Champions League

UEFA lehnt Schalke-Einspruch ab

Die UEFA hat den Einspruch von Schalke 04 gegen die Wertung des Hinspiels der Champions League bei Galatasaray Istabul (1:1) abgelehnt. Das bestätigte der Klub auf SID-Anfrage. SID-IMAGES/AFP/DIMITAR DILKOFF

Köln - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den Einspruch des Bundesligisten Schalke 04 gegen die Wertung des Achtelfinal-Hinspiels der Champions League bei Galatasaray Istabul (1:1) abgelehnt. Das bestätigte der Klub auf SID-Anfrage am Mittwochabend. Die Königsblauen hatten den Einspruch eingelegt, weil sie Zweifel an der Spielberechtigung des Ivorers Didier Drogba für die Türken hatten.

Die Ermittlungen der UEFA ergaben, dass Galatasaray die internationale Spielberechtigung form- und fristgerecht beantragt hatte, teilte Schalke mit. Damit seien alle Vorgaben erfüllt, auch wenn - wie im Fall Drogba - die finale Spielberechtigung nach dem Meldeschluss erteilt wurde.

"Wir haben von Anfang immer betont, dass es uns um eine Klärung des Sachverhalts ging. Dies war allein über den formalen Weg des Einspruchs möglich, weil nur so die erforderlichen Dokumente geprüft werden konnten. Dies ist nun geschehen. Wir werden das Urteil der UEFA respektieren", erklärte Schalkes Finanzvorstand Peter Peters.

Die Gelsenkirchener hatten ihren Protest mit dem Reglement der Champions League begründet. Dort heißt es: "Für alle Spiele ab dem Achtelfinale darf ein Verein höchstens drei neue spielberechtigte Spieler für die verbleibenden Spiele im laufenden Wettbewerb nachmelden. Die Nachmeldung muss bis spätestens 1. Februar 2013 (24.00 Uhr MEZ) erfolgen. Diese Frist ist nicht erstreckbar."

Galatasaray hatte auf seiner offiziellen Homepage eine Spielberechtigung für Drogba erst am 12. Februar vermeldet. Der ehemalige Chelsea-Torjäger war Ende Januar vom chinesischen Erstligisten Shanghai Shenhua nach Istanbul gewechselt. Shenhua hatte angekündigt, seinerseits Klage gegen Galatasaray einzureichen. Shenhua habe demzufolge Beweise, dass der 34-Jährige mit seinem Wechsel seinen gültigen Vertrag gebrochen und Galatasaray somit gegen die Transferregeln des Weltverbandes FIFA verstoßen habe.

Das Achtelfinal-Rückspiel in der Königsklasse in der Schalker WM-Arena findet am 12. März statt.

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