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Steuervorteile: AS Monaco scheitert vor Gericht

Der französische Fußball-Erstligist AS Monaco ist mit dem ersten Versuch gescheitert, seine Steuervorteile juristisch zu wahren. SID-IMAGES/Pixathlon/

Monaco - Der französische Fußball-Erstligist AS Monaco ist mit dem ersten Versuch gescheitert, seine Steuervorteile juristisch zu wahren. Das Oberste Verwaltungsgericht in Paris wies am Freitag den Antrag des Aufsteigers zurück, per Eilverfahren die Entscheidung der Profiliga zu kippen, wonach alle Erstligisten spätestens zur Saison 2014/15 ihren Sitz in Frankreich haben müssen. Der AS Monaco müsste dann entweder aus dem heimischen Steuerparadies "umziehen" oder eine Kompensationszahlung in Höhe eines dreistelligen Millionen-Betrags leisten.

"Der AS Monaco nimmt die Entscheidung zur Kenntnis", teilte der Klub auf seiner Homepage mit: "Die Richter sahen keinen Grund für ein Eilverfahren, da die Entscheidung keinen Einfluss auf die kommende Spielzeit hat. In den kommenden Monaten wird der Staatsrat aber die Rechtmäßigkeit der durch die Liga getroffene Regelung prüfen."

Die vom russischen Milliardär Dimitri Rybolowlew finanzierten Monegassen um den deutschen Kapitän Andreas Wolf haben bislang in der Sommerpause rund 130 Millionen Euro allein an Ablösesummen investiert. Die Konkurrenz in Frankreichs Eliteklasse fürchtet um die Chancengleichheit.

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