EIn Blick zurück in die Geschichte
Die sieben Bundesliga-Spielabbrüche
Text: sid Bild: Imago
Zum siebten Mal in der Geschichte der Fußball-Bundesliga wurde am Freitag ein Spiel abgebrochen. Erst zum zweiten Mal war ein geworfener Gegenstand die Ursache des vorzeitigen Abpfiffes. Viermal war das Wetter Schuld.
Zum siebten Mal in der Geschichte der Fußball-Bundesliga wurde am Freitag ein Spiel abgebrochen. Erst zum zweiten Mal war ein geworfener Gegenstand die Ursache des vorzeitigen Abpfiffes. Viermal führten zuvor Nebel und widrige Platzverhältnisse zum Abbruch.
Am 3. April 1971 war ein gebrochener Torpfosten beim Spiel Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen schuld am abrupten Ende der Partie. Am 27. November 1976 führte ein Flaschenwurf dazu, dass die Partie 1. FC Kaiserslautern - Fortuna Düsseldorf nicht mehr fortgesetzt wurde.
Die Spielabbrüche in der Fußball-Bundesliga:
1.
7. Dezember 1963: Hamburger SV - Borussia Dortmund Grund: Nebel; Spielstand nach 61 Minuten 1:2, Wiederholungsspiel 2:1
2.
2. Dezember 1967: VfB Stuttgart - Borussia Neunkirchen Grund: Nebel; Spielstand nach 54 Minuten 0:0, Wiederholungsspiel 2:1
3.
3. April 1971: Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen Grund: Bruch des Torpfostens; Spielstand nach 88 Minuten 1:1, Wertung 0:2
4.
31. Oktober 1972: Eintracht Braunschweig - Eintracht Frankfurt Grund: Nebel; Spielstand nach 45 Minuten 3:0, Wiederholungsspiel 2:1
5.
27. November 1976: 1. FC Kaiserslautern - Fortuna Düsseldorf Grund: Flaschenwürfe der Zuschauer; Spielstand nach 76 Minuten 0:1, Wertung 0:2
6.
11. April 2008: 1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg Grund: widrige Platzverhältnisse nach Dauerregen, Spielstand zur Halbzeit 1:0, Wiederholungsspiel 1:0
7.
1. April 2011: FC St. Pauli - Schalke 04 Grund: Schiedsrichter-Assistent Thorsten Schiffner wird von einem vollen Bierbecher am Kopf getroffen, Spielstand beim Abbruch 0:2




