International
Präsident verlegt Länderspiel-Anpfiff
Text: sid Bild: Imago
Staatspräsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogu hat den Anpfiff eines Fußballspiels kurzerhand um zweieinhalb Stunden vorverlegen lassen.
Bata - In Äquatorial Guinea diktiert die Politik den Fußball: Weil seine Amtsbrüder aus den Nachbarländern nach dem Ende des Länderspiels gegen Südafrika noch schnell nach Hause fliegen wollten, hat Staatspräsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogu den Anpfiff kurzerhand um zweieinhalb Stunden vorverlegen lassen. Das teilte der südafrikanische Fußballverband SAFA mit. Demnach habe Obiang Nguema Mbasogu um einen früheren Anpfiff gebeten, weil er seinen Kollegen aus dem Tschad und aus Kamerun entgegenkommen wolle.
Mit dem Spiel am Freitagabend soll das neue, 40.000 Zuschauer fassende Stadion von Bata eingeweiht werden. Es ist eine von vier Arenen, in denen in Äquatorial Guinea und Gabun bei der kommenden Afrikameisterschaft vom 21. Januar bis 12. Februar gespielt wird. Von der Vorverlegung erfuhren die Südafrikaner erst zwei Tage vor dem geplanten Aufeinandertreffen.




