2.Bundesliga | 11.02.2014

Rekordstrafe von 40.000 Euro für Energie Cottbus

Zweitligist Energie Cottbus ist vom Sportgericht des DFB wegen mehrerer Fan-Vergehen zu einer Rekordstrafe in Höhe von 40.000 Euro verurteilt worden.

Cottbus - Fußball-Zweitligist Energie Cottbus ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen mehrerer Fan-Vergehen zu einer Rekordstrafe in Höhe von 40.000 Euro verurteilt worden. Für den abgeschlagenen Tabellenletzten der 2. Liga ist es die höchste Sanktion der Vereinsgeschichte. Seit 2011 wurde der Klub zu insgesamt 120.000 Euro verurteilt.

Der DFB ahndete dieses Mal das Verhalten von Cottbuser Fans, die in den Auswärtsspielen in Dresden und Magdeburg Pyrotechnik eingesetzt hatten. Zudem hatte es im Heimspiel gegen Ingolstadt grob unsportliche Rufe gegen die Gäste gegeben.

Wie der Verein mitteilte, konnten sieben Personen identifiziert werden, gegen die nun ein Stadionverbot verhängt wird. Zudem leitet Cottbus zivilrechtliche Schritte gegen die Unruhestifter ein.

"Die Strafe ist mindestens so alarmierend wie die Tatsache, dass sich unter den identifizierten Stadionbesuchern auch junge Erwachsene befinden. Wie sehr sie damit nicht nur unserem Verein, sondern auch ihrer persönlichen Zukunft schaden, ist erschreckend", sagte Cottbus-Geschäftsführer Normen Kothe.

Cottbus steht derzeit neun Punkte hinter dem Tabellenvorletzten Dynamo Dresden, der Abstieg in die 3. Liga scheint kaum noch abzuwenden zu sein.

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