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In Ecuador

Rivalen als Club von Hitler verunglimpft

Text: sid  

Ein geschmackloses Spott-Video über den Rivalen Deportivo Quito mit Anspielungen auf Adolf Hitler hat in Ecuadors Fußball den Erstligisten Liga de Quito in Bedrängnis gebracht. Nachdem Liga beim Heimspiel gegen Espoli den Film mit dem Nazi-Diktator als Boss des Lokalkonkurrenten und Meisters Deportivo über seine Anzeigetafel flimmern gelassen hatte, kündigte die Führung des Champions eine Klage beim Weltverband FIFA gegen den Rivalen an.



In dem Streifen stauchte die Hitler-Figur die Spieler und sportliche Leitung des Klubs wegen schlechter Ergebnisse zusammen. `Wir fühlen uns zutiefst verletzt und in unserer Ehre beleidigt und werden die FIFA einschalten. Wir rufen in Erinnerung, dass die FIFA Anspielungen auf die Nazi-Zeit in Stadien weltweit verboten hat´, hieß es in einer Deportivo-Erklärung. Liga de Quito wies den Vorwurf der vorsätzlichen Verunglimpfung inzwischen zurück: `Wir wollten einen Spaß machen und Deportivo nicht beleidigen.´ Die Rivalität zwischen Deportivo und Liga hat Tradition. Zuletzt war 2008 der damalige Deportivo-Coach Santiago Rivadeneira für ein Jahr gesperrt worden, nachdem der Trainer das Liga-Team öffentlich mit einem Hohngesang verspottet hatte.



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