DFL | 03.01.2013

Rettig: Zustände im Schulsport "erschreckend"

Andreas Rettig will in seiner Funktion als neuer DFL-Geschäftsführer weit über den Tellerrand hinausblicken: "Wir müssen die Kraft des Fußballs nutzen", sagte Rettig.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

Frankfurt/Main - Andreas Rettig will in seiner Funktion als neuer Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) weit über den Tellerrand hinausblicken. "Wir müssen die Kraft des Fußballs nutzen", sagte Rettig am Donnerstag in Frankfurt/Main: "Der Sport muss eine viel größere Bedeutung in unserem Land bekommen - dafür müssen wir gemeinsam mit dem Deutschen Fußball Bund werben."

Ein Ziel sei die deutliche Verbesserung des Sportunterrichts in den deutschen Schulen. "Es ist erschreckend, was im Schulsport passiert", sagte Rettig: "Wir müssen den Finger in die Wunde legen." Gesellschaftliche Probleme wie beispielsweise Fettleibigkeit würden aus der Vernachlässigung des Sportunterrichts erwachsen. "Wir haben Tausende arbeitslose Fußballtrainer - können wir die nicht mal in die Schulen schicken?", fragte Rettig und kündigte ein Pilotprojekt der DFL an.

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