wenn vorher der tanner rausgeschmissen wird und ichs schriftlich bekomme, das hopp sich nie öffentlich äußert und sich einmischt. bei zuwiderhandlung würd ich konventionalstrafe ihv 1 mio euro festschreiben lassen, dann halten die senilen deppen im kraichgau schon den mund.

  • User
  • 09.02.2012 11:19:02 einrudithömmes

    Aber er hat doch auch unheimlich viel für die Region...

    Ich find, man könnte auch kurz schreiben: Hoffenheim ist endlich in der Liga angekommen.

  • User
  • 09.02.2012 11:21:47 currygoi

    Babbel hat doch quasi schon den Posten bei Bayern reserviert.

  • User
  • 09.02.2012 11:21:53 misterkite

    also, was ich nicht verstehe: die müssen doch sparen, sagt der vadder. nun, nach diesem gemetzel, also wer tut sich das denn noch an? da musste ja schon richtig blechen um überhaupt einen "arrivierten" trainer zu bekommen. dem stani wars ja "als karrieresprungbrett" sicher nicht so entscheidend was er kriegt, aber wer begibt sich (außer loddarmaddäus) freiwillig in diese bäuerliche dorfschlangengrube ohne entsprechendes schmerzensgeld?

  • User
  • 09.02.2012 11:23:38 misterkite

    der oenning! sauber!

  • User
  • 09.02.2012 11:25:29 misterkite

    der babbel muss dann aber ein ziemlich kaputtes kurzzeitgedächtnis haben, das sich so einfach mit kohle löschen lässt, ich mein berlin hat ja auch ähnlich estrukturen, nur das da die presselandschaft ein wenig krasser war, allerdings nicht so gleichgeschaltet wie diese lokalreporter von mamo und rnz und rheinpfalz...

  • User
  • 09.02.2012 11:26:05 einrudithömmes

    Ähnliche Strukturen? Hoffenheim und die Hertha?

  • User
  • 09.02.2012 11:26:23 einrudithömmes

    Oder die Mannschaft (da würde ich ja noch irgendwie mit...)?

  • User
  • 09.02.2012 11:29:31 oberhofer

    Ich gebe zu, ich habe mich geirrt. Ich war überzeugt dass Stani da hin passt und in spätestens drei Jahren zu einem grossen Club wechselt.

    Ich hoffe Rangnick lässt sich nicht überreden, den brauchen wir als Nachfolger von Labbadia ....

  • User
  • 09.02.2012 11:30:29 linksfuss05

    Der Loddar könnte doch super in seiner fränkischen Heimat wohnen und über die A8 schön nach Sinsheim rübermachen.

  • User
  • 09.02.2012 11:31:11 linksfuss05

    A6, sorry, oder wars die A81? Ach, ihr wißt schon.

  • User
  • 09.02.2012 11:31:42 misterkite

    großkotzverhalten im vorstand und ein manager (preetz) der mehr schein als sein ist und im zweifel gegen den traine rstänkert um vom eigenen versagen abzulenken. interne kommunikation eher schwach was zur schlammschlacht galore führt die via medien ausgetragen wird...

  • User
  • 09.02.2012 11:33:31 einrudithömmes

    Loddar ist doch derzeit ohne festen Wohnsitz? Oder? Also wenn dem nicht so wäre, so mal eben von Erlangen her: ein Katzensprüngchen, klar.

  • User
  • 09.02.2012 11:34:28 einrudithömmes

    Na, das machste aber hetzt an Personen fest, die Strukturen.

    Aber I can hear you.

  • User
  • 09.02.2012 11:47:55 misterkite

    naja woran sonst?

  • User
  • 09.02.2012 12:01:12 einrudithömmes

    Na, an den Strukturen halt, doh.

    Eingliederung ins Stadtbild, aktuelle und vergangene Erfolge, finanzielle Situation, Fanbindung, Nachwuchsförderung, Vereins-gelände, -satzung, -größe. So halt.

  • User
  • 09.02.2012 12:02:04 einrudithömmes

    hetzt=jetzt überigens, der Vollständigkite halber.

  • User
  • 09.02.2012 12:03:16 misterkite

    dann die personellen strukturen

  • User
  • 09.02.2012 12:10:15 AntiMöller

    Hertha wird doch nicht etwa von einem Sonnenkönig regiert?

  • User
  • 09.02.2012 12:14:41 einrudithömmes

    Wird Hoffenheim doch auch nicht.

    Leut', bleibt seriös. Hoffenheim wird's aus eigener Kraft nicht zum Strahleakt schaffen. Etwas, das Berlin mal (war's unter Doll? ja, ne? oder?) schon mal geschafft hat. Jesses, in Bartzelona hamse sogar geführt!

  • User
  • 09.02.2012 12:21:10 AntiMöller

    Doll war mal in Berlin, ja. Sein Boß damals hieß Mielke (@Sonnenkönig)

  • User
  • 09.02.2012 12:30:12 currygoi

    Jetzt mal im Ernst: Wer war eigentlich nochmal Trainer bei Hertha, in den CL-Zeiten? Röber?

  • User
  • 09.02.2012 12:37:50 giselher

    Guckst Du hier. Und der "Doll" war wohl der "Götz". (Kann man schon mal durcheinander kommen mit diesen ganzen Ossis...)

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  • 09.02.2012 12:41:43 AntiMöller

    Ja Röber. Und Doll spielte unter Milke bei Dynamo Berlin.

  • User
  • 09.02.2012 12:42:58 linksfuss05

    Soll mal Stani froh sein, dass es vorbei ist. Hätte auf Dauer nur seinem bisher guten Ruf geschadet. So bleibt Hoffenheim wohl nur ein unerfreuliches Intermezzo, das bald in Vergessenheit gerät. Ja, ich glaube, beim VfB wäre er besser aufgehoben.

  • User
  • 09.02.2012 12:44:28 giselher

    Ja, ich glaube, beim VfB wäre er besser aufgehoben.

    Wo wir grad beim "glauben" sind: Ich glaube, der Stanislawski kann nur St. Pauli. Überall sonst wird der verdorren...

  • User
  • 09.02.2012 13:10:05 AbteilungAttacke

    @curry

    Ich glaube schon, dass Hopp noch Bock hat, sonst würde er sich doch in letzter Zeit nicht so auffällig häufig einmischen.

    Tja, was Hopp will, ist in der Tat die "one millllion dollarrrrr"-Frage.
    Insbesondere für Hoffenheim selbst.

    Dem "Ausbildungsverein"-konzept möchte ich aber mit verschiedenen Begründungen widersprechen und eine andere Erklärung ins Feld führen: Es ging Hopp um Ruhm, um "Prestige".
    Das mit dem Geld und der Ausbildung ist für Hopp nurmehr ein Vorwand, sein Engagement zurückschrauben zu können. "War ja nicht für immer gedacht, unsere Ehe."

    Gegen das "Ausbildungsvereinskonzept" spricht m.E. die öffentlich vorher geäußerte Zielsetzung. Es war von einem mehrstufigen Plan die Rede, Hoffenheim in die CL zu führen.

    Auch wäre es vor dem Hintergrund kontraproduktiv gewesen, den Verein finanziell derart mit auswärtig qualitativen Spielern zu spicken, dass der Aufstieg binnen kürzester Zeit erzwungen werden konnte. Die Mär von den "Eigengewächsen" in der Bundesligatruppe - ungeachtet des Einsatzes im Jugendbereich - wurde jedenfalls hinreichend relativiert, wenn nicht gar widerlegt.

    In die selbe Kerbe schlug damals die Installation von Rangnick.
    Und da kannst du mir nicht allen erstes erzählen, dass dies ohne Hopps Zustimmung von statten ging. Man hatte "Visionen", und die gingen in sportliche Höhenflüge, die auch von Hopp getragen wurden. Man denke nur an Rangnicks Interview von wegen "Ist Hopp weg, bin ich weg."

    Auch entschied sich Hopp damals bewusst für seinen Heimatverein. Eine emotionale, keine rationale Entscheidung.

    Last but not least Hopp selbst: Man konnte doch die geistige Selbstbefriedigung sehen, als er mit den Größen des deutschen Fussballs, Leuten wie dem Kaiserfranz, auf Augenhöhe nicht nur auf dem Golfplatz sondern eben auch im Stadion aufflanieren durfte.

    Der "Bruch" kam erst, als Hopps Konterfeit auf Zielscheiben auftauchte und Hoffenheims sportlicher Impetus verpufft war. Und damit auch der Glanz des Sonnenkönigs.

    Niemand soll mir erzählen, dass Hopp, der Mitbegründer von SAP, erst in der Winterpause 10/11 in die Bilanzen guckte und sagte: "Eiderdaus, ein Defizit, na dann verscherbeln wir mal den Luis." Noch dazu an Bayern, bei denen jedenfalls ich permanent das Gefühl habe, dass Hopp versucht dem Uli irgendwo tief 'reinzukriechen.

    Das er sich wieder und wieder einmischt, ist kein Zeichen dafür, dass er seine investitionen gefährdet sieht. Es ist ein Zeichen für sein Ego. Die Taktik-Einlassung macht das doch Recht deutlich.

    Wie dem auch sei: Mal schauen ob Babbel (vermutlich) besser sein wird als Pezzaiuoli.

  • User
  • 09.02.2012 13:34:42 MadjerundSolskjaer

    @Attacke
    Vermutlich habe ich mich nicht präzise genug ausgedrückt.

    Ursprünglich hatte Hopp mit Hoffenheim schon das Ziel Ausbildungsverein. Das lässt sich schon daran ablesen, dass der Verein etliche Jahre in der Regionalliga festhing und mit Spielern aus der Region nicht so richtig weiterkam. Das änderte sich auch in der Anfangszeit unter Rangnick nicht. Erst als man in die 2. Liga aufgestiegen war und bis zur Winterpause gut mithalten konnte, hat Vadder Hopp die Schatulle richtig aufgemacht und ist zusammen mit Rangnick volles Risko gegangen. Dieses Geldausgeben mit vollen Händen ging bekanntlich bis vor etwa einem Jahr. Hopp hat das mitgetragen, keine Frage. Aber er hat meiner Meinung nach halt sukzessive erkannt, dass der Verein mit dieser Strategie ohne sein privates Geld nicht überlebensfähig ist. Deshalb in den letzten Monaten die Kehrtwende hin zum ursprünglichen Konzept.

    Bis hierher Geschichte, jetzt wirds spekulativ:

    Dass sich Hopp mehr Anerkennung vom Fußballvolk für seine Wohltaten versprochen hat, glaube ich auch. Ich glaub halt nur nicht, dass er wegen des Liebesentzugs sich jetzt enttäuscht und verbittert zurückgezieht. Er darf immerhin noch bei den Mächtigen von DFB, DFL und bei Uli und Franz am Tisch sitzen. Und danach giert er wohl noch mehr als nach der Zuneigung der Fans.

    Bei Hopps übergroßem Ego und seinen fehlenden sportlichen Kompetenzen sind wir uns wohl einig. Deshalb dürfte es der Neue schwer haben. Der Fisch stinkt vom Kopf her - nie war dieser Spruch so treffend wie derzeit in Hoffenheim.

  • User
  • 09.02.2012 13:35:58 misterkite

    aber der hopp hat doch annodunnemals auf nem acker in der 7. liga.....

  • User
  • 09.02.2012 13:52:11 UrmelAusmEis

    Niemand soll mir erzählen, dass Hopp, der Mitbegründer von SAP, erst in der Winterpause 10/11 in die Bilanzen guckte und sagte: "Eiderdaus, ein Defizit, ..."

    So doof bestimmt nicht. Was ich mir hingegen durchaus vorstellen kann: Dass der Hopp - wie viele erfolgreiche Geschäftsleute vor ihm und wohl auch noch etliche nach ihm - unterschätzt hat, wie schwierig, glücksabhängig und immer wieder aufs neue mühsam das Etablieren und Festsetzen im Sport ist. Finanziell wie sportlich.

    Finanziell hat er sich möglicherweise mehr erhofft, als im vierten Jahr Bundesliga von Puma immer noch nur einen Bruchteil der Stuttgarter und der künftigen BVB-Summen zu kriegen. Oder sich von seinen langjährigen Golfkumpels aus den Siemens- und Daimlervorständen in Sachen Sponsoring überwiegend "achneelassma"s einzuhandeln. Dass dann auch noch Schindelmeiser im Überschwang des tollen Starts ein bisschen Etatamok gelaufen ist, hat das strukturelle Defizit noch verstärkt.

    Aber vor allem neigen viele Wirtschaftsmacher dazu, die sportliche Seite des Sports zu unterschätzen.
    Hopp ist erstmals in einer Branche gelandet, die Wachstum für alle nicht kennt. Egal wie viele Milliarden alle reinstecken, am Ende wird auf jeden Gewinner immer auch ein Verlierer kommen. Die üblichen Bullshit-Bingo-Fünfjahrespläne, die in jedem Jahr eine Verbesserung vorsehen, gehen nicht auf. (Können sie gar nicht, weil sonst 2017 zehn Bundesligisten in der Champions Leaguespielen müssten.)
    Wobei im Fall Hopp der erste Plan sogar übererfüllt wurde, weil sich Hoffenheim einfach durch die Ligen nach oben shoppen konnte. Vielleicht hat der Selfmademilliardär tatsächlich kurzzeitig geglaubt, auch im Sport das Perpetuum Mobile gefunden zu haben, und wirkt deshalb nun, eine geplatzte Illusion später, mitunter etwas lustlos.

  • User
  • 09.02.2012 13:53:44 UrmelAusmEis

    "aber der hopp hat doch annodunnemals auf nem acker in der 7. liga....."

    In der 9. oder 10. Liga, wenn ich recht informiert bin.

  • User
  • 09.02.2012 14:01:34 alterzabo

    Aber vor allem neigen viele Wirtschaftsmacher dazu, die sportliche Seite des Sports zu unterschätzen.

    Danke Urmel, wie heißt es heute im modernen smartphone? You made my day!

  • User
  • 09.02.2012 14:01:51 sgu07

    damals gings nur bis zur 7. liga

  • User
  • 09.02.2012 16:05:36 AntiMöller

    Ich vermute ja, daß es auch einen Kausalzusammenhang im Zeitpunkt, zwischen dem "Hopp verabschiedet sich offensichtlich spontan und überstürzt von seinem regionalem Projekt" und dem Zwanziger-Rücktritt geben könnte. Vielleicht sieht er Niersbach einfach als Platzhalter für sich selber?

    *Kristallkugel* Er wird beim DFB jetzt "all in" gehen.

  • User
  • 09.02.2012 23:58:29 valenciano

    Auch entschied sich Hopp damals bewusst für seinen Heimatverein. Eine emotionale, keine rationale Entscheidung.

    Das ist doch auch oft genug als Schwachsinn entlarvt worden. Der Plan vom 1.FC Heidelberg liegt mittlerweile in irgendeiner Schublade, aber man braucht ja nur mal einen im Vorstand vom FC Sandhausen (die genau das Konzept, was Hopp eigentlich hatte durchziehen, und sehr respektabel in Liga 3 unterwegs sind) fragen. Den die Idee war eine Fusion. Aber die Stadt Heidelberg wollte ihm nicht ein Grundstueck einfach schenken, daher dann der Entschluss es doch in Hoffenheim zu machen. Und er ist so Heimatverbunden, dass er das Stadion dann doch ins 10 km entfernte Sinsheim knallt.

  • User
  • 10.02.2012 11:13:09 UrmelAusmEis

    Überwiegend Zustimmung nach Valencia, allerdings:
    "Und er ist so Heimatverbunden, dass er das Stadion dann doch ins 10 km entfernte Sinsheim knallt."
    Zwischen den beiden Ortsschildern liegen keine 2 Kilometer Acker.

  • User
  • 10.02.2012 11:28:30 valenciano

    extra google maps angeschmissen und von Stadion zu Stadion gemacht, und boulevardesk aufgerundet (von 8,4km)!
    Ich muss sagen, dass mir das Dietmar-Hopp Stadion in Hoffenheim auch noch gut gefallen hat, so schoen am Hang.
    Die neue Arena eher nicht so mein Fall.
    Und Hoffenheim waer auch wirklich ungeeignet. So ein richtig schoen provinzieller Bahnhof und alles, obwohl der Abfluss von Fanmassen wohl aehnlich schlecht wie in Muengersdorf funktionieren wuerde.

    Vielleicht wird ja doch alles gut und die Arena wird ein weisser Elefant wenn Hoffe wieder im Dietmar-Hopp-Stadion und Liga 4 spielt

  • User
  • 10.02.2012 11:51:42 gelsenkirchen

    gibt es eigentlich ein stadion irgendwo, wo der zu- und abfluss der fanmassen reibungslos funktioniert und man kaum wartezeit und gedränge hat? auf die schnelle fällt mir echt gar keins ein.

  • User
  • 10.02.2012 12:01:50 suppenteller

    FC Sandhausen (die genau das Konzept, was Hopp eigentlich hatte durchziehen, und sehr respektabel in Liga 3 unterwegs sind)

    wie? der nächste dorfverein mit schrecklichem akzent der in die bundesliga will?

  • User
  • 10.02.2012 12:06:42 Redondo7 1

    Heute 11:51:42 von gelsenkirchen

    gibt es eigentlich ein stadion irgendwo, wo der zu- und abfluss der fanmassen reibungslos funktioniert und man kaum wartezeit und gedränge hat? auf die schnelle fällt mir echt gar keins ein.


    Am Millerntor klappt das gut. Sind zwar nur 25.000, aber man kommt schnell rein und schnell wieder raus (wie auf St. Pauli üblich). Zudem reisen fast alle mit ÖPNV an, weil es es kaum Parkplätze gibt.

  • User
  • 10.02.2012 12:11:30 UrmelAusmEis

    "gibt es eigentlich ein stadion irgendwo, wo der zu- und abfluss der fanmassen reibungslos funktioniert und man kaum wartezeit und gedränge hat? auf die schnelle fällt mir echt gar keins ein."

    Reibungslos lohnt sich nicht, eine Infrastruktur, die 40.000 + x Menschen in einer Stunde abtransportieren kann, wäre gigantisch und würde 99% der Zeit völlig brach liegen.
    Aber es gibt immer noch "schlecht" und "weniger schlecht". Weniger schelcht sind meist die, die die Verkehrslasten auf möglichst viele Richtungen und verschiedene Systeme verteilen.
    Und Köln mit dem ÖPNV, das ist mit "ganz besonders schlecht" noch mal eine eigene Liga.

  • User
  • 10.02.2012 12:19:24 valenciano

    <-------
    dies ist ein Pfeil zu meinem Profilbild, da klappt es wunderbar, liegt aber auch mitten in der Stadt und an 2 U-bahnlinien!
    Das hilft halt beides. Koeln mit einer Strassenbahnhaltestelle und zu weit fuer zu Fuss ist da das andere Extrem. Ich persoenlich fand Freiburg auch okay, aber nur weil ich danach in Freiburg abhaengen konnte und nicht schnell zum HBF musste, da waer rennen wahrscheinlich besser als Bahn. Frankfurt weiss ich nicht, da der Polizeikessel das Fortkommen behinderte.
    Selbst Sinsheim im nix soll ja fuer Autofahrer nicht so toll sein, obwohl man es da ja wirklich haette hinkriegen koennen.

    ach ja da faellt mir noch ein gutes ein. Bochum. Klappte wunderbar, weil man zu fuss schneller weg ist.

  • User
  • 10.02.2012 12:26:08 linksfuss05

    Komm, vervollständigen wir die Liste noch weiter:
    Am Mainzer Bruchweg war es perfekt. Stadtnah, verkehrsgünstig, dennoch viel zu Fuß möglich.
    Die Coface Arena ist etwas weiter draußen, klappt aber dennoch recht ordentlich.
    Schlecht finde ich es in Stuttgart. Egal, ob man früh oder spät kommt/geht - es dauert ewig. Und das, obwohl, Nahverkehr, Daimlerparkhäuser und Fußwege zur Verfügung stehen. Vielleicht fließt der Schwabe einfach ein bißchen langsam ab.
    Hoffenheim ist OK. wenn man einen Parkplatz am Stadion kriegt. Ansonsten nicht so.

  • User
  • 10.02.2012 12:27:59 Redondo7 1

    Man sollte NIEMAL in Bochum im Parkhaus parken. Und wenn dann sollte man über die Einfahrt rausfahren.

  • User
  • 10.02.2012 12:28:58 linksfuss05

    JETZT ist's kein Geheimtip mehr, Geisterfahrer!

  • User
  • 10.02.2012 12:34:53 suppenteller

    für 80.000 ist es in dortmund auch noch ordentlich flüssig, außer man kommt mitm auto, dann steht man auf jedenfall irgendwann. aber an den bahnen wartet man nie allzu lang und zu fuß ist es auch gut machbar. noch besser ist es in bochum, negativbeispiel wäre noch gladbach. stadion irgendwo in der pampa, keine bahnanbindung, mit rumpelbussen ewigkeiten durch reihenhaussiedlungen, echt schrecklich. düsseldorf hat ne ganz gut funktionierende bahnanbindung.

  • User
  • 10.02.2012 12:47:55 valenciano

    Bruchweg kam mir als ortsunkundiger zu Fuss das kleine bisschen zu lang vor. Bin auch ziemlich undemokratisch was Mitleid mit Autofahrern angeht. Sauf halt selbst zu viel und als Student hat man auch genug Zeit mit dem Wochenendticket zu tingeln.
    Wenn Auto in Dortmund ist man mit Park and ride gute beident. Haben mal 3 Haltestellen weg geparkt und dann gut hin und weg gekommen.

  • User
  • 10.02.2012 15:57:10 gelsenkirchen

    bochum ist in der tat ziemlich gut, trotz nur einer stadtbahnlinie.

    auf schalke habe ich das gefühl ewig zu warten.

    dortmund kann man ja laufen, das ist tatsächlich ein eklatanter vorteil wobei ich die stadtbahnstation und den bahnhof schon gut voll finde nach spielen und man u.u. schon lange wartet.

    erschreckend hingegen frankfurt: obwohl an einer s-bahn-haltestelle (2000+ fahrgäste pro einheit) wartete man teilweise ewig auf einem vollkommen überfüllten bahnsteig.

    gladbach ist glaube ich tatsächlich das allerschlimmste.

    freiburg ist eine katastrophe, valenzianer! ganz hinten im tal eingepfercht, die stadtbahnen führen nur tröpfchenweise ab, zum laufen zu weit, per auto beschissen da grundsätzlich megastau. am besten ist da, man reist freiburg"-like" (vgl. rummenigge) per rad an.

    ebenfalls katastrophe: hamburg volkspark: eine bahnfahrt gefühlt bis nach frankreich, dann ein gewaltmarsch mit mao-tse tung um anschließend in einem hoffnungslos überfüllten bus von delhi bis kathmandu zu fahren.

    fand bruchweg auch nicht "stadtnah", bin aber auch ortsunkundig.

    münchen dauert einfach ewig bis man da ist.

    stuttgart okay.

    mein heimlicher sieger: hannover. einfach erreichbar, sowohl per pedes als auch per stadtbahn.

  • User
  • 10.02.2012 15:57:23 alterzabo

    Nürnberg, (Franken-, Max-Morlock.,)-Dingsda-Stadion: Dank dem Führer ausreichend Parkplätze (ja, das vergißt man immer, Hitler konnte nicht nur Autobahnen, sondern auch Parkplätze.
    Ok, war anders angedacht, aaaber...).
    Gute S-Bahn, Straßenbahn- und Busanbindung.
    Für Gästefans, glaub ich, eher schecht, weil sie von der S-Bahn kommend, einmal ums ganze Staion rumlaufen müssen zu ihrem Eingang. Ist aber nur ne Vermutung, vlt weiß jmd mehr.

    Da ich nur alle Jubeljahre - zuletzt beim sagenhaften 5:0 gegen Pauli - im Stadion bin, laufe ich gerne vom Hbf aus durch den Pegnitzgrund, dauert etwa 45 Minuten und ist ein wunderschöner Spaziergang.


    Madrid, Estadio S.Bernabéu, ist auch ein Innenstadtstadion, mit direktem U-Bahnanschluß vor der Türe, kam mir einfach vor. Waren wegen Event schon 5 Std vorher da, deshalb kein echter Vergleich zum normalen Besucher.

  • User
  • 10.02.2012 16:00:21 alterzabo

    Pauli ist prima, alles ÖPNV, ist nicht schlimmer als zum Christkindlsmarkt.
    Gäste gehen danach eh sofort auf den Kiez, die Einheimischen in ihre gefühlt 275 gerade ganz heißen Geheimtipps.

  • User
  • 10.02.2012 21:13:20 bataplummy

    Grün Weiß ist nicht ganz so flüssig. Macht doch mal ne Skala von
    1- 10. Was heist denn flüssig, nicht flüssig, ziehmlich gut, ordentlich flüssig, perfekt ist nu mal ne Aussage, aber klappt recht ordendlich,
    nicht so toll u.s.w. Keine Meinungsumfrage für ne Bätschelorarbeit oder so. Also Grün Weiß ne 3-4 . Wenn jetzt in Bremen noch der Samba Karneval ist wirds eher 4-5 oder schlimmer.
    Aber der Anfahrtsweg über die Weser mit der Personenfähre und dann zu Fuß weiter ist mindestens 2!

  • User
  • 10.02.2012 23:14:22 valenciano

    Madrid, Estadio S.Bernabéu, ist auch ein Innenstadtstadion, mit direktem U-Bahnanschluß vor der Türe, kam mir einfach vor. Waren wegen Event schon 5 Std vorher da, deshalb kein echter Vergleich zum normalen Besucher.
    Also habe mich in Valencia wie gesagt auch gewundert, aber anscheinend koennen die Spanier das einfach besser. Da war das Stadion aber auch 5 Minuten nach Abpfiff komplett leer. Geht halt auch viel per pedes weg, was eine ganze MEnge ausmacht. Und dort sind die spaeteren Anstosszeiten sicher nicht ganz unschuludig daran, dass das Fussballspiel meist der Einstieg ins Nachtleben ist. Und es gibt so gut wie keine Auswaertsfans. Denn erstmal 20 Minuten im Auswaertssektor eingekesselt zu werden, macht jede Abreise zum Spass. Frankfurt war damals schoen, wo man uns in den Sonderzug nach Koeln draengen wollte, obwohl ich als Koeln-Fan in Heidelberg in die andere Richtung musste.

    Hier in Melbourne beim Cricket ground zieht es sich trotz innenstadt. Waren aber auch fast 90.000 und man kann es ganz gut umgehen. Da gab es aber auch den 5 minuten vorher gehen Exodus.

  • User
  • 10.02.2012 23:21:42 Autobahnkreuz

    "Hitler konnte nicht nur Autobahnen"

    Diese scheiss Autobahnen die alle paar Jubeljahre erneuert werden müssen! Hitler konnte gar nichts! Die Franzosen bauten Autobahnen die 80 bis 100 Jahre halten, die deutschen Autobahnen lösen sich nach 40 Jahren auf!

  • User
  • 10.02.2012 23:24:20 alterzabo

    Nicht nur die Autobahnen, auch Teile Deutschlands selbst...

  • User
  • 11.02.2012 09:47:09 BenHogan

    Red Bull Leipzig wird einmal das Maß aller An- und Abfahrten sein. Besser geht das nämlich nicht.

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