Champions League | 21.02.2013

Schalke hat Zweifel an Spielerlaubnis von Drogba

Schalke 04 hat nach wie vor Zweifel an der Spielberechtigung des Ivorers Didier Drogba für den türkischen Meister Galatasaray Istanbul.

Gelsenkirchen - Bundesligist Schalke 04 hat nach wie vor Zweifel an der Spielberechtigung des Ivorers Didier Drogba für den türkischen Meister Galatasaray Istanbul und hat am Donnerstag bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) Protest gegen die Spielwertung des 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Mittwochabend am Bosporus eingelegt. "Wir haben uns mit unseren Anwälten beraten und Protest eingereicht", sagte Vorstandsmitglied Peter Peters nach der Rückkehr aus Istanbul: "Ob wir Aussicht auf Erfolg haben, wird die UEFA entscheiden."

Der Weltverband FIFA hatte Drogba zuletzt eine befristete Spielberechtigung erteilt. Der ehemalige Chelsea-Torjäger war Ende Januar vom chinesischen Erstligisten Shanghai Shenhua nach Istanbul gewechselt. Shenhua hatte angekündigt, seinerseits Klage gegen Galatasaray einzureichen. Shenhua habe demzufolge Beweise, dass der 34-Jährige mit seinem Wechsel seinen gültigen Vertrag gebrochen und Galatasaray somit gegen die Transferregeln der FIFA verstoßen habe.

Drogba hat in der Metropole am Bosporus einen Vertrag über 18 Monate unterschrieben, der ihm zehn Millionen Euro einbringen soll. Zudem soll er für jedes absolvierte Spiel 15.000 Euro kassieren. Shanghai hatte für Drogba keine Ablösesumme erhalten. Der Stürmer sagte, er hätte seinerseits drei Monate lang kein Gehalt bekommen und deshalb den bestehenden Vertrag bis 2014 als nichtig angesehen.

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