Nationalmannschaft

Schweinsteiger über "Schweini" und "Poldi"

Bastian Schweinsteiger schaut angesichts seines 100. Länderspiels am Dienstag mit Selbstironie auf seine Anfänge in der Fußball-Nationalmannschaft zurück. SID-IMAGES/AFP/ODD ANDERSEN

Stockholm - Bastian Schweinsteiger schaut angesichts seines 100. Länderspiels am Dienstag mit Selbstironie auf seine Anfänge in der Fußball-Nationalmannschaft zurück. Angesprochen auf den 2005 beim Confed Cup in Deutschland entstandenen Hype um "Schweini" und "Poldi" (Lukas Podolski) sowie eine lustige Pressekonferenz der beiden, erklärte der 29-Jährige auf dfb.tv: "Im Nachhinein muss man ein bisschen schmunzeln. Aber für uns war das damals der Anfang. Und jetzt sind ein paar Jahre vergangen - und wir sind immer noch hier." Podolski hat gar schon 111 Länderspiele bestritten, fehlte am Dienstag in Schweden aber wegen einer Verletzung.

In der Zentrale hat Schweinsteiger bei Bayern München wie in der Nationalmannschaft aber inzwischen seinen Platz gefunden. "Als ich außen gespielt habe, habe ich mehr Tore gemacht und hatte mehr Torvorlagen", meinte er: "Aber die Position, die ich seit 2009 spiele, liegt mir am meisten. Dort wurde ich ausgebildet. Und ich mag es, einen gewissen Rhythmus vorzugeben und auf dem Platz vielleicht auch Dinge zu machen, die man von außen nicht so erkennt, die aber für die Mannschaft wichtig sind."

Ein besonderes Lob äußerte Schweinsteiger für den "Staff" der DFB-Elf, das Team hinter dem Team: "Sie sind ein bisschen das Herz der Nationalmannschaft. Sie sind immer gut gelaunt. Deshalb macht es Spaß, immer wieder herzukommen."

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