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Rauball: Erlös aus Auslandsvermarktung verdoppeln

Dortmund - Liga-Präsident Reinhard Rauball strebt auf Dauer eine Verdoppelung der Einnahmen aus der Auslands-Vermarktung der Fußball-Bundesliga an. "Wir stehen im Augenblick bei einer Einnahme von 72 Millionen aus der Auslandsvermarktung.

SID-IMAGES/AFP/JOHANNES EISELE

Dortmund - Liga-Präsident Reinhard Rauball strebt auf Dauer eine Verdoppelung der Einnahmen aus der Auslands-Vermarktung der Fußball-Bundesliga an. "Wir stehen im Augenblick bei einer Einnahme von 72 Millionen aus der Auslandsvermarktung. Und wir denken, dass ein Bereich von 100 bis 150 Millionen Euro jährlich durchaus möglich ist. Daran werden wir arbeiten", sagte der 66-Jährige im SID-Gespräch und verwies dabei auf die gestiegene Attraktivität des deutschen Fußballs.

"Das Champions-League-Finale in Wembley zwischen Bayern München und Borussia Dortmund war nicht nur die Sahne auf einer tolle Saison, sondern etwas, was es noch nie gegeben hat. Ich war in London und zuletzt beim Länderspiel in Washington in den USA. Die Achtung und die Hochachtung vor dem deutschen Fußball und das Interesse am deutschen Fußball ist in einem Maße gestiegen, wie ich es nicht erwartet habe", sagte Rauball.

Der BVB-Präsident weiß aber auch, dass es nicht einfach ist, diese Erfolge in klingende Münze umzusetzen. "Gerade die Auslandsvermarktung ist kein Selbstläufer. Wir haben die Engländer als Beispiel für eine erfolgreiche Art und Weise der internationalen Vermarktung. Wir haben aber unter schwierigen Bedingungen aufgeholt. Wir befinden uns derzeit in einer laufenden Vertragsperiode, sodass keine unmittelbaren Sprünge zu erwarten sind."

Helfen würde der Liga, wenn auch in der Europa League noch bessere Ergebnisse als zuletzt erzielt würden. Zudem wäre es nach Ansicht von Rauball "schön, wenn neben dem FC Bayern München, der in den letzten Jahren regelmäßig in den Endspielen war, andere Vereine diese Erfolge im Sinne der Nachhaltigkeit bestätigen könnten".

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