Bundesliga | 16.03.2013

Tönnies über Veh: "Nichts ist perfekt"

Im Poker um die Zukunft von Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh legt weiter niemand seine Karten auf den Tisch.

Köln - Im Poker um die Zukunft von Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh legt weiter niemand seine Karten auf den Tisch. Medienberichte, der 52-Jährige werde im Sommer innerhalb der Fußball-Bundesliga zu Schalke 04 wechseln, werden aber von den Königsblauen zumindest nicht eindeutig dementiert. "Wir haben gesprochen, wie es mit ihm weitergeht, was er für Gedanken hat, das ist ganz normal, weil es mich interessiert. Aber er hatte noch keine Entscheidung getroffen", sagte Manager Horst Heldt bei Sky. Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies sagte Sport1, "nichts" sei perfekt.

Der Frankfurter Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen erklärte, er könne die Berichte nicht bestätigen. "Ich kann nur sagen, dass wir weiterhin mit Armin Veh in Gesprächen sind", sagte Bruchhagen ebenfalls bei Sport1. Sportdirektor Bruno Hübner gab sich auskunftsfreudiger: "Ich bin nah dran an Armin und spreche ganz offen mit ihm über den Stand. Ich kann nur sagen, dass da nichts dran ist. Wir sind nach wie vor erster Ansprechpartner, und die Chance ist nach wie vor groß, dass Armin bei uns bleibt. Ich bin weiter sehr zuversichtlich."

Der Trainer selbst verknüpft eine Vertragsverlängerung bei der Eintracht weiter mit seiner Forderung nach Verstärkungen für die kommende Saison. Er habe jedoch "schon einen Zeitplan", sagte Veh vor dem Spiel am Sonntag gegen den VfB Stuttgart (15.30/Sky und Liga total!): "Falls wir das Spiel gewinnen oder zumindest einen Punkt holen sollten, geht es relativ schnell. Dann wird in den nächsten zehn Tagen entschieden. Rumeiern hasse ich sowieso wie die Pest." Veh will erst Gespräche aufnehmen, wenn seine Mannschaft 40 Punkte hat - derzeit sind es 39.

Berichte über einen unterschriftsreifen Vertrag, der ihm angeblich bereits von den Schalkern vorliegt, wies der Stuttgarter Meistertrainer von 2007 energisch zurück. "Das stimmt nicht. Das ist nicht der Fall. Das kann ich definitiv ausschließen", sagte Veh - auch wenn er sich vorstellen könne, noch einmal mit Heldt zu arbeiten. Heldt war beim Titelgewinn Sportdirektor des VfB.

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