Italien

Wettskandal: Gegic stellt sich der Justiz

Der serbische Fußballer Almir Gegic, der im Rahmen des italienischen Fußball-Wettskandals international gesucht wurde, hat sich den italienischen Behörden gestellt. SID-IMAGES/AFP/JOE KLAMAR

Cremona - Der serbische Fußballer Almir Gegic, der im Rahmen des italienischen Fußball-Wettskandals international gesucht wurde, hat sich den italienischen Behörden gestellt. Der Spieler des schweizerischen Klubs FC Chiasso wurde am Mailänder Flughafen Malpensa festgenommen und wurde am Dienstag in ein Gefängnis in der lombardischen Stadt Cremona überführt.

Der Serbe, der von den im Wettskandal ermittelnden Staatsanwälte von Cremona vernommen wurde, gab zu, dass er Mitglied eines internationalen Rings war, der Fußballspiele manipulierte. Er gab zu, Informationen über manipulierte Spiele gekauft und darauf gewettet zu haben. Er habe auch Informationen über manipulierte Begegnungen von Erstligisten wie Neapel, Palermo, Catania und Lecce erhalten.

International gesucht wird noch Christijan Iliewski, der als Boss des osteuropäischen Wettrings gilt. Er soll laut Medienberichten Gegics Beispiel folgen und sich demnächst den Behörden stellen. Die Staatsanwaltschaft von Cremona ermittelt seit über einem Jahr in dem Wettskandal und hat bereits zahlreiche Fußballer verhört und teilweise auch vorübergehend festnehmen lassen.

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