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WM-OK-Chef: "Wir können es noch besser machen"

Mit vorsichtigem Optimismus blickt Ricardo Trade, Generaldirektor des lokalen Organisationskomitees LOC, in Richtung der Fußball-WM 2014. SID-IMAGES/AFP/NELSON ALMEIDA

Rio de Janeiro - Mit vorsichtigem Optimismus blickt Ricardo Trade, Generaldirektor des lokalen Organisationskomitees LOC, in Richtung der Fußball-WM 2014. "Wir können nicht damit glücklich sein zu sagen, dass wir es gut gemacht haben und fertig sind. Wir können es noch besser machen", so Trade, der dem OK "8,5 von 10 Punkten" geben würde.

Im Gegensatz zum Confederations Cup in diesem Jahr sollen die Stadien pünktlich fertig werden. "Unsere Architekten und Ingenieure haben uns gesagt, dass sie die Stadien zum 31. Dezember übergeben, damit wir Rasen, Licht, Sitze und Dächer testen können", sagte Trade. Am WM-Standort Cuiba werden dafür derzeit Extraschichten eingelegt. Das Stadion liegt hinter dem Zeitplan, aber Mauricio Souza Guimaraes, Vertreter des Bundesstaates Mata Grosso, bleibt optimistisch: "Wir legen Nachtschichten ein, um die Verspätung bis Dezember aufzuholen."

Derweil wünscht sich OK-Chef Trade, dass mögliche Demonstrationen wie beim Confed Cup "nicht die Touristen betreffen. Wir brauchen eine friedliche WM". Trotzdem gesteht Trade seinen Landsleuten das Recht auf Protest zu: "Das ist Demokratie und das Recht der Bürger. Es geht schließlich um Gesundheit, Ausbildung und Sicherheit."

Proteste gegen die hohen Kosten für das Turnier lässt Trade allerdings nicht gelten. "Das sind keine Kosten, sondern Investitionen. Das Land allgemein braucht die Investitionen, nicht nur die WM", stellte er klar.

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