Bundesliga | 28.07.2014

Heidel will Müller nicht ziehen lassen

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 will seinen umworbenen Nationalspieler Nicolai Müller unbedingt halten.

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Mainz - Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 will seinen umworbenen Nationalspieler Nicolai Müller unbedingt halten. "Eine sportliche Schwächung in der kommenden Saison kommt für uns nicht infrage", sagte FSV-Manager Christian Heidel der Mainzer Allgemeinen Zeitung und dem kicker.

Man könne es sich leisten, "auch mal Nein zu sagen, wenn ein anderer Klub einen Spieler von uns will, der noch einen Vertrag besitzt", erklärte Heidel weiter. 

Der 26 Jahre alte Stürmer Müller wird derzeit vom Hamburger SV und von Hannover 96 umworben. Der zweimalige Nationalspieler besitzt beim FSV Mainz 05 noch einen Vertrag bis 2015 und könnte nach der anstehenden Saison ablösefrei wechseln.

Italien | 28.07.2014

Rassismus-Eklat in Italien - FIFA fordert Ermittlungen

Die FIFA hat den italienischen Fußball-Verband FIGC nach dem Rassismus-Skandal um Amateur-Chef Carlo Tavecchio zu Ermittlungen aufgefordert.

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Rom - Die FIFA hat den italienischen Fußball-Verband FIGC nach dem Rassismus-Skandal um Amateur-Chef Carlo Tavecchio zu Ermittlungen aufgefordert. In einem Brief habe der Weltverband die FIGC daran erinnert, dass der Kampf gegen den Rassismus eine der "Top-Prioritäten" sei, teilte die FIFA mit. Funktionäre hätten dabei eine Vorbildfunktion.

Tavecchio, der FIGC-Präsident werden will, hatte sich auf einer Tagung der Amateurklubs in der Debatte über Konsequenzen aus Italiens WM-Vorrundenaus für eine stärkere Regulierung des Zustroms ausländischer Spieler ausgesprochen. "In England schaut man sich Spieler, wenn sie kommen, genau an. Sie müssen Lebenslauf und Stammbaum vorzeigen. Wenn sie Profis sind, dürfen sie auch spielen. Bei uns bekommen wir einen Opti Poba, der vorher Bananen gegessen hat und dann plötzlich in der ersten Mannschaft von Lazio spielt", sagte der 71-Jährige. 

Die Reaktionen waren heftig. Die Regierungspartei PD (Partito Democratico) von Ministerpäsident Matteo Renzi forderte Tavecchios Rücktritt. Präsident Damiano Tommasi von der Profi-Gewerkschaft AIC äußerte Empörung.

Durch Tavecchios Fauxpas sind die Chancen des früheren FIGC-Vizepräsidenten Demetrio Albertini für die Präsidenten-Wahl am 11. August sprunghaft gestiegen. Der bisherige FIGC-Chef Giancarlo Abete war nach Italiens WM-Pleite in Brasilien zurückgetreten.

Spanien | 28.07.2014

Atlético Madrid holt französischen Nationalspieler Griezmann

Atlético Madrid hat seine Personalplanungen für die neue Saison vorangetrieben und Antoine Griezmann von Real Sociedad San Sebastian verpflichtet.

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Madrid - Der spanische Fußball-Meister Atlético Madrid hat seine Personalplanungen für die neue Saison vorangetrieben und den französischen Nationalspieler Antoine Griezmann vom Ligarivalen Real Sociedad San Sebastian verpflichtet. Das gaben die Rojiblancos am Montag bekannt.

Über die Vertragsmodalitäten machte Atlético zunächst keine Angaben. Spanischen Medienberichten zufolge soll der 23 Jahre alte WM-Teilnehmer einen Fünfjahresvertrag erhalten und rund 30 Millionen Euro Ablöse kosten.

Der auf allen Angriffspositionen einsetzbare Griezmann gehörte in der abgelaufenen Saison zu den großen Entdeckungen in der Primera División. In 35 Ligaspielen gelangen ihm 16 Tore. Bei der Weltmeisterschaft in Brasilien kam der Linksfuß in allen fünf Partien der Equipe Tricolore zum Einsatz.

Griezmann ist Atléticos dritter Neuzugang für den Angriff. Zuvor hatte der Klub bereits die Mittelstürmer Mario Mandzukic von Bayern München für rund 22 Millionen Euro sowie Angel Correa vom argentinische Klub San Lorenzo für 7,5 Millionen Euro verpflichtet. Das Team von Diego Simeone muss den Abgang seiner Angreifer Diego Costa (zum FC Chelsea), David Villa (zum New York City FC) und Adrian (zum FC Porto) auffangen.

Nationalmannschaft | 28.07.2014

Löw lässt sich bei Suche nach Co-Trainer weiter Zeit

Bundestrainer Joachim Löw lässt sich bei der Suche nach einem Nachfolger für seinen bisherigen Assistenten Hansi Flick weiter Zeit.

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Mannheim - Bundestrainer Joachim Löw lässt sich bei der Suche nach einem Nachfolger für seinen bisherigen Assistenten Hansi Flick weiter Zeit. "Es hat sich nichts geändert, das hat Jogi Löw auch klipp und klar gesagt. Er geht jetzt in Urlaub und macht sich Gedanken über die Co-Trainer-Position. Und wenn er zurückkommt, dann reden wir darüber", sagte Frank Wormuth am Rande des internationalen Trainerkongresses in Mannheim.

DFB-Chefausbilder Wormuth gilt neben U19-Trainer Marcus Sorg als Favorit auf die Nachfolge des künftigen DFB-Sportdirektors Flick.

Bundesliga | 28.07.2014

Firmino hofft auf Einsätze in Seleção

Roberto Firmino von Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim macht sich Hoffnungen auf Einsätze in der brasilianischen Nationalmannschaft.

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Hoffenheim - Roberto Firmino (22) von Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim macht sich Hoffnungen auf Einsätze in der brasilianischen Nationalmannschaft. "Noch gibt es keinen Kontakt zu Dunga, aber die Seleção wäre natürlich ein Traum", sagte der 22-Jährige dem kicker. Laut Medienberichten ist der Spielmacher ein Kandidat für die Neuauflage des WM-Viertelfinals im September gegen Kolumbien.

Die WM und das 1:7-Debakel im Halbfinale gegen Deutschland hat Firmino vor dem Fernseher verfolgt. "Natürlich war ich sehr traurig nach dem Halbfinale", sagte Firmino, der in der vergangenen Saison 16 Treffer erzielte und elf Torvorlagen gab. Damit weckte er auch Begehrlichkeiten bei europäischen Top-Klubs, doch ein Wechsel wäre aus seiner Sicht noch zu früh gewesen: "Ich denke weiter langsam, Schritt für Schritt. Deshalb bleibe ich in Hoffenheim. Der richtige Zeitpunkt, um wegzugehen, ist einfach noch nicht gekommen."

Bundesliga | 28.07.2014

Streich hat noch nicht über Nummer eins entschieden

Nach dem Abgang von Torhüter Oliver Baumann hat Trainer Christian Streich beim SC Freiburg noch nicht über eine neue Nummer eins entschieden.

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Freiburg - Nach dem Abgang von Torhüter Oliver Baumann zu 1899 Hoffenheim hat Trainer Christian Streich bei Fußball-Bundesligist SC Freiburg noch nicht über eine neue Nummer eins entschieden. "Das ist jetzt noch kein Thema. Wir arbeiten in aller Ruhe. Ein ganz wichtiger Faktor ist unser Torwarttrainer Andreas Kronenberg. Er arbeitet akribisch und gut, kann viele Dinge so gut einschätzen, dass er bei dieser Entscheidung ein gewichtiges Wort mitspricht", sagte Streich im kicker-Interview.

In Sebastian Mielitz (Werder Bremen) und Roman Bürki (Grasshopper Zürich) haben die Breisgauer zwei neue Torhüter verpflichtet, Daniel Batz komplettiert das Trio. "Über Roman kann ich noch nicht so viel sagen. Im Training zeigt er aber, dass er Qualitäten hat: Reaktionsvermögen, gute fußballerische Fähigkeiten, Präsenz, Wachheit. Das gilt auch für Sebastian, er arbeitet sehr konzentriert. Ich bin von beiden absolut angetan, von Daniel Batz auch", sagte Streich.

 

Bundesliga | 28.07.2014

Allofs: "Hoffentlich wird Bayern nicht Meister"

Manager Klaus Allofs von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg wünscht sich, dass Bayern München nicht wieder deutscher Meister wird.

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Wolfsburg - Manager Klaus Allofs von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg wünscht sich, dass Bayern München nicht wieder deutscher Meister wird. "Das sage ich nicht, weil ich es ihnen nicht gönne. Aber im deutschen Fußball ist alles rosarot, bis auf die Gefahr, dass die Bayern übermächtig werden", sagte der 57-Jährige dem kicker.

Sein eigenes Team sieht der VfL-Manager in der kommenden Saison noch nicht als Bayern-Jäger. Diese Rolle "kommt für uns immer noch zu früh. Das ist Dortmund", meinte Allofs. Der VfL habe die Lücke zu Dortmund in der vergangenen Saison allerdings verkleinert. "Unser Heimspiel gegen Dortmund haben wir gewonnen, dort aber haben wir verloren, im Pokalspiel auch", sagte der Europameister von 1980.

Nach dem Einzug in die Europa League gehe es in diesem Jahr für die "Wölfe" darum, die Vorsaison zu bestätigen. "Im Idealfall machen wir einen kleinen Schritt nach vorne. Aber man darf nicht vergessen, dass wir auch viele junge Spieler dabei haben."

Trotz anhaltender Gerüchte um Verstärkungen insbesondere für den Sturm verspürt Allofs keinen Druck. "Wir haben eine Mannschaft zusammen, die im Grunde steht. Darauf können wir aufbauen. Mit Sebastian Jung und Aaron Hunt haben wir zwei tolle Spieler dazubekommen und wir werden, wenn nötig, auch noch weitere gute Lösungen finden." Weiter im Gespräch sind der belgische Nationalstürmer Romelu Lukaku (FC Chelsea) sowie der französische Mittelfeldspieler Josuha Guilavogui (Atlético Madrid).

Von Klub-Eigner VW verspürt Allofs Rückendeckung. Mit VW-Chef Martin Winterkorn tauscht er sich regelmäßig aus. "Er ist bei unseren Spielen, anschließend sitzen wir immer zusammen. Auch zwischendrin führen wir das eine oder andere Gespräch", sagt Allofs. Winterkorn habe auch zum Ausdruck gebracht, "dass man sehr zufrieden ist mit der vergangenen Saison, mit unserer Entwicklung", so Allofs.

Keine direkte Konkurrenz verspürt Allofs durch Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig, obwohl die Messestadt nur rund 200 Kilometer entfernt liegt. "Wolfsburger Zuschauer werden sicher nicht nach Leipzig fahren", sagte Allofs. Das Projekt des Neu-Zweitligisten ringt dem früheren Bundesliga-Profi aber durchaus Respekt ab: "Das, was dort gemacht wird, wird mit hohem finanziellen Aufwand, aber auch mit System betrieben. Sie wissen, wie man erfolgreich sein kann."

Italien | 28.07.2014

Medien: Manchester stockt Angebot für Vidal auf 60 Millionen auf

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat sein Werben um den chilenischen Nationalspieler Arturo Vidal (27) weiter intensiviert.

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Turin - Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat sein Werben um den chilenischen Nationalspieler Arturo Vidal (27) weiter intensiviert. Laut der Gazzetta dello Sport erhöhte United sein Angebot für den ehemaligen Leverkusener von 43 auf 60 Millionen Euro. Der Mittelfeldspieler gilt als absoluter Wunschkandidat von Trainer Louis van Gaal.

Vidals Manager Fernando Felicevich sollte sich am Montagabend zu Gesprächen mit Juve-Geschäftsführer Giuseppe Marotta treffen. Vidal soll bei Manchester einen Vierjahresvertrag erhalten. Der Kontrakt des 27-Jährigen in Turin läuft noch bis Juni 2017.

Bundesliga | 28.07.2014

Werder: Eichin setzt auf Politik der kleinen Schritte

Geschäftsführer Thomas Eichin setzt beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen weiter auf die Politik der kleinen Schritte.

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Bremen - Geschäftsführer Thomas Eichin setzt beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen weiter auf die Politik der kleinen Schritte. "Es wäre ein Erfolg, wenn wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und vielleicht im Laufe der Saison immer wieder mal an den europäischen Rängen kratzen", sagte der 47-Jährige im Interview mit der Zeitung Die Welt. 

Der frühere Europapokal-Stammgast Werder müsse mit deutlich kleineren Möglichkeiten konkurrenzfähig sein als Klubs wie Hannover 96, der VfB Stuttgart oder Hertha BSC, die in wirtschaftlich viel potenteren Gegenden zu Hause seien, sagte Eichin. Vor allem ein geschicktes Scouting sei daher für seinen Klub von Bedeutung: "Wir müssen günstige Spieler bei uns weiterentwickeln, um dann durch die Einnahmen von geschickten Verkäufen nach und nach eine Mannschaft immer weiter zu entwickeln", sagte Eichin: "Dies wird auch gelingen, wenn man uns die Zeit dafür gibt."

Finanzielle Wagnisse sind für die Hanseaten dagegen weiter tabu. "Wir werden nie ein Verein sein, der sich unternehmerisch an Grenzbereichen bewegt", sagte Eichin: "Werder muss hingegen wieder Werte schaffen und Spielerwerte kreieren." 

In der Endabrechnung der abgelaufenen Saison war das Team von Trainer Robin Dutt auf Rang zwölf gelandet. In Fin Bartels (FC St. Pauli), Alejandro Gálvez (Rayo Vallecano) und Izet Hajrovic (Galatasaray) nahmen die Bremer bislang vorwiegend ablösefreie Spieler neu unter Vertrag. Lediglich für die feste Verpflichtung des bereits ausgeliehenen Außenverteidigers Santiago Garcia (1,5 Millionen Euro/CSD Rangers Talca/Chile) und den Transfer von Torwart Raif Husic (100.000/Bayern München U19) nahmen die Bremer Geld in die Hand.

England | 28.07.2014

Medien: Khedira zu Gehaltseinbußen bereit

Der Transfer von Fußball-Weltmeister Sami Khedira (27) von Champions-League-Sieger Real Madrid zum FC Arsenal rückt offenbar näher.

London - Der Transfer von Fußball-Weltmeister Sami Khedira (27) von Champions-League-Sieger Real Madrid zum FC Arsenal rückt offenbar näher. Laut einem Bericht der englischen Zeitung Daily Star ist der 27-Jährige zu Einbußen beim Gehalt bereit. Khediras Gehaltsvorstellungen sollen zuletzt in den Verhandlungen ein Problem gewesen sein.

Der Vertrag des Mittelfeldspielers beim spanischen Rekordmeister läuft noch bis Juni 2015. Als Ablösesumme waren zuletzt 25 Millionen Euro im Gespräch. Sein Berater Jörg Neubauer wollte sich zuletzt auf SID-Anfrage nicht zu einem Transfer von Khedira zum Klub von Mesut Özil, Lukas Podolski und Per Mertesacker äußern. "Wenn es etwas zu vermelden gibt, werden wir das tun", sagte er.

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