WM

Vor Play-off-Hinspiel: Rojas braucht Bodyguards

Einen heißen Empfang bereiteten mexikanische Journalisten und Kameraleute am Flughafen von Mexiko-Stadt dem Stuttgarter Marco Rojas vor dem Play-off-Hinspiel gegen Neuseeland. SID-IMAGES/AFP/ANDREW YATES

Mexiko-Stadt - Einen heißen Empfang bereiteten rund 40 mexikanische Journalisten und Kameraleute am Flughafen von Mexiko-Stadt dem Stuttgarter Bundesliga-Profi Marco Rojas vor dem WM-Play-off-Hinspiel am Mittwoch (20.30 Uhr MEZ) gegen Neuseeland. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler mit chilenischen Wurzeln ist als einziger spanisch-sprechender Kicker der Kiwis der beliebteste Interview-Partner für die Medienvertreter Mexikos.

Rund 20 Polizisten mussten Rojas als Bodyguards nach der Ankunft den Weg zum neuseeländischen Mannschaftsbus bahnen. Es spielten sich laut Augenzeugenberichten zum Teil chaotische Szenen ab, nachdem die Mannschaft Neuseelands eine halbe Stunde vor Mitternacht am späten Montagabend in Mexiko eingetroffen war. Rojas kam in der Bundesliga für den VfB noch nicht zum Einsatz.

Im Estadio Azteca werden sich die neuseeländischen Fans derweil kaum bemerkbar machen können, denn nur 50 Fans der Kiwis haben sich in der 107.000 Zuschauer fassenden Arena, WM-Endspielspielstätte 1970 und 1986, angesagt. Die Neuseeländer müssen auf Kapitän Winston Reid verzichten, der aufgrund einer Knöchelverletzung ausfällt. "Es ist immer schwer, auf seinen Kapitän verzichten zu müssen", sagte Trainer Ricki Herbert.

Der neue mexikanische Nationaltrainer Miguel Herrera sieht sein Team unter Druck, denn der zweimalige WM-Viertelfinalist will mit einem sicheren Torpolster zum Rückspiel zum Ozeanien-Vertreter (20. November) reisen. Offen ist noch, welchen Sturmparnter Torjäger Oribe Peralta erhalten wird. Der Coach muss sich zwischen Raul Jimenez oder Aldo de Nigris entscheiden.

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