Bundesliga | 19.08.2014

Kießling will mit Bayer ins Pokalfinale

Stefan Kießling hat für die neue Saison große Ziele und würde am liebsten mit seinem Team das Finale des DFB-Pokals am 30. Mai in Berlin erreichen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Berlin - Bayer Leverkusens Torjäger Stefan Kießling hat für die neue Saison große Ziele und würde am liebsten mit seinem Team das Finale des DFB-Pokals am 30. Mai 2015 in Berlin erreichen. "Ich bin der Meinung, dass vor allem im Pokal eine Menge für uns möglich ist. Wir standen ja schon vor ein paar Jahren (2009/0:1 gegen Werder Bremen) mal im Finale. Das war großartig und da will ich wieder hin", sagte der 30-Jährige im Interview mit der Welt.

Kießling, der zum Pokalauftakt beim 6:0 der Werkself in Waldalgesheim fünf Treffer beigesteuert hatte, sieht Bayer für die am Wochenende beginnende Bundesligasaison gut aufgestellt. "Wir haben einen besseren Kader als in der vergangenen Serie. Vor allem aber können wir anders als in den letzten Jahren, als wir immer zwei, drei Verletzte hatten, aus dem Vollen schöpfen", sagte der Bundesliga-Torschützenkönig der Saison 2012/13.

Ob es unter diesen Voraussetzungen auch zum Meistertitel reichen kann, lässt Kießling offen: "Natürlich haben wir viel investiert. Aber um die Meisterschaft zu holen, müssen wir 34 perfekte Spiele zeigen und auch auf Ausrutscher der Bayern und Dortmunder hoffen."

Äußerst positiv bewertet der ehemalige Nationalspieler die bisherige Arbeit des neuen Bayer-Trainers Roger Schmidt: "Er redet sehr viel mit den Spielern, unterbricht immer mal wieder das Training, hält an, erklärt die Dinge und zeigt Wege auf, wie man es besser machen kann." Die Unterschiede zu Schmidts Vorgängern Sami Hyypiä und Sascha Lewandowksi seien gravierend: "Es ist alles anders geworden, weil wir ja auch anders spielen wollen. Da muss sich die gesamte Mannschaft umstellen."

Highlights | 19.08.2014

Die Sport-Höhepunkte am 19. August 2014

Bayer Leverkusen tritt in der Königsklasse beim FC Kopenhagen an und will im Quali-Hinspiel den Grundstein für den Einzug in die Gruppenphase legen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/

Köln - Bayer Leverkusen tritt am Dienstag beim FC Kopenhagen an und will im Qualifikations-Hinspiel den Grundstein für den Einzug in die Gruppenphase der Champions League legen. Der neue Bayer-Coach Roger Schmidt muss im Nationalstadion nur auf Neuzugang Kyriakos Papadopoulus verzichten. Anpfiff des Spiels gegen den früheren Kölner Trainer Stale Solbakken ist um 20.45 Uhr.

Nach dem verpassten EM-Finale über 400 m Freistil geht Weltrekordler Paul Biedermann am Dienstagmorgen mit Wut im Bauch auf seine Lieblingsstrecke 200 m Freistil, um in das abendliche Halbfinale einzuziehen. Kurzbahn-Weltrekordler Steffen Deibler freut sich dagegen auf sein Finale über 50 m Schmetterling, auch Vize-Europameisterin Jenny Mensing und Lisa Graf dürfen über 200 m Rücken um Medaillen schwimmen. Zudem stehen Jan-Philip Glania und Christian Diener im Endlauf über 100 m Rücken sowie Hendrik Feldwehr über 100 m Brust.

Für den neuen Bundestrainer Dagur Sigurdsson fällt am Dienstag der Startschuss für sein wohl intensivstes Pflichtspiel-Jahr. Seine Füchse Berlin kämpfen als Pokalsieger gegen Meister THW Kiel um den Supercup, um 20.15 Uhr beginnt in Stuttgart damit Sigurdssons Saison in Doppelfunktion.

England | 18.08.2014

England: Schürrle trifft bei Auftaktsieg von Chelsea

Weltmeister André Schürrle hat dem FC Chelsea zu einem perfekten Start in die neue Saison der Premier League verholfen.

Burnley - Fußball-Weltmeister André Schürrle hat dem FC Chelsea zu einem perfekten Start in die neue Saison der Premier League und zur Tabellenführung verholfen. Der Ex-Leverkusener traf beim 3:1 (3:1)-Sieg der Londoner bei Aufsteiger FC Burnley zum 2:1 (21.) und profitierte dabei von einer starken Vorlage des Neuzugangs Cesc Fàbregas (FC Barcelona).

Nach Burnleys Führungstreffer durch Scott Arfield (14.) hatte der für 38 Millionen Euro vom spanischen Meister Atlético Madrid gekommene Stürmer Diego Costa in seinem ersten Ligaspiel für die Blues drei Minuten später den Ausgleich erzielt. Den dritten Treffer steuerte der Serbe Branislav Ivanovic bei (34.). "Wir haben 25 Minuten fantastisch gespielt. Unser zweites Tor war wunderschön", sagte Teammanager José Mourinho.

Im Tor erhielt der Belgier Thibaut Courtois den Vorzug gegenüber Klublegende Petr Cech. "Er ist meine Nummer eins für dieses Spiel, ich treffe damit aber keine Entscheidung für die ganze Saison", betonte Mourinho allerdings. Courtois war die vergangenen drei Jahre an Atlético Madrid ausgeliehen.

Champions League | 18.08.2014

Arsenal in Istanbul ohne Gibbs

Der englische Fußball-Erstligist FC Arsenal muss in der Champions-League-Qualifikation bei Besiktas Istanbul auf Kieran Gibbs verzichten.

London - Der englische Fußball-Erstligist FC Arsenal muss in der Champions-League-Qualifikation bei Besiktas Istanbul auf Außenverteidiger Kieran Gibbs verzichten. Wie die Londoner am Montagabend mitteilten, reiste der 24-Jährige vor dem Hinspiel am Dienstag (20.45 Uhr) aufgrund einer Oberschenkel-Verletzung nicht mit in die Türkei. Gibbs wird zwei oder drei Wochen ausfallen. Auch Stürmer Yaya Sanogo wird dem Team der Weltmeister Per Mertesacker, Mesut Özil und Lukas Podolski wegen Oberschenkelproblemen fehlen.

Spanien | 18.08.2014

Suárez debütiert beim FC Barcelona

Der uruguayische Nationalstürmer Luis Suárez hat beim FC Barcelona sein Debüt gegen den mexikanischen Meister Club León gefeiert.

Barcelona - Der uruguayische Fußball-Nationalstürmer Luis Suárez hat beim FC Barcelona sein Debüt gefeiert. Der 27-Jährige wurde beim Testspiel gegen den mexikanischen Meister Club León (6:0) 14 Minuten vor Schluss eingewechselt. Der letztjährige Torschützenkönig der Premier League war für rund 80 Millionen Euro vom englischen Vizemeister FC Liverpool gekommen, ist nach seiner Bissattacke bei der WM für Pflichtspiele aber noch bis zum 24. Oktober gesperrt.

Für die Katalanen von Neu-Trainer Luis Enrique trafen bei der Partie um die Joan-Gamper-Trophäe Neymar und Talent Munir El Haddadi doppelt, Kapitän Lionel Messi und Sandro erzielten die weiteren Treffer. 

Erst am vergangenen Freitag war Suárez ins Barca-Training eingestiegen, nachdem der Internationale Sportgerichtshof CAS einen Tag zuvor das Urteil gegen den Angreifer gelockert und eine Teilnahme erlaubt hatte.

"Ich bezahle für einen Fehler, den ich gemacht und für den ich mich entschuldigt habe", hatte Suárez nach dem Training gesagt: "Ich bin sehr glücklich, mich wieder als Fußballer zu fühlen. Ich denke nur noch an die Zukunft. Und die ist in Barcelona."

DFB-Pokal | 18.08.2014

Schock für Schalke: Pokalaus bei Drittligist Dresden

Schock und Frust für Schalke 04: Der Champions-League-Teilnehmer scheiterte im DFB-Pokal erstmals seit 25 Jahren wieder in der 1. Hauptrunde.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Dresden - Schock und Frust für Schalke 04: Der Champions-League-Teilnehmer scheiterte im DFB-Pokal erstmals seit 25 Jahren wieder in der 1. Hauptrunde. Der fünfmalige Pokalsieger unterlag nach katastrophalen Abwehrfehlern bei Drittligist Dynamo Dresden mit 1:2 (0:1) und musste fünf Tage vor dem Ligastart bei Hannover 96 den ersten herben Rückschlag der Saison hinnehmen.

Justin Eilers (24.) per Foulelfmeter und Nils Teixeira (49.) trafen für Dynamo, Joel Matip schaffte nur noch den Anschlusstreffer (78.).

"Wir hatten auch unsere Chancen, haben davon aber weniger verwertet", sagte Klaas-Jan Huntelaar in der ARD, während Marco Höger erklärte: "Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen."

Dresden knüpfte bei seinem Pokal-Comeback nach einjähriger Zwangspause wegen wiederholter Fan-Ausschreitungen an die guten Leistungen aus der Regionalliga (zehn Punkte in vier Spielen) an. Die Sachsen reihten sich durch den Sieg in die erfolgreiche Schar der Ostklubs ein, die in der ersten DFB-Pokalrunde vier Bundesligisten ausschalteten.

Schalke übernahm vor 29.590 Zuschauern im ausverkauften Dresdener Stadion zwar zunächst die Kontrolle des Spiels, doch die Gastgeber waren durch Konter immer wieder gefährlich und hatten den ersten Aufreger auf ihrer Seite. Nach einem langen Diagonalpass tauchte Eilers (5.) plötzlich vor Ralf Fährmann auf, der Schalke-Keeper wehrte gerade noch ab.

In der 24. Minute dann der nächste Schreckmoment im Strafraum der Gäste: Innenverteidiger Felipe Santana holte Luca Dürholtz ungestüm von den Beinen. Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Santana erhielt Gelb, Eilers ließ Fährmann keine Chance. Kurz danach kassierte Kevin-Prince Boateng nach einem Foul zudem die Gelbe Karte - der Favorit wirkte nervös.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Spiel. Schalke war optisch überlegen, doch der achtmalige DDR-Meister lauerte auf Konter und nutzte die Schwächen des Top-Favoriten eiskalt aus. Marvin Stefaniak ließ Gegenspieler Marco Höger bei seinem Solo übers halbe Feld einfach stehen, seine Hereingabe kam nach einem Fehler von Matip zu Teixeira, der mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 2:0 einnetzte.

Schalkes Trainer Jens Keller reagierte sofort und brachte für Spielmacher Max Meyer Nationalspieler Julian Draxler, der zunächst mit Schalkes zweitem Weltmeister Benedikt Höwedes auf der Bank gesessen hatte. Huntelaar, WM-Fahrer mit den Niederlanden, stand nach zehn Trainingstagen wieder in der Startelf, entwickelte aber nur selten Gefahr. Schalkes Neuzugänge Sidney Sam und Eric Maxim Choupo-Moting kamen auf den offensiven Flügeln zum Einsatz, fanden aber nicht immer die Bindung zum Spiel.

Mitte der zweiten Halbzeit erhöhte der Bundesligist den Druck und suchte sein Glück zu oft mit der Brechstange. Statt geduldig über die Flügel zu spielen, wurde der Ball einfach hoch nach vorne geschlagen. In der 71. Minute bot sich Choupo-Moting noch eine Riesenchance, doch der Ex-Mainzer drosch aus kurzer Distanz am Tor vorbei. Matip verkürzte zumindest auf 1:2.

DFB-Pokal | 18.08.2014

Heidenheim setzt sich im Zweitligaduell gegen Union Berlin durch

Der 1. FC Heidenheim hat sich im einzigen Zweitliga-Duell der ersten Runde des DFB-Pokals durchgesetzt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Heidenheim an der Brenz - Der 1. FC Heidenheim hat sich im einzigen Zweitliga-Duell der ersten Runde des DFB-Pokals durchgesetzt und zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die zweite Runde erreicht. Marc Schnatterer per Handelfmeter (53.) und Adriano Grimaldi (69.) trafen beim 2:1 (0:0)-Sieg gegen den Ligakonkurrenten Union Berlin. Der Anschlusstreffer von Fabian Schönheim (79.) war zu wenig für die Gäste. 2011 hatte Heidenheim Werder Bremen geschlagen.

Die Eisernen aus der Hauptstadt warten dagegen weiter auf den ersten Saisonsieg und den ersten Pflichtspiel-Erfolg unter Neu-Trainer Norbert Düwel. In die Liga war der Pokalfinalist von 2001 mit zwei Unentschieden gestartet. "Der Gegner war gut auf uns eingestellt. Am Ende sind wir verdient ausgeschieden", sagte Düwel.

Heidenheim, mit einem Sieg und einer Niederlage zum Auftakt der Premierensaion in der zweiten Liga, stellte zu Beginn die bessere Mannschaft. Schnatterer scheiterte vor 7600 Zuschauern bei einem Fernschuss zunächst an Union-Keeper Mohamed Amsif (12.), ein Freistoß des Mittelfeldspielers flog zudem nur knapp am Pfosten vorbei (31.).

Nach der Pause wurden die Schwaben belohnt. Die Entscheidung zu Schnatterers verwandeltem Strafstoß, dem ein Handspiel des Berliners Toni Leistner vorausgegangen sein soll, war allerdings umstritten. Grimaldi nutzte einen Fehler von Amsif per Kopf ehe Schönheim das Spiel kurzzeitig noch einmal spannend machte.

DFB-Pokal | 18.08.2014

Trotz Überzahl: Ingolstadt blamiert sich in Offenbach

Zweitligist FC Ingolstadt hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals blamiert und ist am Regionalligisten Kickers Offenbach gescheitert.

Offenbach - Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals blamiert und ist nach einer erschreckend schwachen Leistung am Regionalligisten Kickers Offenbach gescheitert. Obwohl die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl fast die gesamte zweite Halbzeit in Überzahl agierte, unterlag sie mit 2:4 im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden.

Held des Abends war Klaus Gjasula, der den entscheidenden Elfmeter für Offenbach verwandelte. Kickers-Abwehrspieler Sascha Korb hatte wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen (48.). Bereits in der vergangenen Saison hatten die Kickers überraschend das Viertelfinale erreicht.

Vor 7386 Zuschauern in Offenbach erwischten beide Teams einen schwachen Beginn. Zahlreiche technische Fehler und Ungenauigkeiten ließen keinen Spielfluss aufkommen. Von einem Zwei-Klassen-Unterschied war zunächst nichts zu sehen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit erspielte sich der Favorit aus Ingolstadt kurzzeitig ein leichtes Übergewicht, ohne aber große Torgefahr auszustrahlen.

Auch, nachdem Schiedsricher Florian Meyer (Burgdorf) Korb des Feldes verwies, blieb das Angriffsspiel der Gäste harmlos und durchschaubar. Die Hausherren beschränkten sich ausnahmslos auf die Defensive und hielten den FCI mit großem Einsatz vom eigenen Tor fern.

DFB-Pokal | 18.08.2014

Hamburg verhindert bitteren Pokalabend dank Adler

Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat dank René Adler eine bittere Pokalpleite gerade noch verhindert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Cottbus - Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat dank René Adler eine bittere Pokalpleite gerade noch verhindert. Der Torhüter parierte in der ersten Runde des DFB-Pokals im Elfmeterschießen bei Drittligist Energie Cottbus die Versuche von Fabian Pawela und Sven Michel und bewahrte seine Mannschaft damit vor einer Blamage. Den entscheidenden Elfmeter zum 4:1 verwandelte Artjoms Rudnevs. Nach der Verlängerung hatte es 2:2 gestanden, nach 90 Minuten 1:1 (0:1).

"Das war ein Pluspunkt für die Moral, aber wir haben auch viel falsch gemacht. Wir werden unsere Lehren daraus ziehen", sagte Matchwinner Adler.

Das Team von Trainer Mirko Slomka ließ trotz des glücklichen Sieges aber vor allem in der ersten Hälfte Erinnerungen an die schwache Vorsaison aufkommen. Cottbus war durch einen Foulelfmeter von Manuel Zeitz (10.) sogar in Führung gegangen. Heiko Westermann per Kopf (70.) rettete den HSV in die Verlängerung, in der Rafael van der Vaart einen Freistoß sehenswert ins Netz zirkelte (96.). Nach dem Ausgleich von Michel (105.) musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen, mit dem glücklicheren Ende für den Favoriten.

Vor 16.184 Zuschauern im Stadion der Freundschaft verzichtete Slomka zunächst auf den angeschlagenen Stürmer Pierre-Michel Lasogga, der ehemalige Berliner saß nur auf der Bank. Dagegen stand der Schweizer Neuzugang Valon Behrami in der Anfangself. Nicolai Müller und Zoltan Stieber fehlten verletzungsbedingt.

Die Cottbuser erlebten einen wunschgemäßen Start. Zwar dominierten die Hamburger die ersten Minuten, doch nach einem harten Einsteigen von Torwart Adler gegen Fanol Perdedaj entschied Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) zurecht auf Elfmeter. Zeitz verwandelte sicher.

Von einem Zwei-Klassen-Unterschied war auch im weiteren Spielverlauf der ersten Hälfte nicht viel zu sehen. Lediglich HSV-Kapitän van der Vaart hatte mit zwei Schüssen gefährliche Offensivaktionen (15./37.). Ansonsten präsentierten sich die Gäste im Angriff zu unbeweglich und machten es den hoch verteidigenden Gastgebern viel zu einfach. Auch in den Zweikämpfen hatte der Bundesligist oft das Nachsehen - die Halbzeitführung der Cottbuser war durchaus verdient.

Nach der Pause brachte Slomka dann Lasogga für Petr Jiracek, viel mehr Torgefahr entwickelten die Hamburger zunächst dennoch nicht. Zwar drückten die Gäste nun immer mehr auf den Ausgleich und erarbeiteten sich Feldvorteile, große Tormöglichkeiten blieben aber weiter Mangelware.

Erst nach einer Standardsituation fiel dann der Ausgleich. Westermann köpfte zur Freude der mitgereisten Hamburger Fans einen Freistoß von van der Vaart zum 1:1 ein. Anschließend musste der Cottbuser Torhüter Kevin Müller gleich mehrfach in letzter Sekunde retten, ehe er gegen den Freistoß von van der Vaart machtlos war. Cottbus zeigte aber Moral und Michel eine tolle Einzelleistung, die er mit dem 2:2 krönte.

Beste Spieler bei Cottbus waren Perdedaj und Müller, beim HSV überzeugten Behrami, Adler und van der Vaart.

Italien | 18.08.2014

Wechsel perfekt: Marin auf Leihbasis nach Florenz

Der Wechsel des ehemaligen deutschen Fußball-Nationalspielers Marko Marin zum italienischen Erstligisten AC Florenz ist perfekt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Florenz - Der Wechsel des ehemaligen deutschen Fußball-Nationalspielers Marko Marin zum italienischen Erstligisten AC Florenz ist perfekt. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt vom englischen Spitzenklub FC Chelsea und wird zunächst für ein Jahr ausgeliehen. Bereits in der vergangenen Woche hatte Marin den Medizincheck beim Klub von Nationalstürmer Mario Gomez absolviert.

"Ich freue mich auf eine spannende Zeit beim AC Florenz und ich werde alles dafür geben, das Team mit voller Kraft zu unterstützen", schrieb Marin auf seiner Facebook-Seite: "Ich werde nun schnellstmöglich Italienisch lernen, noch benötige ich Hilfe von einem Übersetzer." 

Medienberichten zufolge hat sich der toskanische Klub zudem eine Kaufoption über fünf Millionen Euro gesichert. Marin war zur Saison 2012/13 vom Bundesligisten Werder Bremen nach London gewechselt, hatte sich aber nicht durchgesetzt. In der vergangenen Spielzeit spielte der 16-malige Nationalspieler für den spanischen Erstligisten FC Sevilla, mit dem er im Mai den Titel in der Europa League gewann.

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