International | 19.06.2013

Ribéry-Anwalt: "Es ist ein erster Schritt"

Carlo Alberto Brusa, Anwalt von Fußball-Star Franck Ribéry von Bayern München, hat die Vertagung des Prozesses gegen seinen Mandanten mit vorsichtigem Optimismus kommentiert.

Paris - Carlo Alberto Brusa, Anwalt des französischen Fußball-Stars Franck Ribéry von Champions-League-Sieger Bayern München, hat die Vertagung des Prozesses gegen seinen Mandanten mit vorsichtigem Optimismus kommentiert. "Wir können nicht 'Sieg' rufen. Es geht nicht um einen Sieg. Es ist ein erster Schritt, damit am Ende die Gerechtigkeit siegt", sagte Brusa: "Um das zu erreichen, muss dieser Punkt geklärt sein."

Ribéry und seinem Nationalmannschaftsteamkollegen Karim Benzema von Real Madrid wird Sex mit einer minderjährigen Prostituierten vorgeworfen. Am ersten Verhandlungstag am Dienstag in Paris beantragte der Ribéry-Rechtsbeistand, die Verfassungsmäßigkeit des Verfahrens zu prüfen. Dies soll nun durch Frankreichs höchste Gerichtsinstanz geschehen. Die Verhandlung wird erst am 20. Januar 2014 fortgesetzt.

Ribéry, der wie Benzema und das angebliche Opfer am ersten Verhandlungstag nicht anwesend war, hatte zugegeben, 2009 mit Zahia D. Sex gehabt zu haben. Allerdings habe er ihr Alter von 17 Jahren gekannt. "Sie hat selbst gesagt, dass sie immer schon älter aussehen wollte, als sie war", sagte Brusa: "Wir alle können uns vorstellen, wie schwierig es ist festzustellen, ob eine junge Frau 17-einhalb oder 18-einhalb ist."

Sylvain Cormier, Anwalt von Benzema, ergänzte: "Ich kann nicht sagen, dass ich enttäuscht bin. Auf der anderen Seit muss Karim Benzema sich noch gedulden, ehe der Fall gelöst ist. Das sind keine guten Nachrichten."

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