Bundesliga | 23.07.2013

Rummenigge: Wird keine Unruhe geben

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erwartet trotz des Luxus-Kaders beim Triple-Gewinners keinerlei Unruhe.

München - Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erwartet trotz des Luxus-Kaders beim Triple-Gewinners keinerlei Unruhe. "Ich lese ständig, dass bald das große Hauen und Stechen bei Bayern München beginnt. Ich kann alle beruhigen! Wir werden das genauso wie im letzten Jahr mit großer Souveränität und Disziplin lösen. Ich bin überzeugt, es wird nicht einen einzigen Spieler geben, der aus der Reihe tanzt", sagte Rummenigge vor dem Spiel am Mittwoch (18.30 Uhr/ZDF) um den Uli-Hoeneß-Cup gegen den FC Barcelona im Interview mit fcb.de.

Zudem zog der Boss des deutschen Fußball-Rekordmeisters nach vier Wochen unter Pep Guardiola ein positives Zwischenfazit. Beim Telekom-Cup habe man gesehen, "dass sich die Mannschaft für die Kürze der Vorbereitung schon ein hohes Niveau erarbeitet hat. Das lässt uns positiv in die Zukunft blicken." Durch die Experimente des neuen Trainers sei der FC Bayern "für die gegnerischen Mannschaften in Zukunft fast nicht mehr auszurechnen".

Zum eingeschlagenen Weg sieht Rummenigge keine Alternative. "Ich bin absolut überzeugt, dass wir nach der letzten Saison etwas Neues brauchten. Nach solch großen Erfolgen ist man geneigt, sich etwas zurückzulehnen - und das ist schon der erste Rückschritt! Durch die hohe Qualität der Mannschaft kann sich keiner zurücklehnen", unterstrich er.

Den 42 Jahre alten Guardiola lobte er in höchsten Tönen. "Ich schaue immer wieder oben von der Geschäftsstelle zu und sehe, mit welchem Feuereifer Pep dabei ist. Da bekomme ich selbst Lust mitzutrainieren. Er hat geniale Ideen, ist aber auch ein akribischer Arbeiter. Nichts entsteht durch Zufall, alles ist minutiös geplant", sagte der Vereinschef.

Dass die Konkurrenz eine erneute Übermacht der Münchner befürchtet, sieht Rummenigge indes gelassen: "Wir sollten nicht den Fehler machen und uns für gute Leistungen rechtfertigen. Vom Trainer über die Spieler bis hin zum Management ist es unser aller Aufgabe, unseren Job so gut wie möglich zu machen."

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