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WM und Olympia sollen Japaner und Russen anlocken

Touristen aus Japan und Russland stehen im Fokus der neuesten Offensive von Brasiliens Fremdenverkehrs-Managern vor der Fußball-WM 2014 am Zuckerhut. SID-IMAGES/AFP/BIA LUZ

Rio de Janeiro - Touristen aus Japan und Russland stehen im Fokus der neuesten Offensive von Brasiliens Fremdenverkehrs-Managern vor der Fußball-WM 2014 am Zuckerhut. Die auch schon auf die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro ausgerichtete Strategie legte Brasiliens Tourismus-Verband Embratur vor.

Nippons Weltenbummler sind für die Reise-Veranstalter aufgrund der japanischen Wurzeln von 1,8 Millionen Brasilianern und einer brasilianischen Gemeinde in Japan von besonderem Interesse, während die Kaufkraft russischer Bürger nach der Einstufung des Landes als Nummer fünf der meisten Ausgaben für Auslandsreisen weltweit Begehrlichkeiten geweckt hat.

Von Brasiliens 5,7 Millionen Besuchern kamen 30 Prozent aus dem benachbarten Argentinien. US-Bürger bildeten auf dem zweiten Rang einen Anteil von elf Prozent. Die größte Touristen-Gruppe aus Europa stellte Deutschland mit fünf Prozent oder 285.000 Brasilien-Reisenden.

Von den bislang rund 4,5 Millionen Kartenbestellungen für die WM-Endrunde im kommenden Jahr kommen nach Angaben des Weltverbandes FIFA rund 1,1 Millionen Order aus dem Ausland. Die WM-Macher rechnen nach Abschluss der Qualifikationsspiele im November allerdings noch mit einem erheblichen Anstieg von Ticketbestellungen aus dem Ausland.

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