DFB | 16.04.2014

Deutsche U18-Junioren unterliegen erneut

Die deutschen U18-Junioren haben auch ihr zweites Spiel in diesem Jahr verloren. Gegen England unterlag das Team von Horst Hrubesch 1:2 (1:0).

Rotherham - Die deutschen U18-Junioren haben auch ihr zweites Spiel in diesem Jahr verloren. In einem Freundschaftsspiel gegen England unterlag das Team von Interimstrainer Horst Hrubesch trotz einer Führung 1:2 (1:0). Patrick Pflücke vom FSV Mainz 05 hatte für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Rotherham zunächst zum 1:0 getroffen (38.). Anfang März hatte das Team bereits 1:3 gegen Frankreich verloren, Ende Mai ist die Schweiz der nächste Gegner.

Bundesliga | 16.04.2014

Wegen Traumfinale: Rang sieben reicht für Europa League

Nach dem Einzug von Bayern München und Borussia Dortmund ins Pokal-Finale genügt Rang sieben in der Bundesliga zur Europa-League-Qualifikation.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Köln - Nach dem Einzug von Triple-Gewinner Bayern München und Vizemeister Borussia Dortmund ins Endspiel des DFB-Pokals genügt in dieser Saison Rang sieben in der Fußball-Bundesliga zur Qualifikation für die Europa League. Da sowohl die Bayern als auch Dortmund, die sich am 17. Mai in Berlin gegenüberstehen, bereits sicher für die Champions League qualifiziert sind, erhält der nächste Bundesligist das eigentlich für den Pokalsieger reservierte dritte deutsche Ticket für den "kleinen" Europacup.

Derzeit belegt der FSV Mainz 05 Platz sieben, bei noch vier ausstehenden Spielen mit fünf Punkten Vorsprung auf den FC Augsburg. Der aktuelle Vierte Bayer Leverkusen (51 Punkte), der Fünfte VfL Wolfsburg (50) und der Sechste Borussia Mönchengladbach (49) sind der sicheren Qualifikation für Europa am Mittwoch ohne Zutun ein großes Stück näher gekommen.

DFB-Pokal | 16.04.2014

FC Bayern fährt nach Berlin: Traumfinale gegen Dortmund

Bayern München steht im DFB-Pokal-Finale. Im Halbfinale gewann das team von Pep Guardiola gegen Zweitligist 1. FC Kaiserslautern mit 5:1 (2:0).

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München - Der Glanz fehlte, dennoch hat der FC Bayern auf seinem Weg zur Triple-Verteidigung das Traumfinale im DFB-Pokal perfekt gemacht. Die Münchner stehen nach einem standesgemäßen, allerdings eher schmucklosen 5:1 (2:0) gegen den wackeren Zweiligisten 1. FC Kaiserslautern schon zum 20. Mal im Finale, am 17. Mai greift der Rekordtitelträger in Berlin nach seinem 17. Sieg. Dabei kommt es gegen Borussia Dortmund, das in seinem Halbfinale den VfL Wolfsburg besiegte (2:0), zur Neuauflage des Endspiels von 2012 - der BVB hatte die Bayern damals mit 5:2 gedemütigt.

Bastian Schweinsteiger (23.), Toni Kroos (32.), Thomas Müller (50./Foulelfmeter), Mario Mandzukic (78.) und Mario Götze (90.+1) erzielten in der ausverkauften Arena die Treffer für den Titelverteidiger. So ballsicher, leichtfüßig und schwungvoll wie bis weit hinein in die Rückrunde traten die Münchner aber trotz bester Besetzung erneut nicht auf. Die große Ausnahme war Arjen Robben, der den ersten Treffer per Eckball vorbereitete, den zweiten nach starkem Dribbling mustergültig auflegte und vor dem dritten den Elfmeter herausholte. Danach verkürzte Simon Zoller für die stets mutigen Gäste zum zwischenzeitlichen 3:1 (60.).

Der Gegentreffer, erst der zweite im laufenden Wettbewerb, passte zum Gesamteindruck. Schönen Kombinationsfußball bekamen die 71.000 Zuschauer nicht zu sehen - trotz klarer Überlegenheit fehlten den Bayern wie schon in den vergangenen Spielen Passsicherheit und Feinabstimmung. Der erste Treffer fiel bezeichnenderweise aus einer Standardsituation, dem zweiten ging die Einzelaktion von Robben voraus, der dritte war ein Elfmeter, den Müller zu seinem siebten Pokaltreffer in dieser Saison verwandelte. Erst in der zweiten Halbzeit, als bei den Lauterern die Kräfte und damit zunehmend die Ordnung nachließen, wirkten die Bayern lebhafter, waren aber auch, wie beim Gegentreffer zu erkennen, nicht voll konzentriert.   

Nach drei Spielen ohne Sieg in der Bundesliga hatte Trainer Pep Guardiola auf Experimente verzichtet: Er schickte gegen die Roten Teufel, die in der 2. Runde Hertha BSC (3:1) und im Viertelfinale Bayer Leverkusen (2:1) ausgeschaltet hatten, die vermeintlich beste Mannschaft aufs Feld. Nur Manuel Neuer fehlte - der Nationaltorhüter war vergangenen Samstag beim 0:3 gegen Dortmund zur Halbzeit wegen einer Wadenverletzung zur Pause ausgewechselt und durch Lukas Raeder vertreten worden: Der 20 Jahre alte Regionalliga-Schlussmann kam dadurch zu seinem zweiten Einsatz bei den Profis. Als Ersatz saß der 18 Jahre U19-Torhüter Raif Husic auf der Bank.

Wie angekündigt wollte sich Kaiserslautern nicht nur auf den Trikottausch nach dem Spiel beschränken. Ähnlich wie bereits vier Tage zuvor der BVB attackierte der Tabellenvierte der 2. Liga den FC Bayern sehr früh - allerdings fanden die Gastgeber diesmal schneller Lücken in der gegnerischen Anwehr: Einen Kopfball von Thomas Müller verlängerte Florian Dick an die Latte des eigenen Tores (9.), Mario Mandzukic zielte nach Flanke von Müller daneben (12.). Danach taten sich die Bayern aber weiter schwer, ehe eine Standardsituation half: Schweinsteiger köpfte nach einer Ecke von Robben ein.

Die Führung verlieh den Bayern keinen großen Schwung, sie taten sich oft schwer, flüssiges Kombinationsspiel zu entwickeln. Richtig Fahrt nahmen sie erst nach dem 3:0 auf. Vor und nach dem Gegentreffer durch Zoller, den Jerome Boateng aus den Augen verloren hatte, nahm die Anzahl guter Torchancen zu. Die letzte Konsequenz aber fehlte bisweilen.

2.Bundesliga | 16.04.2014

Cottbus droht Abstieg - Dresden will Sieg gegen Aue

Energie Cottbus könnte am Donnerstag als erster Absteiger aus der 2. Liga feststehen. Es wäre das Ende einer Ära in der Lausitz.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/SID/

Berlin - Am Donnerstagabend gegen 20.15 Uhr könnte für Energie Cottbus schon alles vorbei sein. Im Falle einer Niederlage gegen den FC St. Pauli und eines gleichzeitigen Erfolgs von Dynamo Dresden im Sachsen-Derby bei Erzgebirge Aue stünde der ehemalige Bundesligist als erster Absteiger aus der 2. Liga fest - die zuletzt ohnehin nur noch geringen Hoffnungen auf das "Wunder von der Lausitz" wären dahin.

"Was die anderen machen, ist völlig egal. Wir waren ja eigentlich schon im Januar abgestiegen. Dass wir überhaupt noch dabei sind, ist Wahnsinn", sagte Cottbus-Trainer Jörg Böhme dennoch kämpferisch: "Es ist schwierig, aber nicht unmöglich."

Allerdings: Das 0:0 gegen Dresden und das 1:2 in Bochum in den beiden vergangenen Spielen waren wohl viel zu wenig. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt bereits sieben Punkte. "Unsere Chancen sind fast bei Null", sagte Torhüter Rene Renno der Bild-Zeitung.

Von der Aufbruchstimmung zu Beginn der Amtszeit Böhmes, der mit drei Siegen aus vier Spielen gestartet war, ist nicht mehr viel geblieben. Nach der vermeidbaren Niederlage in Bochum wurden die Spieler von den eigenen Fans beschimpft. "Ich lasse auf den Charakter der Mannschaft nichts kommen", betonte Böhme allerdings und entkräftete damit den Hauptvorwurf vieler Anhänger. Im Match gegen St. Pauli bleibt ein Teil der Nordwand im Stadion der Freundschaft gesperrt - das Resultat zweier Wurfattacken auf Schiedsrichter.

Zu allem Überfluss hat auch der Präsident nach fast zehn Jahren im Amt genug - am Mittwoch kündigte Ulrich Lepsch an, aufgrund der aktuellen sportlichen Situation nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Bereits im Mai endet damit eine Ära in der Lausitz. Lepschs Nachfolger wird der bisherige Vize-Präsident Wolfgang Neubert.

Immerhin: Auf der Suche nach einem Sportdirektor scheint Cottbus fündig geworden zu sein. Der ehemalige Profi Roland Benschneider soll das Amt übernehmen.

Beim Konkurrenten aus Dresden herrschen nach dem 4:2 gegen 1860 München am Montag wieder Zuversicht und Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt. Drei Punkte Rückstand sind es noch bis zum rettenden Ufer - und mit einem Sieg im ausverkauften Derby in Aue könnte man wieder zu einer ganzen Reihe von Teams aufschließen. Auch die Gastgeber wären im Falle eines Sieges wieder in Reichweite.

"Der Weg nach Aue wird keine Kaffeefahrt", sagte Dresdens Trainer Olaf Janßen: "Es knistert. Und wir wissen, welchen Stellenwert das Spiel für beide hat." Positiv stimmt den Dresdner Coach dabei vor allem der Auftritt am vergangenen Montag. Gegen München beendete der achtmalige DDR-Meister seine 13 Spiele andauernde Sieglosserie und überzeugte endlich auch einmal in der Offensive.

Gegner Aue will sich dagegen aller Abstiegssorgen entledigen. "Jeder Fan, jeder Spieler, jeder Mitarbeiter des Vereins freut sich auf dieses Spiel. Wir können in diesem Spiel die 40-Punkte-Marke klar machen. Das ist für jeden Motivation genug", sagte Aues Trainer Falko Götz. Zwar ruhe für die 90 Minuten seine Freundschaft zu Dynamo-Coach Olaf Janßen - allerdings machte der ehemalige Bundesligaprofi auch klar: "Dynamo gehört in die 2. Liga. Das ist wichtig für die Region."

International | 16.04.2014

Kroatien: 50 Fans nach Massenschlägerei festgenommen

Die kroatische Polizei hat nach einer Massenschlägerei rund 50 Anhänger der Fußball-Erzrivalen Hajduk Split und Dinamo Zagreb festgenommen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Zagreb - Die kroatische Polizei hat nach einer Massenschlägerei rund 50 Anhänger der Fußball-Erzrivalen Hajduk Split und Dinamo Zagreb festgenommen. Bei der Auseinandersetzung auf einem Autobahnteilstück wurden 17 Fans von geworfenen Flaschen, Steinen und Fackeln verletzt, zwei sollen sich in kritischem Zustand befinden.

Die beiden berüchtigten Fan-Organisationen Bad Blue Boys (Zagreb) und Torcida (Split) waren bereits in der Vergangenheit immer wieder aneinander geraten. Wer die Krawalle auf der Autobahn gestartet hat, konnte die Polizei nicht sagen.

2.Bundesliga | 16.04.2014

Cottbus: Präsident Lepsch tritt zurück

Die kaum noch abzuwendende Abstieg hat bei Fußball-Zweitligist Energie Cottbus zu personellen Konsequenzen in der Vereinsspitze geführt.

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Cottbus - Die kaum noch abzuwendende Abstieg hat bei Fußball-Zweitligist Energie Cottbus zu personellen Konsequenzen in der Vereinsspitze geführt. Am Mittwoch kündigte Präsident Ulrich Lepsch seinen Rücktritt zum Ende seiner turnusmäßigen Amtszeit Ende Mai 2014 an. Nachfolger des 54-Jährigen, der Energie seit knapp zehn Jahren vorstand, wird der bisherige Vizepräsident Wolfgang Neubert. Darauf verständigten sich Verwaltungsrat und Präsidium.

"Nach fast zehn Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit zunächst im Verwaltungsrat und anschließend im Präsidium ziehe ich die Konsequenzen aus der sportlichen Entwicklung in dieser Saison", sagte Lepsch, der für eine neuerliche Amtszeit unabhängig vom Ausgang der Saison nicht zur Verfügung stehe.

Ausschlaggebend für Lepschs Rückzug ist offenbar auch der Umgang mit seiner Person. Die Art und Weise der kritischen Auseinandersetzung mit der sportlichen Situation sei in den zurückliegenden Wochen sehr unsachlich geführt worden, im persönlichen Umgang im Stadion und außerhalb seien Fairness und Respekt zunehmend verloren gegangen. "Ich habe mich im Verein gern engagiert und wollte ihn stets voranbringen, statt ihm im Weg zu stehen. In jüngster Vergangenheit konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies in Abrede gestellt wird", sagte Lepsch.

Gleichzeitig schlug Lepsch selbstkritische Töne an: "Ich kann die große Enttäuschung der Fans über die aktuelle sportliche Situation gut verstehen, weil ich genauso enttäuscht bin. Nicht alle unsere Entscheidungen haben den erhofften Erfolg gebracht." Es seien aber am Ende auch nicht die Gremien, die auf dem Platz stünden. Es seien Mannschaft und Trainerstab.

Lepsch hatte sein Amt im Jahr 2005 angetreten. Damals stand Energie sportlich kurz vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga und finanziell vor dem Aus. Energie Cottbus könnte bereits am Donnerstag als erster Absteiger feststehen.

DFB | 16.04.2014

Deutsche U19 gewinnt Eliterunden-Generalprobe

Die U19-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den letzten Test vor der Eliterunde der EM-Qualifikation in Spanien souverän gewonnen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Wuppertal - Die U19-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den letzten Test vor der Eliterunde der EM-Qualifikation in Spanien souverän gewonnen. Im Rahmen eines Lehrgangs in Wuppertal siegte das Team von Trainer Marcus Sorg 5:2 (2:0) gegen Belgien. 

Niklas Stark vom 1. FC Nürnberg (7.), Hany Mukhtar von Hertha BSC (33.), der Schalker Marvin Friedrich (67.), Levin Öztunali von Bayer Leverkusen (74.) und Felix Lohkemper vom VfB Stuttgart (90.+2) trafen für den deutschen Nachwuchs. Bei der Eliterunde vom 26. Mai bis 6. Juni spielt die U19 gegen Litauen, Dänemark und Gastgeber Spanien um das Ticket für die U19-Europameisterschaft in Ungarn.

2.Bundesliga | 16.04.2014

FSV Frankfurt verlängert mit Edmond Kapllani

Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat in seinen Personalplanungen einen wichtigen Erfolg erzielt.

Frankfurt/Main - Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat in seinen Personalplanungen einen wichtigen Erfolg erzielt. Der Tabellen-15. einigte sich mit Torjäger Edmond Kapllani auf eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrages bis zum 30. Juni 2016. Der Albaner ist mit zehn Toren und vier Vorlagen einer der Leistungsträger im Team von Trainer Benno Möhlmann.

"Ich freue mich auf weitere zwei Jahre im Trikot des FSV Frankfurt. Ich fühle mich sehr wohl hier und bin felsenfest davon überzeugt, dass wir die Kurve kriegen und auch in dieser Saison den Klassenerhalt schaffen", sagte Kapllani. FSV-Geschäftsführer Sport Uwe Stöver bezeichnete die Unterschrift des 31-Jährigen als das "richtige Zeichen in dieser momentan angespannten Situation".

International | 16.04.2014

Brasilien: Del Nero ab 2015 neuer CBF-Präsident

In einem eher symbolischen Akt ist Marco Polo Del Nero zum neuen Präsidenten des brasilianischen Fußballverbandes CBF gewählt worden.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Rio de Janeiro - In einem eher symbolischen Akt ist Marco Polo Del Nero zum neuen Präsidenten des brasilianischen Fußballverbandes CBF gewählt worden. Der 73-Jährige, als einziger Kandidat angetreten, löst den derzeitigen Amtsinhaber José Maria Marin (81) allerdings erst 2015, also nach der WM-Endrunde, ab.

Del Nero ist derzeit Präsident des einflussreichen Landesverbandes São Paulo, dem auch Marin entstammt. Als Vizepräsident des CBF sitzt der Anwalt zudem seit 2012 im Exekutiv-Komitee des Weltverbandes FIFA. Marin wird seinen Nachfolger Del Nero ab dem kommenden Jahr als einer von fünf Vizepräsidenten unterstützen.

Zur Abstimmung zugelassen waren nur die Klubchefs der 20 Erstligisten sowie die Präsidenten der 27 Landesverbände. Del Nero bekam 44 Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen. Der Vereinsboss von Figueirense war nicht nach Rio de Janeiro angereist.

DFB | 16.04.2014

DFB-Generalsekretär Sandrock: Keine Pokal-Reformen geplant

Generalsekretär Helmut Sandrock hat bekräftigt, dass der Deutsche Fußball-Bund keine weitreichenden Reformen für den DFB-Pokal plant.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Köln - Generalsekretär Helmut Sandrock hat bekräftigt, dass der Deutsche Fußball-Bund keine weitreichenden Reformen für den DFB-Pokal plant. "Ich glaube, dass der Wettbewerb jetzt einfach, verständlich und spannend ist. Wir tun alle gut daran, nichts an dem Format zu ändern", sagte Sandrock dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD. 

Auch ein mögliches Heimrecht für Zweitligisten sei keine Option: "Der Reiz des Pokals hat auch mit Losglück oder Lospech zu tun. Das müssen alle ein Stück weit akzeptieren." Eine derartige Reform wird seit Jahren wiederholt diskutiert. Zuletzt hatte Stefan Kuntz, Vorstandsvorsitzender des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, für diese Modusänderung plädiert, nachdem den Pfälzern im Halbfinale ein Spiel beim Rekordmeister Bayern München zugelost wurde.

Deutliche Worte fand Sandrock zum Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung gegen den bereits feststehenden Meister aus München. "Das ist Blödsinn. Es ist ganz normal, dass man auch mal Spiele verliert." Es könne sein, "dass an der einen oder anderen Stelle die Spannung nachlässt", aber mit Vorsatz Spiele zu verlieren, "das ist nicht Bayern München". Nach der Niederlage in Augsburg (0:1) hatten Offizielle wie Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh und Schalkes Sportchef Horst Heldt den Bayern Wettbewerbsverzerrung vorgeworfen.

Mit Blick auf die Weltmeisterschaft in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) betonte der DFB-Generalsekretär, dass er von einer erfolgreichen Endrunde ausgehe und eine mögliche Alternative für Bundestrainer Joachim Löw kein Thema sei: "Einen Plan B für Löw gibt es nicht, den brauchen wir nicht."

Die Probleme bei den Bauarbeiten des deutschen Quartiers in Brasilien wollte Sandrock nicht überbewerten: "Wir sind nach wie vor sicher, dass zeitgerecht alles fertig und zu unserer Zufriedenheit sein wird." Ein starkes Unwetter hatte vergangenen Woche die Gegend um das deutsche WM-Quartier unter Wasser gesetzt.

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