Champions League | 26.02.2013

UEFA verhandelt Schalke-Einspruch am Mittwoch

Die UEFA verhandelt am Mittwoch über den Einspruch von Bundesligist Schalke 04 gegen die Wertung des Achtelfinal-Hinspiels in der Champions League bei Galatasaray Istanbul (1:1).

Gelsenkirchen - Sieg am Grünen Tisch oder Bestätigung des Unentschiedens auf dem Platz: Die Europäische Fußball-Union (UEFA) verhandelt am Mittwoch über den Einspruch von Bundesligist Schalke 04 gegen die Wertung des Achtelfinal-Hinspiels in der Champions League bei Galatasaray Istanbul (1:1). Die Königsblauen haben Zweifel an der Spielberechtigung des Ivorers Didier Drogba für die Türken, die bis zum Dienstagmittag Zeit hatten, eine Stellungnahme abzugeben.

"Wir haben uns mit unseren Anwälten beraten und Protest eingereicht. Ob wir Aussicht auf Erfolg haben, wird die UEFA entscheiden", sagte Schalkes Vorstandsmitglied Peter Peters.

Schalke begründet seinen Protest mit dem Reglement der Champions League. Dort heißt es: "Für alle Spiele ab dem Achtelfinale darf ein Verein höchstens drei neue spielberechtigte Spieler für die verbleibenden Spiele im laufenden Wettbewerb nachmelden. Die Nachmeldung muss bis spätestens 1. Februar 2013 (24.00 Uhr MEZ) erfolgen. Diese Frist ist nicht erstreckbar."

Galatasaray hatte auf seiner offiziellen Homepage eine Spielberechtigung für Drogba erst am 12. Februar vermeldet. Der ehemalige Chelsea-Torjäger war Ende Januar vom chinesischen Erstligisten Shanghai Shenhua nach Istanbul gewechselt. Shenhua hatte angekündigt, seinerseits Klage gegen Galatasaray einzureichen. Shenhua habe demzufolge Beweise, dass der 34-Jährige mit seinem Wechsel seinen gültigen Vertrag gebrochen und Galatasaray somit gegen die Transferregeln des Weltverbandes FIFA verstoßen habe.

Das Achtelfinal-Rückspiel in der Königsklasse in der Schalker WM-Arena findet am 12. März statt.

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