Champions League

UEFA-Verfahren gegen Moskau

Die rassistischen Anfeindungen von Manchester Citys Kapitän Yaya Touré im Champions-League-Spiel der Briten beim russischen Fußball-Spitzenklub ZSKA Moskau haben ein Nachspiel. SID-IMAGES/Pixathlon/

Nyon - Die rassistischen Anfeindungen von Manchester Citys Kapitän Yaya Touré im Champions-League-Spiel der Briten beim russischen Fußball-Spitzenklub ZSKA Moskau haben ein Nachspiel. Der Europa-Verband UEFA gab am Tag nach der 1:2-Heimniederlage der Russen die Eröffnung von Ermittlungen gegen die Gastgeber wegen der fremdenfeindlichen Beschimpfungen des Nationalspielers von der Elfenbeinküste bekannt. Gegenstand der Untersuchungen ist außerdem die Zündung von Feuerwerkskörpern durch ZSKA-Anhänger auf den Rängen. Die Disziplinarkommission verhandelt den Fall am Mittwoch (30. Oktober).

Im Mittelpunkt des Verfahrens allerdings stehen die Schmährufe gegen Touré. Moskauer Fans stimmten bei Ballberührungen des dunkelhäutigen Mittelfeldspielers ausgrechnet am UEFA-Aktionstag gegen Rassismus mehrfach Affengeschrei an. Touré wies den Schiedsrichter noch während der Begegnung auf die Ausfälle des ZSKA-Anhangs hin und forderte nach dem Schlusspfiff eine harte Bestrafung des Armeesportklubs.

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