Spanien | 12.06.2013

Steuerbetrugsverdacht: Ermittlungen gegen Messi

Lionel Messi steht unter Steuerbetrugverdacht. Die spanische Staatsanwaltschaft will Anklage gegen den Superstar des spanischen Meisters FC Barcelona erheben.

Barcelona - Der viermalige Weltfußballer Lionel Messi steht unter Steuerbetrugverdacht. Die spanische Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte will Anklage gegen den 25 Jahre alten argentinischen Superstar des spanischen Meisters FC Barcelona erheben, der angeblich zusammen mit seinem Vater vier Millionen Euro Steuern hinterzogen haben soll.

Messi wies alle Vorwürfe zurück. "Von den Anschuldigungen haben wir aus den Medien erfahren. Wir waren darüber überrascht, denn wir haben niemals eine Straftat begangen", schrieb der Weltfußballer auf seiner Facebook-Seite: "Wir sind immer unseren Steuerverpflichtungen nachgekommen gemäß den Empfehlungen unserer Steuerberater, die auch jetzt für uns diese Angelegenheit klären werden."

Es handelt sich um die Steuererklärungen für die Jahre zwischen 2006 und 2009, die beanstandet wurden. Dies berichtet die spanischen Nachrichten-Agentur EFE. Offenbar hat Messi Teile seines Millioneneinkommens über Unternehmen in Steuerparadiesen in Belize und Uruguay abgewickelt. Es geht dabei um Lizenzgebühren für Bildrechte.

Das Jahressalär von Messi bei Barca wird auf 15 Millionen Euro taxiert. Er muss 56 Prozent Steuer zahlen. Seine Werbeeinnahmen sollen mindestens 19 Millionen Euro per annum betragen. Diese Erlöse soll der Gaucho am spanischen Finanzamt vorbeigeschleust haben.

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