Fußball-BL-Leverkusen-Spahic-Sperre | 11.12.2013

Völler kritisiert Spahic-Sperre: "Ungerecht!"

Sportchef Rudi Völler von Bayer Leverkusen hat die harte Strafe gegen Abwehrchef Emir Spahic kritisiert.

Donostia-San Sebastián - Sportchef Rudi Völler von Bayer Leverkusen hat die harte Strafe gegen Abwehrchef Emir Spahic kritisiert, wird aufgrund mangelnder Erfolgsaussichten aber auf einen Einspruch verzichten. "Das war keine Rote Karte, davon bringt mich keiner ab. Und deshalb sind auch drei Spiele Sperre ungerecht", sagte Völler: "In der Champions League oder in England hätte es sicher keine Rote Karte gegeben. Und wenn es ein Champions-League-Spiel gewesen wäre, hätte sicher auch Florian Meyer keine Rote Karte gezeigt."

Der Unparteiische aus Burgdorf hatte den 33 Jahre alten Spahic am Samstag beim 1:0-Erfolg Leverkusens bei Borussia Dortmund in der 80. Minute des Feldes verwiesen. Der Bosnier hatte Dortmunds Torjäger Robert Lewandowski zunächst heftig gefoult und danach bei einem Gerangel ins Gesicht gefasst. Spahic wird Bayer bis ins neue Jahr hinein fehlen. Sein Klub geht gegen das Urteil aber nicht vor, "weil wir keine Chance sehen, dass das Urteil reduziert wird" (Völler).

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