Bundesliga

Schalke 04 holt Dortmunder Santana

Der Wechsel von Felipe Santana von Borussia Dortmund zum Erzrivalen Schalke 04 ist perfekt. Der 27 Jahre alte Brasilianer erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016. SID-IMAGES/AFP/JOHN MACDOUGALL

Gelsenkirchen - Der Wechsel des brasilianischen Innenverteidigers Felipe Santana vom deutschen Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund zum Erzrivalen Schalke 04 ist perfekt. Der 27 Jahre alte Brasilianer erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 bei den Königsblauen. Santana möchte Stammspieler in der Bundesliga werden, um sich für die brasilianische Nationalmannschaft und die WM 2014 in seinem Heimatland zu empfehlen.

"Die Entscheidung, den Klub zu verlassen, ist mir sehr schwer gefallen. Das sieht man schon daran, dass ich meinen Vertrag im vergangenen Sommer noch einmal verlängert habe, obwohl ich kein Stammspieler war. Der muss ich aber werden, wenn ich meinen Traum, in der brasilianischen Nationalmannschaft spielen zu dürfen, noch verwirklichen will. Das ist mein sportliches Ziel", sagte Santana in einer BVB-Pressemitteilung. In Dortmund stand Santana stets im Schatten der Stammspieler Mats Hummels und Neven Subotic.

"Wir freuen uns sehr, dass sich Felipe Santana für den FC Schalke 04 entschieden hat. Ihn zeichnen aggressives Zweikampfverhalten, Zuverlässigkeit und Torgefahr aus", kommentierte Schalkes Manager Horst Heldt den Transfer.

Santana war im Sommer 2008 vom brasilianischen Klub Figueirense SC zum BVB gewechselt und absolvierte für den BVB insgesamt 95 Bundesliga-Partien (6 Tore), zehn Champions League-Spiele (1 Tor) und sechs DFB-Pokal-Duelle. In die Schlagzeilen geriet Santana, als er die Borussen im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Malaga mit seinem Siegtreffer zum 3:2 in der Nachspielzeit in die Runde der letzten Vier schoss.

"Felipe ist mit dem Wunsch an uns herangetreten, den BVB verlassen zu wollen. Wir bedanken uns bei ihm herzlich für fünf tolle, erfolgreiche Jahre und wünschen ihm für seine persönliche Zukunft alles Gute", äußerte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc.

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