WM

Spanien gibt sich in Weißrussland keine Blöße

Spanien behält in der WM-Qualifikation seine "weiße Weste". Nach dem mühsamen 1:0-Auftakterfolg gegen Georgien gewann der Welt- und Europameister gegen Weißrussland mit 4:0. SID-IMAGES/AFP/MIGUEL RIOPA

Minsk - Spanien behält in der WM-Qualifikation seine "weiße Weste". Einen Monat nach dem mühsamen 1:0-Auftakterfolg gegen Georgien gewann der Welt- und Europameister sein zweites Gruppenspiel in Minsk gegen Gastgeber Weißrussland deutlich souveräner mit 4:0 (2:0). Dabei glänzte vor allem Dreifach-Torschütze Pedro (21., 69. und 72.) vom FC Barcelona. Auch Linksverteidiger Jordi Alba (12.) traf für die Iberer, die die Gruppe I ohne Punktverlust und Gegentor vor Frankreich anführen. Zudem blieb die "rote Furie" auch im 22. Pflichtspiel in Serie ohne Niederlage.

Bayern Münchens 40-Millionen-Mann Javi Martínez musste 90 Minuten auf der Bank Platz nehmen. Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque hatte zudem wie schon beim Titelgewinn bei der EM in Polen und der Ukraine keinen echten Stürmer in die Startelf beordert. Cesc Fabregas vom FC Barcelona agierte erneut als "falsche Neun" zwischen Angriff und Mittelfeld. Nach der frühen und beruhigenden 2:0-Führung ließ Spanien wie gewohnt Ball und Gegner laufen.

Den Weißrussen konnte auch ein verstärkter finanzieller Anreiz nicht zur Überraschung verhelfen. Verbandspräsident Sergej Safarjan hätte die Siegprämie im Falle eines Sieges gegen den haushohen Favoriten mehr als verdreifacht. Nach zwei Niederlagen in zwei Spielen scheint die ohnehin nur minimale Chance auf ein WM-Ticket für die Osteuropäer fast schon vergeben.

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