Angriffe in Jena auf die Spieler
Krawalle bei Begegnung des RB Leipzig
Text: sid
Gleich das erste Spiel des neugegründeten RB Leipzig in der Fußball-Oberliga ging unter skandalösen Umständen über die Bühne. Bereits vor der Partie bei Carl Zeiss Jena II (1:1) am Wochenende wurde der Mannschaftsbus mit Flaschen beworfen, die Ordnungskräfte mussten eingreifen.

Während des Spiels auf einem Nebenplatz gab es dann Handgreiflichkeiten von Jenaer Anhängern gegen RB-Akteure, die bespuckt und mit Bierbechern beworfen wurden. Nach dem Abpfiff flüchtete die Mannschaft ungeduscht in den von Polizeifahrzeugen mit Blaulicht eskortierten Bus.
`Wir müssen unsere Spieler schützen, haben bei der Sicherheitsberatung dringend darum gebeten, im Stadion zu spielen´, sagte RB-Präsident Andreas Sadlo der Leipziger Volkszeitung: `Man hat uns nicht ernst genommen, hat Ausschreitungen fast schon mutwillig in Kauf genommen.´ Ein Ausstiegsszenario von Geldgeber Red Bull würde es nicht geben. `Wir werden uns diesen Gewalttätigen nicht beugen, werden uns wehren, haben keine Angst´, so Sadlo.







