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»Besser für den Familienfrieden«

Wolf feiert mit Offenbach gegen Sohn Patrick Traumdebüt

Text: sid  

Wolfgang Wolf feierte als Trainer von Kickers Offenbach einen Einstand nach Maß. Mit dem 3:0 (2:0) über Wacker Burghausen stoppte der 52-Jährige nicht nur den Negativtrend der Hessen von zuvor sieben sieglosen Spielen, sondern behielt auch im familieninternen Duell mit Sohn Patrick im Trikot von Burghausen die Oberhand.



`Für den Familienfrieden ist es bestimmt besser so´, schmunzelte Wolf Senior. Dem Filius war weniger zum Scherzen zumute. Beim Gastspiel am Bieberer Berg besaß er in der 20. Minute die Großchance zum Tor, setzte den Ball aber aus kurzer Distanz am Pfosten vorbei. Burghausen zeigte im Abschluss viele Schwächen, so dass es am Ende nach Toren von Marko Kopilas (7.), Mirnes Mesic (18.) und David Ulm (89.) aus Sicht der Bayern 0:3 hieß. `Ich habe heute viel Licht und Schatten gesehen. Auf uns wartet weiterhin viel Arbeit´, meinte Wolf ohne Euphorie. Sein Team liegt mit nun 37 Punkten als Vierter noch einen Punkt hinter dem Relegationsplatz, da der 1. FC Heidenheim im Verfolgerduell gegen Erzgebirge Aue nicht über ein 0:0 hinauskam. Der FC Ingolstadt blieb indes Tabellenführer VfL Osnabrück auf den Fersen und festigte seinen zweiten Platz. Die Schützlinge von Cheftrainer Michael Wiesinger blieben beim 1:0-Sieg gegen Holstein Kiel zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen. Den `Treffer des Tages´ erzielte der frühere Bundesliga-Spieler Andreas `Zecke´ Neuendorf (63.). `Wir wollten unbedingt mit dem Sieg in die englischen Wochen starten. Das ist uns gelungen´, sagte Wiesinger. Dynamo Dresden konnte im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen Sieg einfahren. Der achtmalige DDR-Meister setzte sich im Ost-Derby gegen RW Erfurt glücklich mit 1:0 durch und verschaffte sich im Abstiegskampf mit jetzt 29 Punkten Luft. Vor 19.000 Zuschauern erzielte Tore Andreas Gundersen in der 89. Minute den einzigen Treffer der Partie. Dresden muss allerdings die nächsten Monate auf David Solga verzichten. Der Mittelfeldspieler erlitt bei einem Zweikampf gegen den Erfurter Martin Hauswald einen offenen Schien- und Wadenbeinbruch. `Wir haben uns den Sieg redlich verdient. Die Verletzung von David Solga war ein großer Schock für meine Mannschaft. Dennoch haben die Spieler Gas gegeben´, sagte Dresdens Trainer Matthias Maucksch.



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