EM | 19.09.2013

Sandrock zur EM 2020: 31 Konkurrenten für München

München und der DFB haben bei ihrer Bewerbung für die EM 2020 insgesamt 31 Konkurrenten. Dies bestätigte Generalsekretär Helmut Sandrock am Rande des Sponsors Sports Venue Summit.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Hamburg - München und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben bei ihrer Bewerbung für die Europa-EM 2020 insgesamt 31 Konkurrenten. Dies bestätigte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock am Donnerstag am Rande des Sponsors Sports Venue Summit in Hamburg. Demnach haben sich 32 Verbände für ein Austragungspaket der ersten paneuropäischen EM der Geschichte beworben, die in 13 Städten in 13 Ländern stattfinden wird. "Das sind viel mehr, als ich und viele andere erwartet haben", sagte Sandrock.

Für das Endspielpaket, das nebem dem Finale auch die beiden Halbfinals umfasst, seien bei der Europäische Fußball-Union (UEFA) sieben Bewerbungen eingegangen, sagte der 56-Jährige. Neben dem DFB mit der Allianz Arena in der bayerischen Landeshauptstadt hatte sich auch der Türkische Fußballverband TFF mit Istanbul für die Finalrunde beworben. Die UEFA, die am Freitag in Dubrovnik die offizielle Bewerberliste bekannt gibt, wird die endgültige Entscheidung im September 2014 fällen.

Zuvor hatte der DFB angekündigt, auf eine Kampfabstimmung gegen die Türkei zu verzichten - für den Fall allerdings, dass Istanbul nicht den Zuschlag bekommt, erhält der DFB seine Bewerbung auch um die Halbfinals und das Endspiel aufrecht. Zudem bewirbt sich Deutschland um das zweite Paket, bestehend aus drei Gruppenspielen und einem Viertelfinale.

Mit Blick auf den Bewerbungsprozess erklärte Sandrock, dass "wir als gründliche Deutsche unsere Bid Books bereits fertiggestellt haben". In München gebe es konkrete Pläne, das Stadion auf eine Kapazität von künftig 71.000 Sitzplätzen auszubauen. Derzeit stehen in der Allianz Arena bei internationalen Spielen 68.000 Sitzplätze zur Verfügung. Die UEFA fordert für die Endrunde 2020 eine Mindestkapazität von 70.000 Sitzen.

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