Belgier will in Peking bleiben
HSV droht Streit um Kompanys Olympia-Abstellung
Text: sid
Dem Hamburger SV steht ein Streit mit seinem belgischen Fußball-Nationalspieler Vincent Kompany um dessen Olympia-Abstellung ins Haus. Wie der belgische Fußball-Verband mitteilte, habe Kompany `eigenmächtig beschlossen, mit der Nationalmannschaft bei den Spielen in Peking zu bleiben´. Der Bundesligist hatte den 22-Jährigen nur für die beiden ersten Gruppenspiele gegen Brasilien und China abgestellt. `Der belgische Verband wird mit dem Hamburger SV Kontakt aufnehmen, um das Problem zu lösen´, hieß es in der Mitteilung weiter. Bei den Hanseaten erwartet man hingegen eine sofortige Rückkehr des Spielers. `Zum Training am Dienstag soll Kompany wieder bei uns sein´, erklärte Trainer Martin Jol: `Wir hatten eine Verabredung, nach der Vincent die ersten beiden Spiele machen konnte. Danach sollte er zurückfliegen.´ Kompany hatte im ersten Spiel der belgischen Olympia-Auswahl am vergangenen Donnerstag gegen Brasilien (0:1) die Gelb-Rote Karte gesehen und war daher für den zweiten Auftritt am Sonntag gegen Gastgeber China (2:0) gesperrt. Der HSV hatte den Rückflug für seinen Defensivspieler bereits im Vorfeld der Spiele gebucht.
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