Confed-Cup | 14.06.2013

Sicherheitslage: FIFA bleibt noch gelassen

Der Fußball-Weltverband FIFA sieht die Sicherheit beim am Samstag beginnenden Confed Cup trotz der jüngsten Unruhen im Ausrichterland Brasilien nicht gefährdet.

Rio de Janeiro - Der Fußball-Weltverband FIFA sieht die Sicherheit beim am Samstag beginnenden Confed Cup trotz der jüngsten Unruhen im Ausrichterland Brasilien nicht gefährdet. "Es gibt das Grundrecht auf Redefreiheit. Wir respektieren die Proteste und haben vollstes Vertrauen in die örtlichen Behörden, mit denen wir in engem Kontakt stehen. Die Sicherheitsfrage bei jedem Turnier obliegt den Behörden. Aber wir beobachten die Situation", sagte FIFA-Sprecher Pekka Odriozola am Freitag in Rio de Janeiro.

Dort wie in São Paulo hatte es Proteste gegeben, die zum Teil in gewaltsame Ausschreitungen mündeten. Die Behörden gingen ihrerseits teilweise brutal gegen die Demonstranten vor. Vor allem Studenten wehren sich gegen die jüngsten Fahrpreiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr. In São Paulo waren am Donnerstag 5000 Menschen auf der Straße, in Rio 2000. Anders als Rio, wo beim Confed Cup drei Spiele inklusive des Finales stattfinden, ist São Paulo kein Spielort. Dort soll aber bei der WM 2014 gespielt werden.

Die Polizei in Rio hat die Sicherheitsvorkehrungen in den vergangenen Tagen deutlich erhöht. Über dem Maracanã-Stadion kreisen immer wieder Hubschrauber. Zudem kommen bei der Eröffnungs- und Schlussfeier des Confed Cups in Brasília und Rio Drohnen zum Einsatz. Die unbemannten Flugobjekte werden mit Kameras und Radar ausgestattet sein und sollen Bewegungen von Personen und Fahrzeugen aufnehmen. Die "Mini-WM" gilt in dieser Frage nicht nur als Testlauf für die WM, sondern auch für Olympia 2016 in Rio.

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