DFL

Rauball kündigt Bremer Polizei an: "Notfalls bis vor
Bundesverfassungsgericht"

Die DFL wird sich gegen die Pläne des Bremer Senats wehren, einen Teil der Kosten von Polizeieinsätzen der Liga zu übertragen. SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

München - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wird sich mit aller Entschlossenheit gegen die Pläne des Bremer Senats wehren, einen Teil der Kosten von Polizeieinsätzen der Liga zu übertragen. "Notfalls gehen wir bis vor das Bundesverfassungsgericht", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball dem Nachrichtenmagazin Focus für den Fall, dass die DFL zur Zahlung der anvisierten 300.000 Euro pro Risikospiel aufgefordert würde.

"Nach der Verfassung und dem Polizei- und Ordnungsrecht der Länder ist die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung Sache der Polizei", betonte Rauball noch einmal: "Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat mit Recht darauf hingewiesen, dass es beispielsweise dem FC Bayern kaum zu vermitteln wäre, dass er für die Kosten aufzukommen hat, die bei einer Schlägerei von HSV-Anhängern am Marienplatz entstehen. Das wäre absurd."

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