Euro League

VfB kassiert 5,690 Millionen Euro von der UEFA

Der VfB Stuttgart kassierte in der vergangenen Europa-League-Saison mit 5,690 Millionen Euro das meiste Geld der vertretenen Fußball-Bundesligisten. SID-IMAGES/AFP/FRANCK FIFE

Nyon - Der VfB Stuttgart kassierte in der vergangenen Europa-League-Saison mit 5,690 Millionen Euro das meiste Geld der vertretenen Fußball-Bundesligisten. Dahinter folgten Hannover 96 (4,843 Millionen), Bayer Leverkusen (4,643) und Borussia Mönchengladbach (4,543). Dies gab die Europäische Fußball-Union (UEFA) vor der Auslosung der Gruppenphase am Freitag in Monte Carlo bekannt.

Dagegen waren die Einnahmen der deutschen Klubs in der Champions League - diese Summen waren bereits im Juli von der UEFA bekannt gegeben worden - bedeutend höher. Bayern München hat von der UEFA für den Gewinn der Königsklasse insgesamt 55,045 Millionen Euro erhalten. Endspielgegner Borussia Dortmund erhielt 54,161 Millionen, Schalke 04 - im Achtelfinale ausgeschieden - immerhin noch 27,980 Millionen.

Neben den Siegprämien aus der Gruppenphase, wo Dortmund mit 5,0 Millionen 500.000 Euro erfolgreicher war als die Konkurrenz, und dem Unterschied von vier Millionen aus dem Finale (10,5 zu 6,5 für die Bayern) macht den Unterschied vor allem die Zahlung aus dem Marketingpool aus. Der Erlös aus dem Verkauf der kommerziellen Rechte in Deutschland, der nach Platzierung in der Bundesliga und Spielen in der Champions League errechnet wird, betrug für Meister Dortmund 21,761 Millionen, für die Bayern 19,146 Millionen und für Schalke 11,380 Millionen.

Das meiste Geld aus der Champions League strich allerdings der italienische Rekordmeister Juventus Turin mit 65,315 Millionen Euro ein, obwohl die "alte Dame" bereits im Viertelfinale am FC Bayern gescheitert war. Dies lag daran, dass Italien nur mit zwei Vereinen in der Champions-League-Gruppenphase vertreten war und sich der AC Mailand sowie Juventus den Marketing-Pool Italiens untereinander aufteilen konnten. Er war mit 44,815 Millionen Euro für Juve und 36,257 Millionen für Milan (insgesamt 51,357 Millionen) besonders gut gefüllt.

Insgesamt erlöste die Bundesliga damit 156,906 Millionen Euro (zuzüglich Zuschauereinnahmen) aus den beiden europäischen Wettbewerben. Alles in allem wurden in der Champions League in der letzten Saison 904,6 Millionen Euro an die 32 beteiligten Vereine verteilt, 209,0 Millionen an die 48 Europa-League-Starter plus die acht Gruppen-Dritten aus der Champions League ab der K.o.-Phase.

Die Grenze von 200 Millionen wurde nur dank einer Querfinanzierung der Champions League erreicht, die 40 Millionen Euro an den "kleinen Bruder" abgab.

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