Bundesliga | 24.02.2014

Zwischenfall bei Schweigeminute für verstorbenen Rieger

Während der Schweigeminute für den verstorbenen Masseur Hermann Rieger vom HSV vor der Partie gegen den BVB ist es zu einem Zwischenfall gekommen.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Hamburg - Während der Schweigeminute für den verstorbenen Kult-Masseur Hermann Rieger vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV vor der Partie gegen Borussia Dortmund (3:0) ist es am Samstag offenbar zu einem Zwischenfall gekommen. In der stillen Andacht habe ein Mann aus dem Fanblock des BVB "Sieg Heil" gerufen. Das berichtete Spiegel online.

Der Mann wurde daraufhin von Ordnungskräften des Stadions verwiesen. Bei der Aufnahme seiner Personalien soll der Mann den Vorfall bedauert und von einer Dummheit gesprochen haben. Es wurde Strafanzeige erstattet. Der mutmaßliche Täter war offenbar alkoholisiert. Dem Mann droht neben dem juristischen Ärger zudem ein bundesweites Stadionverbot.

Rieger war nach langer schwerer Krankheit in der vergangenen Woche im Alter von 72 Jahren verstorben. Von 1978 bis 2004 arbeitete der gebürtige Bayer für den HSV, ehe er wegen einer Krebserkrankung seinen Beruf aufgeben musste. Rieger war der Liebling der HSV-Anhänger, der größte Fan-Klub nennt sich "Hermann's treue Riege".

Vor dem Spiel gegen Dortmund ehrten die Fans ihr Idol mit einer großen Choreografie. "Für immer unser bester Mann, den niemand je ersetzen kann. Ruhe in Frieden, Hermann!" stand auf einem Banner. Dazu war das Konterfei Riegers mit seinem Markenzeichen, den nach oben gerichteten Daumen, zu sehen.

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