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Umstrittenes Indio-Haus soll Olympia-Museum werden

Das ehemalige Indio-Museum, in dem rund 65 Nachkommen brasilianischer Ureinwohner leben, soll laut Rio-Gouverneur Sérgio Cabral zu einem Olympia-Museum umfunktioniert werden. SID-IMAGES/AFP/OLIVIER MORIN

Rio de Janeiro - Im Streit um das ehemalige Indio-Museum in unmittelbarer Nachbarschaft des weltberühmten Maracanã-Stadions von Rio de Janeiro scheint eine neue Lösung in Sicht. Das heruntergekommene Gebäude, in dem rund 65 Nachkommen brasilianischer Ureinwohner leben, soll laut Rio-Gouverneur Sérgio Cabral zu einem Olympia-Museum umfunktioniert werden.

Ursprünglich war gar geplant, den Bau aus dem Jahre 1862 zur Schaffung von Fluchtwegen aus dem nahegelegenen Stadion der WM-Endrunde 2014 sowie wegen des Baus eines Parkplatzes abzureißen. Bei einem Räumungsversuch Mitte Januar hatten sich die Indios jedoch mit Pfeil und Bogen dem schwer bewaffneten Einsatzkommando der Polizei entgegengestellt. Die Situation beruhigte sich damals erst nach mehrstündigen Verhandlungen.

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