Euro League | 04.10.2013

SCF-Boss Keller: "Auf unsere Fans eingeprügelt"

Der SC Freiburg hat nach mehreren Schlagstock-Attacken gegen Fans nach dem Spiel in der Europa League beim FC Sevilla (0:2) schwere Vorwürfe gegen spanische Polizeibeamte erhoben.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

Sevilla - Der SC Freiburg hat nach mehreren Schlagstock-Attacken gegen Fans nach dem Gruppenspiel in der Europa League beim FC Sevilla (0:2) schwere Vorwürfe gegen spanische Polizeibeamte erhoben. Nach dem Abpfiff hatte die spanische Militärpolizei die Freiburger Anhänger offenbar aufgefordert, das Stadion sofort zu verlassen.

"Das ging ihnen nicht schnell genug und sie haben dann einfach von hinten mit ihren Knüppeln auf unsere Fans eingeprügelt", sagte Freiburgs Präsident Fritz Keller am Freitag dem SWR.

Die Breisgauer haben sich inzwischen bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) über die Vorgehensweise der Sicherheitskräfte beschwert. Wie der SWR weiter berichtete, haben die Freiburger Sicherheitsbeauftragten mit ihren Kollegen aus Sevilla die von Stadionkameras aufgenommenen Videosequenzen gesichtet. Ihnen sei dabei kein Fehlverhalten der SC-Fans aufgefallen.

Ein Anhänger soll sogar mehrere Reihen hinabgeschubst worden sein. "Unsere Fans haben sich einwandfrei verhalten", sagte Günter Drescher, der Sicherheitsbeauftragte des SC Freiburg.

Die Badische Zeitung hatte berichtet, dass das Spiel zwischen Sevilla und Freiburg als Hochsicherheitsspiel eingestuft worden war. In diesen Fällen sei es üblich, dass Militärpolizisten eingesetzt würden.

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