Bundesliga | 17.05.2013

Tuchel wird kein Schaaf-Nachfolger

Trainer Thomas Tuchel vom FSV Mainz 05 hat am Freitag Gerüchte dementiert, er könne der Nachfolger von Thomas Schaaf bei Werder Bremen werden.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Mainz - Trainer Thomas Tuchel vom FSV Mainz 05 hat am Freitag Gerüchte dementiert, er könne der Nachfolger von Thomas Schaaf bei Werder Bremen werden. "Ich werde dort im nächsten Jahr nicht Trainer sein", sagte Tuchel vor dem abschließenden Spiel der Rheinhessen am Samstag beim VfB Stuttgart (15.30 Uhr/Sky und Liga total!).

Der SV Werder hatte am vergangenen Mittwoch die sofortige Trennung von Schaaf nach 14 Jahren als Chefcoach bekannt gegeben. Der 39-jährige Tuchel besitzt in Mainz noch einen Vertrag bis 2015, wird aber immer wieder als Kandidat gehandelt, wenn ein Bundesligist einen Trainer sucht. Auch bei Schalke 04 soll er auf der Wunschliste gestanden haben.

Der Mainzer Abwehrspieler Niko Bungert indes wird nach über siebenmonatiger Zwangspause am Samstag sein Comeback geben. Der 26-Jährige hatte sein vorerst letztes Punktspiel am 6. Oktober 2012 gegen Fortuna Düsseldorf (1:0) bestritten und war danach wegen eines Kreuzbandrisses mehr als ein halbes Jahr lang ausgefallen.

Tuchel sagte am Freitag, dass er Bungert im letzten Saisonspiel von Beginn an einsetzen werde. Der frühere Offenbacher wird den gesperrten Bo Svensson in der Innenverteidigung ersetzen. Der Tabellenzwölfte aus Mainz muss am 34. Spieltag zudem auf Adam Szalai (Lendenwirbelfraktur), Eric Choupo-Moting (Meniskus), Jan Kirchhoff (Leisten-OP), Ivan Klasnic (muskuläre Probleme) und Chinedu Ede (Blinddarm-OP) verzichten. Ob Mittelfeldspieler Elkin Soto (Oberschenkelprellung) zum Kader gehört, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Zufrieden zeigte sich Tuchel über die Nominierung seines Mittelfeldspielers Nicolai Müller für die anstehende USA-Reise der Nationalmannschaft. "Das ist extrem positiv und eine Wahnsinnsbestätigung für seine Entwicklung", sagte der FSV-Trainer und berichtete, dass er Bundestrainer Joachim Löw den Tipp gegeben habe: "Ich habe Löw dazu gedrängt, das zu tun. Ich habe ihn dazu ermutigt und in seiner Entscheidung bestätigt."

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