Bundesliga

Wegen Beckenbauer: Bayern-Präsident Hopfner greift FIFA an

Präsident Karl Hopfner von Bayern München hat die FIFA wegen der provisorisch verhängten 90-Tage-Sperre gegen Franz Beckenbauer angegriffen. SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

München - Präsident Karl Hopfner vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat den Fußball-Weltverband FIFA wegen der provisorisch verhängten 90-Tage-Sperre gegen Franz Beckenbauer angegriffen. "So ein Vorgehen gegenüber einer Person wie Franz Beckenbauer, die über die Jahre hinweg mit Lob und Orden von der FIFA ausgezeichnet wurde, ist inakzeptabel", sagte Hopfner der Bild-Zeitung.

Ohne Vorankündigung, also aus heiterem Himmel die Höchstsperre auszusprechen, sei unverständlich. Man teile auch nicht die Rechtsauffassung der FIFA, da Franz Beckenbauer keiner FIFA-Kommission mehr angehöre, so Hopfner weiter.

Das ehemalige FIFA-Exekutiv-Mitglied Beckenbauer war vom Weltverband gesperrt worden, weil er sich zunächst geweigert hatte, Fragen über die Vorgänge im Zuge der WM-Vergabe 2022 an Katar zu beantworten. Inzwischen hat der "Kaiser" angekündigt, die Fragen bis zum 27. Juni beantworten zu wollen. 

"Die Sperre, die ohne nachgewiesenes Verschulden von Franz Beckenbauer durch die FIFA ausgesprochen wurde, können wir als FC Bayern nicht akzeptieren. Fakt ist, dass Franz Beckenbauer, wenn er jetzt die Fragen beantwortet hat, wieder alle Aufgaben wahrnehmen können muss. Das wäre die logische Konsequenz. Wir, der FC Bayern, wehren uns gegen die Sperre und stehen voll hinter Franz Beckenbauer. Er ist und bleibt unser Ehrenpräsident ? ohne Wenn und Aber", sagte Hopfner mit Nachdruck.

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