Turin
Turin-Boss verkauft Klub wegen gewalttätiger Fans
Text: sid
Aus Protest gegen gewalttätige Fans verkauft der Präsident des traditionsreichen italienischen Fußballvereins FC Turin, Urbano Cairo, seinen Klub. `Eine kleine, aber sehr laute Minderheit der Fans will mich nicht und macht der Mannschaft Probleme. Deshalb habe ich beschlossen, den Verein zu verkaufen´, sagte Cairo im Interview mit der italienischen Tageszeitung La Stampa.
30 Millionen Euro kostet der italienische Zweitligist, der gegen den Abstieg kämpft. `Der Klub hat keinen Euro Schulden bei den Banken´, versicherte Cairo. Im Januar waren FC-Profis unter Polizeischutz gestellt worden, nachdem sie bei einer Geburtstagsfeier in einem Restaurant von 25 Hooligans beleidigt, bedroht, bespuckt und zum Teil auch getreten worden waren.






