2.Bundesliga | 16.11.2012

Schuppan-Doppelpack rettet Trainer Loose den Job

Mit einem Doppelpack innerhalb von zehn Minuten hat Sebastian Schuppan die Niederlagenserie von Dynamo Dresden gestoppt und seinem Trainer Ralf Loose vorerst den Job gerettet.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

Dresden - Mit einem Doppelpack innerhalb von zehn Minuten hat Sebastian Schuppan die Niederlagenserie von Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt und seinem Trainer Ralf Loose vorerst den Job gerettet. Der Linksverteidiger erzielte beide Tore zum 2:1 (2:0)-Sieg gegen den FSV Frankfurt. Es war für die Sachsen der erste Dreier nach vier Pleiten in Folge.

Dresden verbesserte sich mit zwölf Punkten auf den 14. Tabellenplatz. Frankfurt verpasste es dagegen, mit einem Sieg den Abstand zu den Aufstiegsplätzen zu verkürzen. Dynamo-Coach Loose hätte bei einer weiteren Niederlage der Rauswurf gedroht. "Das ist ein schöner Erfolg, der auch den Trainer stärkt", sagte Sportdirektor Steffen Menze. In einer hektischen Schlussphase sahen sowohl Dresdens Mickaël Poté (85.) als auch der Frankfurter Yannick Stark (88.) die Gelb-Rote Karte.

"Es war von uns eine hervorragende kämpferische Leistung, die am Ende belohnt wurde", sagte Loose: "Wir waren hochkonzentriert und haben die drei wichtigen Punkte verdient gewonnen." FSV-Coach Benno Möhlmann ärgerte sich vor allem über das Schiedsrichtergespann: "Die Herren waren katastrophal überfordert."

Schuppan, der in 65 Zweitligaspielen zuvor nur einmal getroffen hatte, brachte Dynamo vor 20.133 Zuschauern bereits in der fünften Minute nach einer Ecke von Cristian Fiel und einer Kopfballverlängerung von Vujadin Savic in Führung. Dem 2:0 ging eine umstrittene Elfmeterentscheidung voraus. Filip Trojan wurde an der Strafraumgrenze von Manuel Konrad von den Beinen geholt, Schuppan verwandelte den Elfer (15.).

Zudem traf Schuppan bei seinem zweiten Foulelfmeter den Pfosten (63.). Konrad hatte Poté gefoult. Im Gegenzug verkürzte der Australier Mathew Leckie nach einem Solo auf 1:2 (64.).

Nach dem Traumstart hatten die Gastgeber einen Gang zurückgeschaltet, die Hessen waren zu ersten Torchancen gekommen. Glück hatte das Loose-Team, als Schiedsrichter Florian Steuer nach einem Foul von Robert Koch an Konrad im Strafraum nicht auf Elfmeter entschied (48.).

Bei Dresden verdiente sich neben Schuppan Torhüter Benjamin Kirsten die beste Note. Im Frankfurter Team gefielen vor allem Leckie und Keeper Patric Klandt.

Facebook, Twitter und Google+

Freund von 11FREUNDE werden