3. Liga | 25.07.2014

Merkel wechselt von Halle nach Oldenburg

Der Hallesche FC aus der 3. Fußball-Liga hat das Vertragsverhältnis mit Pierre Merkel in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Halle - Der Hallesche FC aus der 3. Fußball-Liga hat das Vertragsverhältnis mit Pierre Merkel in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Der Stürmer, der im vergangenen Jahr von Eintracht Braunschweig zum HFC gekommen war, wechselt in die Regionalliga Nord zum VfB Oldenburg. Merkel absolvierte für den HFC 25 Drittligaspiele und schoss dabei zwei Tore.

 

DFB | 25.07.2014

BFV bedauert Länderspiel-Entzug

Der Bremer Fußball-Verband hat die Entscheidung des DFB, das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar nach Nürnberg zu verlegen, bedauert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Köln - Der Bremer Fußball-Verband (BFV) hat die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar nach Nürnberg zu verlegen, bedauert. "Diese Entscheidung trifft die vielen Fans der deutschen Nationalmannschaft in Bremen und im Nordwesten der Republik", sagte BFV-Geschäftsführer Andreas Vogel: "Bei uns herrscht nun eine große Enttäuschung darüber, dass die Nationalmannschaft in absehbarer Zeit nicht mehr im Weserstadion zu Gast sein wird."

International | 25.07.2014

Ranieri neuer Griechenland-Trainer

Der Italiener Claudio Ranieri ist neuer Trainer der griechischen Fußball-Nationalmannschaft.

Athen - Der Italiener Claudio Ranieri ist neuer Trainer der griechischen Fußball-Nationalmannschaft. Wie der Verband EPO am Freitag mitteilte, beerbt der 62-Jährige den Portugiesen Fernando Santos und soll die Hellenen zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich führen. 

"Ich habe mir die Spiele Griechenlands bei der WM angesehen und ich fand, dass viel verbessert wurde", sagte Ranieri: "Ich mochte auch die Mentalität der Spieler. Wir werden weiter daran arbeiten, um die bestmöglichen Ergebnisse bei der EM 2016 zu haben."

Zuletzt hatte Ranieri, der in Griechenland einen Zweijahresvertrag unterschrieb, seit 2012 als Chefcoach des AS Monaco gearbeitet. Zuvor betreute er namhafte Klubs wie den FC Chelsea, Juventus Turin und Inter Mailand. Vorgänger Santos hatte schon vor der WM seinen Rückzug beim Europameister von 2004 angekündigt. In Brasilien war Griechenland im Achtelfinale im Elfmeterschießen an Costa Rica gescheitert.

Bundesliga | 25.07.2014

Hannover kauft weiter ein: Kiyotake kommt aus Nürnberg

überholt nach Hannover-PK, 2. und 4. Absatz

Hannover - Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat den umworbenen Japaner Hiroshi Kiyotake vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg verpflichtet. Der 24 Jahre alte Offensivspieler unterschrieb einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2018 und soll rund vier Millionen Euro Ablöse kosten. Auch der Hamburger SV hatte Interesse an dem WM-Teilnehmer gezeigt. 

"Hiroshi Kiyotake ist in der Offensive flexibel einsetzbar, ein starker Kombinationsspieler und schießt gute Standards", sagte 96-Cheftrainer Tayfun Korkut: "Ich bin froh, dass der Transfer noch vor unserem am Sonntag beginnenden Trainingslager in Bad Radkersburg geklappt hat." Kiyotake wird in Hannover das Trikot mit der Nummer 28 tragen. Kapitän Lars Stindl erhält stattdessen die 10.

Nach den Verpflichtungen von Linksverteidiger Miiko Albornoz (Malmö FF, 1,5 Millionen Euro) und Angreifer Joselu (1899 Hoffenheim/5) ist Kiyotake der dritte Millionentransfer der 96er. Erst am Donnerstag hatten die Niedersachsen Mittelfeldspieler Ceyhun Gülselam vom türkischen Spitzenklub Galatasaray Istanbul ablösefrei unter Vertrag genommen.

"Es kann noch etwas passieren. Insbesondere für ganz vorne suchen wir noch jemanden. Wir sind weiter am Ball", sagte Korkut am Freitag. In Top-Angreifer Mame Diouf (Stoke City), Didier Ya Konan (Al-Ittihad) und Artjoms Rudnevs (Hamburger SV) hatten den Klub in der Sommerpause drei Stürmer verlassen.

2.Bundesliga | 25.07.2014

1860 nach Richterspruch: Mayrhofer drohen Neuwahlen

1860 München kommt nicht zur Ruhe. Eine Woche vor dem Saisonstart hat nun ein Urteil des Landgerichts München I für Verwirrung bei den Löwen gesorgt.

München - Fußball-Zweitligist 1860 München kommt nicht zur Ruhe. Eine Woche vor dem Saisonstart hat nun ein Urteil des Landgerichts München I für Verwirrung bei den Löwen gesorgt. Dem ohnehin seit Jahren krisengeplagten Verein drohen Neuwahlen.

Richterin Christina Weitnauer wies am Freitag zwar die Klage von Helmut Kirmaier gegen die Sechziger weitgehend ab, schränkte das Urteil aber in einem wichtigen Punkt ein: Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung vom 14. Juli 2013 seien nichtig. Gerhard Mayrhofer wäre demnach als Präsident gar nicht legitimiert.

Wie es jetzt bei den Münchnern, die immerhin in der neuen Saison den Bundesliga-Aufstieg anstreben, weitergeht, ist noch unklar. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Beide Parteien könnten in Berufung gehen. Mayrhofer bleibt deshalb erst einmal handlungsfähig. 1860-Anwalt Guido Kambli sprach von einem 3:1-Punktsieg. Die Fans müssten sich "keine Sorgen machen", fügte er an: "Wir haben ein voll funktionsfähiges Präsidium."

Noch am Montag hatte Mayrhofer in einem tz-Interview gesagt, dass man "auf alles" vorbereitet sei. "Wir sind am 14. Juli 2013 basisdemokartisch mit knapp 96 Prozent der Stimmen gewählt worden und fühlen uns im Amt. Wir werden uns ganz sicher nicht aus der Bahn werfen lassen", betonte er. 

Hintergrund der neuerlichen Löwen-Posse ist eine Klage von Kirmaier. Der Münchner, lange Jahre 1860-Mitglied, vertritt die Meinung, dass Hep Monatzeder als nicht bestätigter Präsident der Löwen gar nicht erst zur Mitgliederversammlung hätte einladen dürfen, auf der Mayrhofer dann gewählt wurde. Die Wahl, so Kirmaier, sei deshalb nicht satzungskonform. Monatzeder hatte nach dem Rücktritt von Dieter Schneider im März 2013 interimsmäßig an der Spitze des Vereins gestanden, war aber von der Delgiertenversammlung nicht bestätigt worden. 

Kirmaier war bereits zweimal mit seiner Klage gescheitert, einmal vor dem Registergericht, einmal vor dem Oberlandesgericht.

2.Bundesliga | 25.07.2014

König löst Vertrag in Aue auf

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue und Stürmer Ronny König gehen in Zukunft getrennte Wege.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Aue - Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue und Stürmer Ronny König gehen in Zukunft getrennte Wege. Klub und Spieler einigten sich auf eine Auflösung des laufenden Vertrages von König. "Ronny ist ein sehr ehrgeiziger und erfahrener Spieler, der mehr Einsatzzeiten haben möchte. Darum respektieren wir seinen Wunsch einer vorzeitigen Vertragsauflösung", sagte Aues Trainer Falko Götz.

Bundesliga | 25.07.2014

Personalplanungen bei Aufsteiger Köln beendet

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat seine Personalplanungen für die kommende Saison laut Sportdirektor Jörg Schmadtke beendet.

Köln - Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat seine Personalplanungen für die kommende Saison beendet. "Die Zugangsseite ist abgeschlossen. Wir haben totales Vertrauen in unseren Kader", sagte Sportdirektor Jörg Schmadtke im Bild-Interview. Der ehemalige Torwart geht optimistisch in die erste Spielzeit nach der Rückkehr ins Oberhaus: "Ich bin kein bisschen ängstlich, sondern sehr zuversichtlich."

 

 

2.Bundesliga | 25.07.2014

Transferrekord: Leipzig holte Bruno für neun Millionen Euro

Zweitligist RB Leipzig hat heimlich, still und leise einen Rekord-Transfer für die 2. Liga aufgestellt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Leipzig - Zweitligist RB Leipzig hat heimlich, still und leise einen Rekord-Transfer für die 2. Liga aufgestellt. Der Aufsteiger verpflichtete vor einigen Wochen Massimo Bruno vom RSC Anderlecht für rund neun Millionen Euro und stattete den U21-Nationalspieler mit einem Fünfjahresvertrag aus. Das geht aus der Transferliste der Deutschen Fußball Liga (DFL) hervor. Anschließend wurde der Belgier an den Partnerverein Red Bull Salzburg weiterverliehen.

Der italienisch-stämmige Bruno war von mehreren Top-Klubs umworben worden, entschied sich aber für Salzburg. Bruno besaß bei Anderlecht einen Vertrag bis 2017 und erzielte für den belgischen Traditionsklub in der vergangenen Saison zehn Liga-Treffer. Die Perspektiven, die ihm durch Red-Bull-Sportdirektor Ralf Rangnick mit Leipzig auch für den deutschen Markt aufgezeigt wurden, seien für ihn außerordentlich spannend, hieß es in einer Pressemitteilung.

Bislang galt der Transfer des Brasilianers Carlos Eduardo von Gremio Porto Alegre zu 1899 Hoffenheim im Jahr 2007 als Rekordtransfer der 2. Liga. Die Ablösesumme hatte acht Millionen Euro betragen. Auch damals hatte Rangnick die Finger im Spiel - als Trainer der Hoffenheimer.

England | 25.07.2014

Mourinho denkt weiter über Drogba-Rückkehr nach

Die Rückkehr von Fußball-Altstar Didier Drogba zum englischen Ex-Meister FC Chelsea ist laut José Mourinho immer noch nicht beschlossene Sache.

London - Die Rückkehr von Fußball-Altstar Didier Drogba zum englischen Ex-Meister FC Chelsea ist laut Star-Trainer José Mourinho immer noch nicht beschlossene Sache. "Wir denken darüber nach. Wir wollen Spiele und Titel gewinnen und Didier ist einer der besten Stürmer Europas. Er weiß, was es heißt, in der Premier League zu spielen", wird der Portugiese von mehreren britischen Zeitungen zitiert.

Ende vergangener Woche hatte die französische Sportzeitung L'Equipe nach tagelangen Spekulationen den Wechsel bereits als perfekt vermeldet. Der 36 Jahre alte Ivorer sollte demnach einen Einjahresvertrag als Standby-Profi erhalten und in den Trainerstab der "Blues" integriert werden.

Mourinho ist von Drogbas Qualitäten als Angreifer überzeugt: "Wenn man ihn zurückholt, dann nicht, weil er Didier ist oder das wichtigste Tor in der Chelsea-Geschichte erzielt hat oder ich einen Co-Trainer brauche."

Drogba spielte bereits von 2004 bis 2012 an der Stamford Bridge. Im Chelsea-Trikot feierte er außer dem Triumph in der Champions League auch drei Meistertitel und vier Pokalsiege. Nach dem Champions-League-Erfolg 2012 wechselte Afrikas Fußballer des Jahres von 2006 und 2009 vorübergehend nach China zu Shanghai Shenhua, heuerte allerdings nach finanziellen Querelen Anfang 2013 schon wieder beim türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul an. Sein am Ende vergangener Saison ausgelaufener Vertrag am Bosporus wurde allerdings nicht verlängert.

International | 25.07.2014

Ukraine-Krise: Drei ausländische Profis verlassen Erstligisten Luzk

Drei ausländische Profis haben offenbar aus Angst vor den Folgen der Ukraine-Krise den Erstligisten Wolyn Luzk kurz vor dem Saisonstart verlassen.

Kiew - Drei ausländische Fußball-Profis haben offenbar aus Angst vor den Folgen der Ukraine-Krise dem Erstligisten Wolyn Luzk kurz vor dem Saisonstart den Rücken gekehrt. Nach Angaben der Agentur ITAR-TASS soll es sich um Eric Bicfalvi (Rumänien), Ramon Lopes (Brasilien) und Michel Babatunde (Nigeria) handeln.

Der Start der ukrainischen Premier League war trotz des Krieges im Osten des Landes für Freitagabend vorgesehen. Aufgrund der extremen Lage spielt der Meister Schachtjor Donezk, wo vor zwei Jahren noch ein Halbfinale der EURO 2012 stattfand, im rund 1000 km entfernten Lwiw - weit weg von der russischen Grenze. Das erste "Heimspiel" gegen Metalurg Saporoschje ist für Sonntag terminiert.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden