WM

Schweiz siegt mit Glück ohne gesperrten Hitzfeld

Ohne den wegen der "Stinkefinger-Affäre" gesperrten Trainer Ottmar Hitzfeld hat die Schweizer Nationalmannschaft Kurs auf die Fußball-WM 2014 in Brasilien genommen. SID-IMAGES/AFP/FABRICE COFFRINI

Genf - Ohne den wegen der "Stinkefinger-Affäre" gesperrten Trainer Ottmar Hitzfeld hat die Schweizer Nationalmannschaft mit dem vierten Sieg im sechsten Spiel Kurs auf die Fußball-WM 2014 in Brasilien genommen. Die Eidgenossen, bei denen mit Xherdan Shaqiri (Bayern München), Diego Benaglio, Ricardo Rodriguez (beide Wolfsburg) und Johan Djourou (Hannover 96) vier Bundesliga-Legionäre in der Startformation standen, gewannen ihr Qualifikationsspiel in Genf gegen Zypern mit 1:0 (0:0).

Den Treffer erzielte Haris Seferovic erst in der 90. Minute nach Vorarbeit von Bayerns Triple-Gewinner Shaqiri. Schalkes Tranquillo Barnetta wurde erst kurz vor Schluss (77.) eingewechselt. Nach dem Erfolg beträgt der Vorsprung der Schweizer in der Tabelle der Gruppe E auf die Verfolger Albanien und Island vier Punkte. Vor den Gastspielen in Oslo (10. September) und in Tirana (11. Oktober) hat sich die "Nati" damit eine vielversprechende Ausgangsposition verschafft.

Hitzfeld saß während der Partie sein zweites und letztes Spiel Sperre ab. Der langjährige Coach von Borussia Dortmund und Bayern München hatte im Spiel gegen Norwegen (1:1) am 12. Oktober zweimal den Mittelfinger in die Luft gereckt.

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