2.Bundesliga | 07.12.2013

Uhlig fordert Debatte über Ausschluss von Dresden

Arminia-Geschäftsführer Marcus Uhlig fordert nach den Krawallen von Dynamo Dresden Fans beim Spiel in Bielefeld eine Diskussion über die Verbannung der Gäste aus der 2. Bundesliga.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

Bielefeld - Arminia-Geschäftsführer Marcus Uhlig fordert nach den erneuten Krawallen von Fans des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden beim Spiel in Bielefeld am Freitagabend (1:1) eine Diskussion über die Verbannung der Gäste aus der 2. Bundesliga. "Diese Fans sind eine Schande für den deutschen Fußball", sagte Uhlig der Neuen Westfälischen. Es müssten Überlegungen stattfinden, "ob Dresden nicht auch aus dem Ligabetrieb ausgeschlossen werden soll".

Mehrere Hundert Dynamo-Anhänger hatten nach Angaben der Polizei für "eine Spur der Gewalt vom Bahnhof bis zum Stadion" gesorgt. 17 Polizisten wurden verletzt, zwei davon schwer. Mehrere Einsatzwagen wurden demoliert, dazu ein Kino und ein Supermarkt überfallen. Ein Polizeipferd erlitt eine Schnittwunde.

Uhlig bezeichnete es als "absolute Schande", dass Dynamo-Anhänger zwei Catering-Stände überfallen und die Kassen geraubt hatten. Es seien 1000 Sicherheitsleute im Einsatz gewesen, "und trotzdem konnten wir das Problem nicht lösen - wir sind ratlos. Das System musste kapitulieren."

Das Ausmaß der Ausschreitungen macht Uhlig fassungslos: "Bielefeld erlebte am Nikolaustag eine noch nie gekannte Gewaltdimension. Da war die absolute Geilheit auf Gewalt, die kannten überhaupt keine Hemmschwelle."

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