Bundesliga | 18.10.2013

Stichwort: Phantomtor

Stefan Kießling dürfte sich bei seinem "Phantomtor" beim 2:1 von Bayer Leverkusen bei 1899 Hoffenheim wie Thomas Helmer gefühlt haben

Sinsheim - Stefan Kießling dürfte sich bei seinem "Phantomtor" beim 2:1 von Bayer Leverkusen bei 1899 Hoffenheim wie Thomas Helmer gefühlt haben. Der frühere Profi von Bayern München war quasi sein Vorgänger: Am 23. April 1994 verfehlte der Abwehrspieler beim Bundesligaspiel gegen den 1. FC Nürnberg in der 26. Minute zwar das Tor, dennoch entschied Schiedsrichter Hans-Joachim Osmers auf Treffer, München siegte 2:1.

Nach Protest der Nürnberger wurde das Spiel durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) neu angesetzt, weil es sich nicht um eine Tatsachenentscheidung gehandelt habe. Der FC Bayern gewann das Wiederholungsspiel mit 5:0.

Der Weltverband FIFA reagierte erbost, weil die Tatsachenentscheidung eines Schiedsrichters aufgehoben worden war. Ein Jahr später zwang die FIFA den DFB sogar dazu, das aufgrund eines Regelverstoßes des Schiedsrichters wiederholte Spiel der Zweitligisten Leipzig und Chemnitz (1:0) zu annullieren - das Spiel des 33. Spieltags (2:3) musste wieder gewertet werden.

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