2.Bundesliga | 21.03.2014

Remis bei Kellerkind Dresden: Fürth lässt Punkte liegen

Die SpVgg Greuther Fürth hat durch ein 1:1 bei Dynamo Dresden im Kampf um die direkte Rückkehr in die Fußball-Bundesliga einen Rückschlag erlitten.
Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Dresden - Die SpVgg Greuther Fürth hat im Kampf um die direkte Rückkehr in die Fußball-Bundesliga einen Rückschlag erlitten. Zum Auftakt des 26. Zweitliga-Spieltags kamen die Franken beim Abstiegskandidaten Dynamo Dresden nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. 

Fürth, das durch einen Strafstoß von Nikola Djurdjic (71.) in Führung gegangen war, bleibt dennoch Tabellenzweiter. Die Dresdner, für die Zlatko Dedic (79.) ebenfalls per Elfer ausglich, verlassen trotz nun schon zehn Spielen ohne Sieg zumindest bis Sonntag einen direkten Abstiegsplatz und liegen vorerst auf Relegationsplatz 16.  

Die Gäste aus Fürth begannen vor 25.115 Zuschauern forsch und hatten bereits in der zweiten Spielminute durch einen Schuss von Thomas Pledl die erste gute Gelegenheit. In der Folge kämpfte sich Dynamo aber ins Spiel und drängte phasenweise sogar auf die Führung. Die besten Chancen hatten Vincenzo Grifo (19.) und Tobias Kempe (23.), deren Schüsse Fürths Keeper Wolfgang Hesl glänzend parierte. 

Auch im zweiten Durchgang präsentierte sich Dynamo mindestens ebenbürtig und zeigte seine beste Rückrundenleistung. Fürth verpasste es, aus seinen spielerisch größeren Möglichkeiten Gefahr zu erzeugen. Dresdens Torwart Benjamin Kirsten, der als Vertreter des verletzten Markus Scholz erstmals in diesem Jahr zum Einsatz kam, hatte nicht allzu viel Arbeit.    

Nach einem Einsteigen von Dresdens Cheikh Guèye an der Strafraumgrenze gegen Zoltan Stieber entschied Schiedsrichter Guido Winkmann auf Elfmeter. Der serbische Stürmer Djurdjic verwandelte sicher und erzielte im vierten Spiel nach seiner langen Verletzungspause (Kreuzbandriss) sein erstes Tor. Dresden gab sich nicht auf, Idir Ouali holte gegen Fürths Abwehrmann Daniel Brosinski den zweiten Elfer des Tages heraus, den Dedic sicher verwandelte. 

Beste Spieler bei Dynamo waren Abwehrmann Toni Leistner und Angreifer Mickael Poté, bei Fürth überzeugten Stieber und Djurdjic.

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