Bundesliga | 19.04.2013

Völler verhandelt in London über Schürrle-Wechsel

Der Wechsel von Fußball-Nationalspieler André Schürrle von Bayer Leverkusen zum Champions-League-Sieger FC Chelsea wird immer konkreter.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

London - Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat Verhandlungen mit Champions-League-Sieger FC Chelsea über einen Transfer von Nationalspieler André Schürrle bestätigt, allerdings könne noch kein Vollzug gemeldet werden. Wie Kommunikationsdirektor Meinolf Sprink auf SID-Anfrage bestätigte, weilten Sportchef Rudi Völler und Manager Michael Reschke am Donnerstag in der britischen Hauptstadt, danach sei die Weiterreise nach Brüssel erfolgt.

Dort werden offenbar Gespräche über das mögliche Leihgeschäft des belgischen Nationalspielers Kevin de Bruyne (Werder Bremen) geführt. Der 21-Jährige, der von Chelsea an den SV Werder ausgeliehen ist, soll Teil des Schürrle-Transfer-Pakets werden und in der kommenden Saison in Leverkusen spielen.

"Ich kann die Gespräche in London und die Weiterreise nach Brüssel bestätigen. Allerdings liegt unserem Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser derzeit keine Entscheidungsgrundlage vor. Außerdem sind der Gesellschafterausschuss bzw. der Aufsichtsrat der Bayer 04 Fußball GmbH bislang nicht eingebunden worden", sagte Sprink. Von einer bevorstehenden Einigung könne im Augenblick keine Rede sein, so der Bayer-Sprecher am Freitagmorgen.

Am vergangenen Dienstag hatte der Kölner Express berichtet, dass Berater Ingo Haspelt und Schürrles Vater Joachim am Freitag vergangener Woche in London mit den Blues verhandelt hätten. Dabei soll Einigung auf einen Fünfjahresvertrag bis 2018 für Schürrle erzielt worden sein. Die Ablöse für Schürrle soll 20 Millionen Euro betragen, hinzu käme möglicherweise eine erfolgsabhängige Prämie zum Beispiel für das Erreichen der Champions League durch Chelsea. Außerdem soll Mittelfeldspieler de Bruyne (21) für eine Saison an Bayer ausgeliehen werden. Der Vertrag des 22-jährigen Schürrle läuft noch bis 2016 in Leverkusen.

Bereits im vergangenen Sommer hatte Chelsea 25 Millionen Euro für den Ex-Mainzer geboten. Damals lehnte Leverkusen das Angebot der Londoner allerdings ab. "Es wäre sehr interessant gewesen. So eine Chance bekommt man wahrscheinlich nicht so oft im Leben", hatte Schürrle damals im kicker-Interview gesagt.

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