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SPD fordert nach Berliner Erklärung konkrete Taten

Für die Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos) geht die Berliner Erklärung gegen Homophobie nicht weit genug. SID-IMAGES/AFP/ALBERTO PIZZOLI

Berlin - Für die Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos) geht die Berliner Erklärung gegen Homophobie nicht weit genug. "Resolutionen und Erklärungen reichen allein nicht aus. Es müssen Taten folgen. Anlaufstellen und Beratungsangebote für betroffene Sportlerinnen und Sportler müssen geschaffen werden", hieß es in einer offiziellen Mitteilung.

Trotzdem wurden einige Aspekte gelobt: "Eins ist klar: Es tut sich was! Erfreut nehmen wir zur Kenntnis, dass sich in den letzten Monaten im deutschen Sport viele Initiativen und Erklärungen gefunden haben, um den Abbau homophober Störungen voranzutreiben."

Am Mittwoch hatten Vertreter des deutschen Fußballs die "Berliner Erklärung: Gemeinsam gegen Homophobie. Für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz im Sport" unterschrieben. Unter den Erstunterzeichnern sind allerdings nur vier Bundesliga-Vertreter, die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat das Projekt nicht unterstützen wollen. Das Fehlen dieser maßgeblichen Akteure wurde von verschiedenen Medien kritisiert.

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