Champions League

Zorc rechnet mit Milde für Klopp

Sportdirektor Michael Zorc vom Bundesligisten Borussia Dortmund rechnet mit Milde der Europäischen Fußball-Union in der Beurteilung des Wutausbruchs von Trainer Jürgen Klopp. SID-IMAGES/Firo/

Dortmund - Sportdirektor Michael Zorc vom Bundesligisten Borussia Dortmund rechnet mit Milde der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in der Beurteilung des Wutausbruchs von Trainer Jürgen Klopp am Mittwochabend beim SSC Neapel. "Ich glaube nicht, dass es da große Konsequenzen gibt. Es lag ja keine Beleidigung vor, sondern es war eine Frage der Gestik und Körpersprache. Er hat halt sehr heftig reagiert", sagte Zorc am Donnerstag in Dortmund während der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel beim 1. FC Nürnberg am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Klopp hatte während des Champions-League-Auftakts in Neapel (1:2) dem vierten Offiziellen aus nächster Nähe ins Gesicht geschrien und war auf die Tribüne verwiesen worden. "Er hat eingeräumt, überreagiert zu haben, und er hat gesagt, dass es nicht okay war, und er hat sich entschuldigt. Wir müssen jetzt sehen, was die UEFA macht. Das können wir eh nicht beeinflussen", sagte Zorc.

Die UEFA teilte am Donnerstag auf SID-Anfrage mit, sie werde "nicht vor Anfang nächster Woche" aktiv werden. Erst dann lägen üblicherweise die Berichte der Schiedsrichter von Champions-League-Spielen der Vorwoche vor. Die Begegnung in Neapel wurde von Pedro Proenca aus Portugal geleitet.

Zorc rechnet auf jeden Fall mit einer "saftigen Geldstrafe" nach dem intensiven Einsatz von Pyrotechnik im Dortmunder Fanblock. "Das ist ärgerlich, weil es einfach Geld kostet", sagte er.

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier rechtes Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder die Diskussion einen unschönen Ton annimmt, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen!