Angst vor Schweinegrippe
Mexikaner für simulierte Spuckattacke gesperrt
Text: sid
Die südamerikanische Fußball-Konföderation CONMEBOL wird den Mexikaner Hector Reynoso wegen dessen simulierter Spuck- und Nies-Attacke im Libertadores-Cup-Spiel beim chilenischen Klub Everton FC für den Rest des Turniers sperren. Der Verteidiger vom Klub Chivas aus Guadalajara hatte seinem Gegenspieler Sebastian Penco gestenreich die Ansteckung mit dem Schweinegrippe-Virus angedroht.
Penco war zuvor beim 1:1 im Gruppenspiel beider Teams hart gegen den Torhüter von Chivas eingestiegen. `Die Chilenen haben uns während der Partie als Leprakranke beschimpft. Penco sagte mir, dass ich krank und infiziert sei´, erklärte Reynoso, der sich nach der Partie für seinen Aussetzer entschuldigte. Wegen der Grippewelle in Mexiko muss Chivas wie San Luis Potosi als zweites mexikanisches Team sein Achtelfinale in einem neutralen Land austragen. Der CONMEBOL hat aber Absagen aus Kolumbien und Chile erhalten und deshalb die Partien beider Klubs um eine Woche verschoben, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.






