WM

Ronaldo trifft und siegt gegen Ibrahimovic

Cristiano Ronaldo hat Portugal im ersten Play-off-Spiel für WM 2014 einen Sieg geschenkt. Gegen Schweden erzielte der Superstar das Tor zum 1:0 (0:0)-Endstand. SID-IMAGES/AFP/FRANCISCO LEONG

Lissabon - Im Duell der Fußball-Superstars um das WM-Ticket hat Cristiano Ronaldo gegenüber Zlatan Ibrahimovic die Nase vorn. Der Portugiese führte sein Team mit einem Kopfballtor im ersten Play-off-Spiel um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien zu einem 1:0 (0:0) gegen die Schweden um Ibrahimovic. Im Rückspiel am kommenden Dienstag im Stockholmer Vorort Solna hat der Torjäger des spanischen Rekordmeisters Real Madrid mit den Iberern nun die besseren Karten.

Im Estadio da Luz in Lissabon stand Ronaldo lange im Schatten der starken schwedischen Defensive, sorgte dann aber doch noch für die Entscheidung: Nach einer Flanke von Miguel traf der 28-Jährige per Flugkopfball aus fünf Metern (82.). Tre-Kronor-Verteidiger Martin Olsson, Schwager des deutschen NBA-Stars Dirk Nowitzki, kam zu spät. Ibrahimovic blieb über 90 Minuten blass.

Vor dem Anpfiff richteten sich alle Blicke auf die beiden egozentrischen Topstars, die die Schlagzeilen vor dem Spiel bestimmt hatten. Nach dem Wimpeltausch im Mittelkreis war von ihnen aber nur noch wenig zu sehen. Ibrahimovic hatte seine beste Szene in der ersten Halbzeit, als er den Ball an der Strafraumgrenze für Sebastian Larsson durchließ. Dessen Schuss parierte Rui Patricio (20.). Zwei Minuten später verfehlte Kim Källström mit einem Freistoß aus 18 m nur knapp das Tor.

Die Schweden hatten in der ersten Hälfte die besseren Chancen, Portugal dominierte das Spiel - allerdings weitgehend ohne die Mithilfe von Ronaldo, an dem die Partie zunächst vorbeilief. Der Torjäger von Real Madrid, der in dieser Saison in 20 Spielen schon 28-mal getroffen hatte, fiel erstmals sechs Minuten vor der Pause auf, als er einen Kopfball weit über das Tor setzte (39.). Die beste Chance für die Gastgeber, die in der ersten Hälfte 63 Prozent Ballbesitz hatten, bot sich schon in der fünften Minute: Nach einem Pass von Raul Meireles umspielte Joao Moutinho Torhüter Andreas Isaksson, traf aber nur das Außennetz.

Nach der Pause spielten die Portugiesen etwas zielstrebiger und kamen dem Führungstor näher. Zunächst verfehlte Abwehrchef Pepe mit einem Kopfball knapp das Ziel (63.), dann scheiterte Nani mit einem Schuss von der Strafraumgrenze als Isaksson (69.). Ronaldo fand mehr Bindung zum Spiel, entscheidende Akzente konnte er allerdings zunächst nicht setzen.

Im Mittelpunkt stand "CR7" zunächst, als er nach einem Foul an Schwedens Keeper Isaksson die Gelbe Karte sah (77.). Dann hatte er acht Minuten vor Schluss seinen großen Auftritt.

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