International | 23.11.2012

Weltenbummler Pfister feiert 75. Geburtstag

Bei der WM 2006 sorgte er für dicke Schlagzeilen und bei 19 verschiedenen Arbeitgebern hat er seit 1961 seine Spuren hinterlassen - Otto Pfister feiert seinen 75. Geburtstag.

Köln - Bei der WM 2006 sorgte er für dicke Schlagzeilen, bei 19 verschiedenen Arbeitgebern hat er seit 1961 seine Spuren hinterlassen, und um einen flotten Spruch war er nie verlegen - Fußball-Weltenbummler Otto Pfister feiert am Samstag seinen 75. Geburtstag.

In seiner aktiven Zeit spielte der gebürtige Kölner zunächst in seiner Heimat. Der Angreifer lief für Viktoria und den VfL Köln auf. Dann wechselte der gelernte Maschinenbauer 1959 in die Schweiz, wo er seit dieser Zeit trotz seiner Engagements auf der ganzen Welt seinen Lebensmittelpunkt hat.

Pfister trainierte als Nationaltrainer unter anderem Ruanda, den Senegal, die Elfenbeinküste, Ghana, Bangladesch, Saudi-Arabien, Togo und Kamerun. Zuletzt heuerte der Coach im vergangenen Jahr auf Trinidad und Tobago an. Die erhoffte Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien verpasste Pfister mit dem Karibikstaat allerdings.

Die Endrunde in seinem Heimatland wird Pfister dagegen immer in Erinnerung bleiben. Damals sorgte Afrikas Trainer des Jahres 1992 mit Togo für mächtig Wirbel. Erst war Pfister in einer Nacht- und Nebelaktion drei Tage vor der WM-Premiere der Westafrikaner wegen eines Prämienstreits zwischen Mannschaft und Verband zurückgetreten, dann saß er auf Wunsch der Spieler nach einer Rolle rückwärts doch auf der Bank.

Von Oktober 2007 bis Mai 2009 arbeitete Pfister als Nationaltrainer Kameruns. Bei der Afrikameisterschaft 2008 führte er seine Mannschaft ins Finale und wurde Vize-Afrikameister. Er kündigte sein Engagement allerdings fristlos, als der Verband seinen Trainerstab ohne sein Wissen ausgetauscht hatte, während Pfister zur Spielerbeobachtung nach Griechenland gereist war.

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